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Progressive-Rock, Prog-Metal und Artverwandtes
#76
(29.04.2013, 00:53)spocintosh schrieb: Hier läuft jetzt also, weil ich drüber gestolpert bin, And then there were three und ich glaube, ich ahne, worauf du hinauswillst. Hab ich vorher noch nie gehört.
Besser als das JT-Flötengedudel jedenfalls. Also um Längen, um ehrlich zu sein.

LOL, diese nicht-mehr-wirklich-Genesis-Platte findest du passabel?

Anyway, tu uns doch alle den Gefallen, deine extrem negativ besetzten Statements über Bands/Musiker (JT), die dir nicht gefallen, wegzulassen. Niemand kann etwas dafür, dass du 15 Jahre zu spät auf die Welt gekommen bist. Selbstverständlich darfst du das als "Gedudel" bezeichnen, aber eine Beleidigung ist es doch. Für die Musiker, für deren Fans! Immerhin Musiker, die ihre Instrumente beherrschten. Im Gegensatz zu so vielen vollkommen talentfreien "Interpreten" (eigentlich Retortenzombies), die eine Gitarre nicht von einer Klobürste unterscheiden können. Von denen gibt es ja heutzutage sehr viele.

Ja, Living in the Past, das muss man vielleicht. 1970 hab ich zur Konfirmation die "Stand up" von Jethro Tull bekommen und Mitte der 70er hab ich die Band auch live gesehen. Lass dir gesagt sein, dass die rocken konnten wie die Hölle. Frag mal deinen geliebten Steven Wilson nach Ian Anderson/Jethro Tull. Der ist ja auch Vollblutmusiker und weiss dann Tull's musikalische Leistung und Einfluss auch richtig einzuschätzen, unabhängig davon, dass er ein regelrechtes Remix/Remaster- Wunder von "Aqualung" erschaffen hat.

Wahrscheinlich haben dich deine Eltern zum Flötenunterricht gezwungen... LOL und nun zwingst du dich dazu, dir eine solch hochwertige Musik reinzupfeifen, obwohl das wohl gar nicht möglich erscheint. Erlös dich und uns und mach einfach einen großen Bogen um Jethro Tull.

Thanks in advance.

My 2 cents
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
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#77
(02.05.2013, 16:28)Feathead schrieb: LOL, diese nicht-mehr-wirklich-Genesis-Platte findest du passabel?

Ältere kenn ich (noch) nicht.
Spätere, die dann auch im Radio liefen, schon - notgedrungen.
Aber die Frage ist, wer hier unvoreingenommen ist und wer nicht.
Auch wenn ich die Platten nicht kenne, so bin ich doch in Musikgeschichte einigermaßen bewandert.
Und so ist mir natürlich auch klar, daß die obige Aussage daher rührt, Genesis ohne Peter Gabriel nicht mehr gut finden zu dürfen, wenn man sie vorher gut fand.
In dieser Hinsicht benimmst du dich, wenn du ehrlich bist, was Arroganz bzw. Ignoranz betrifft, auch nicht weniger emotional als ich.
Wenn du nochmal nachliest, wirst du feststellen, daß ich diese nicht-mehr-wirklich-Genesis-Platte gehört habe, weil ich sie in einem mir bisher unbekannten Cassettenhaufen zufällig gefunden habe.

Ich persönlich bin trotz (noch) sträflicher Unkenntnis über Gabriel-beinhaltende Genesis-Werke sowieso kein Freund von Peter Gabriel, auch wenn ich das erst an den mir bekannten Sachen seit "SO" festmache. Ich werde die alten Sachen aber sicher nachholen.
Ich halte Phil Collins, auch wenn er "echten" Genesis-Fans als Verräter erscheinen mag, tatsächlich für den viel besseren Musiker - spätestens seitdem ich ihn 1994 eine Woche im Studio hatte.
Ich mag aber ehrliche Popmusik auch lieber als dieses ganze Weltretter- und Weltmusik-Getue eines Multimillionärs. Mir wird bei Bono und Bob Geldof genauso übel.

Zitat:Lass dir gesagt sein, dass die rocken konnten wie die Hölle. Frag mal deinen geliebten Steven Wilson nach Ian Anderson/Jethro Tull. Der ist ja auch Vollblutmusiker und weiss dann Tull's musikalische Leistung und Einfluss auch richtig einzuschätzen, unabhängig davon, dass er ein regelrechtes Remix/Remaster- Wunder von "Aqualung" erschaffen hat.

Das habe ich doch keine Sekunde bezweifeln wollen. Im Gegentum, ich hab hier sehr deutlich geschrieben, daß mich das erst dazu gebracht hat, mich für diese Ursprünge überhaupt zu interessieren.
Deswegen kann ich aber weder meine professionelle Sicht auf die Dinge noch meinen Geschmack abschalten. Es wird mir doch erlaubt sein, nicht alles toll zu finden, was ich da jetzt finde. Beurteilen kann ich das übrigens selbst, immerhin haben Herr Wilson und ich exakt denselben Beruf.
Die Platte, von der die Rede war, ist einfach schlechtes Songwriting, schlechte Produktion und viel zu langatmig. Das kann ich so sagen, wie es ist (hatte es mir aber sogar gespart). Daß sie mir außerdem auf die Nerven gefallen ist, so daß ich sie ausmachen mußte, ist eine ganz andere Sache. Werde ich außerdem noch verifizieren, denn sowas kann auch leicht stimmungsabhängig sein oder an meiner Erwartungshaltung gelegen haben.
Aqualung hab ich auch hier, aber noch nicht gehört.
Kommt noch. Freuen tu ich mich trotzdem über jede Platte, die ich höre und noch nicht kannte, denn jede einzelne erweitert meinen Horizont. Ich muß deshalb nicht alles gut finden - nicht mal, wenn Steven Wilson das tut.

Zitat:Wahrscheinlich haben dich deine Eltern zum Flötenunterricht gezwungen... LOL und nun zwingst du dich dazu, dir eine solch hochwertige Musik reinzupfeifen, obwohl das wohl gar nicht möglich erscheint. Erlös dich und uns und mach einfach einen großen Bogen um Jethro Tull.

Mal ehrlich, findest du dieses persönliche Angehen ernsthaft gerechtfertigt ?
Ich irgendwie nicht.
Es wäre deutlich konstruktiver, wenn du mich an deiner Weisheit der rechtzeitigen Geburt teilhaben ließest und mir - du hast ja offensichtlich verstanden, worum es mir geht - stattdessen mit einem Tipp aushelfen würdest, so wie andere es hier auch tun.

Letzter Punkt: Ich habe niemanden beleidigt, weder die Musiker noch die Hörer von JT. Der Schuh paßte dir offenbar, wurde aber nicht von mir offeriert.
Ich habe nur festgestellt, daß das so gar nicht meins war. Ich hab aber, und sowas wirst du bei normalen Musikhörern selten feststellen, komplett vorurteilsfrei reingehört.
Wie vorurteilsfrei hörst du denn die ach so LOL nicht-mehr-wirklich-Genesis-Platten ?
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  • vectra800, Feathead
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#78
So ich mag Genesis auch mit Phil Collins. Auch die Tony Banks Soloalben finde ich gut. Auch die Alben von Anthony Phillips sind sehr hörenswert. Und noch schlimmer ich mag sogar Mike Rutherfords Mike & the Mechanics.

Gib dir mal die Seconds Out. Ist für mich mit eins der besten Alben.

Aber auch hierzu gibt es geteilte Meinungen wie bei jeder anderen Gruppe auch.
Gruss Lutz







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#79
(24.04.2013, 05:35)spocintosh schrieb: (...)
Pink Floyd waren und sind bis heute die Geißel der Menschheit für mich.
(...)
Und jetzt wird's kompliziert, denn trotzdem ist 100%ig klar, daß mir Genesis nienieniemals in Haus kommen werden, von Pink Floyd gar nicht zu reden, denn die sind eben ganz klar NICHT SO, sondern völlig anders, was sich schon darin manifestiert, daß sie eben einem millionenfach größeren Publikum zugänglich waren und sind.
(...)

Hallo Spocki,

sollte dir mal eine Pink Floyd Platte in die Hände fallen, die vor 1973 aufgenommen wurde, solltest du sie dir einfach mal unvoreingnommen anhören.

Meine Empfehlungen hierzu: "Saucerful of Secrets", "Ummagumma", "Atom Heart Mother" und natürlich "Meddle"

Evtl. relativiert sich dann deine Meinung zu diesem "Schweinerock" einwenig.

Übrigens finde ich die Same von Genesis aus 1983 das beste Album der post-Gabriel-Ära, auch wenn das viele anders sehen. Insbesondere die beiden Teile von "home by the sea" finde ich fantastisch.


VG, micro-seiki
"I've seen a rich man beg, I've seen a good man sin, I've seen a tough man cry;
I've seen a loser win and a sad man grin, I heard an honest man lie"
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  • spocintosh
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#80
Das man ein Musik-Album gut findet hängt doch viel mehr davon ab ob man emotionalen Zugang dazu findet als von der Besetzung.
Ich finde Phil Collins um einiges geiler als Peter Gabriel.
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  • Viking, spocintosh
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#81
(03.05.2013, 09:35)CookieMonstaKimi schrieb: Ich finde Phil Collins um einiges geiler als Peter Gabriel.

Äh... ok, aber nur als Schlagzeuger... ick sach nur: Brand X!...

Ansonsten: yepp, die frühen Genesis (und Pink Floyd sowieso; EDIT: ebenso Yes, meiner Meinung nach, ELP ist wieder etwas Anderes) muss man mal in Ruhe gehört haben - wenn sie einem dann immer noch nicht gefallen: ok, dann isses eben so.
Mir gefallen auch die späteren Alben, bei Pink Floyd verliere ich ab "The Final Cut" an Begeisterung, bei Genesis ab "Abacab"... aber wie schon inflationär bemerkt: alles Geschmackssache.
"He may look like an idiot and talk like an idiot but don't let that fool you. He really is an idiot." (Groucho Marx zugeschrieben)
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#82
Ja. Stimmlich kann ich beide nicht ab Floet
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#83
Och, die Stimmen kann ich beide ab (da krieg ich eher bei sowas wie Jon Anderson ein nervöses Zucken), aber für meinen Geschmack schreibt Peter Gabriel eindeutig die besseren Stücke...
"He may look like an idiot and talk like an idiot but don't let that fool you. He really is an idiot." (Groucho Marx zugeschrieben)
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#84
(03.05.2013, 09:35)CookieMonstaKimi schrieb: Das man ein Musik-Album gut findet hängt doch viel mehr davon ab ob man emotionalen Zugang ... ...


... und deshalb kann man über ein Album (oder Alben) zwar diskutieren aber NICHT streiten Oldie
Wenn ich sage, dass ich das Album x vom Künstler y Scheiße finde (und es evtl. noch näher ausführe) ist und bleibt es meine persönliche Meinung, die ggf. von Anderen geteilt wird aber weder den Künstler noch deren Fans beleidigt...
Hi
[Bild: skaninavieanflaggencekpg.jpg]
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  • bathtub4ever, eric stanton
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#85
Leute,

nun sind wir aber gewaltig OT Oldie

Wer sich mal schlau machen will, was die Mucke angeht, der soll doch mal ohne Gabriel und ohne Collins Genesis hören, am besten

Steve Hacket Genesis revisted II

Floet Wer will, kann hier hören was Genesis ausmacht, es ist nicht der Sänger! OK; ich gebe zu, dass hier vorrangig alte Prog Sachen drauf sind... aber die waren gehaltvoller als der 80er Krams....Lipsrsealed2

Hi
Peter
OldieKraut, immer wieder... notfalls auch als Salat. Am liebsten aber von CAN mit "Vitamin C"

http://www.discogs.com/user/space_daze/collection
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#86
(03.05.2013, 00:47)spocintosh schrieb: In dieser Hinsicht benimmst du dich, wenn du ehrlich bist, was Arroganz bzw. Ignoranz betrifft, auch nicht weniger emotional als ich.

Dem stimm ich zu. Auch ich bin nicht frei davon.

Zitat:Es wird mir doch erlaubt sein, nicht alles toll zu finden, was ich da jetzt finde. Beurteilen kann ich das übrigens selbst, immerhin haben Herr Wilson und ich exakt denselben Beruf.

Natürlich, dazu muss man nicht mal einen bestimmten Beruf haben. Über Geschmack kann man nicht streiten.

Zitat:Die Platte, von der die Rede war, ist einfach schlechtes Songwriting, schlechte Produktion und viel zu langatmig. Das kann ich so sagen, wie es ist (hatte es mir aber sogar gespart). Daß sie mir außerdem auf die Nerven gefallen ist, so daß ich sie ausmachen mußte, ist eine ganz andere Sache.

Das ist eine (berechtigte) Geschmacks- oder Ansichtssache und nicht etwa eine allgemeingültige Aussage. Was ist gutes, was ist schlechtes Songwriting? Zwei Personen, drei Meinungen.

Zitat:Mal ehrlich, findest du dieses persönliche Angehen ernsthaft gerechtfertigt ?
Ich irgendwie nicht.

Ach Gottchen, jetzt leg das doch nicht auf die Goldwaage. Du kannst doch gut austeilen (nicht wertend gemeint), dazu würde gut einstecken doch auch gut passen. Ich hab meine Aussage auf jeden Fall nicht böse gemeint, es ist mir nur ins Auge gefallen, dass du scheinbar kein Freund von Flötentönen bist. Nochmal, war nicht böse gemeint. Ausdrücklich Sorry, wenn das so angekommen ist!

Zitat:Es wäre deutlich konstruktiver, wenn du mich an deiner Weisheit der rechtzeitigen Geburt teilhaben ließest und mir - du hast ja offensichtlich verstanden, worum es mir geht - stattdessen mit einem Tipp aushelfen würdest, so wie andere es hier auch tun.

Gerne! Probier mal eine frühe Liveaufnahme. Da bläst dir der Anderson auch einiges um die Ohren, aber es zeigt viel mehr die rockige Seite der Band. Das passt dann vielleicht besser. Raten würde ich zur Aufnahme aus dem Fillmore East 1970 (die CD war Bestandteil des Box Set), abraten würde trotz ähnlichem Programm von der Live at the Isle of Wight 1970, da die ziemlich schlecht klingt.
Aqualung ist natürlich immer ratsam, aber das ist eine Platte als Gesamtwerk, die man wohl am besten "am Stück" hört. Alle Songtexte haben miteinander zu tun. Wikipedia beschreibt das sehr treffend als "...featuring a central theme of the distinction between religion and God".

Zitat:Letzter Punkt: Ich habe niemanden beleidigt, weder die Musiker noch die Hörer von JT. Der Schuh paßte dir offenbar, wurde aber nicht von mir offeriert.

Ich hab mich eben über den Ausdruck "Gedudel" mokiert. Nimm das nicht so superernst. Ich fand das eben etwas respektlos. Wenn du Musik von mir hören müsstest, würden sich deine Zehennägel hochstellen. Meine übrigens auch, deshalb gibt's auch keine Musik von mir. Im Ernst: Musikalische Leistungen sind doch anerkennswert, auch wenn es einem nicht gefällt. Aber wenn du mit JT Probleme hast, lass King Crimson lieber sein. Selbst die "In the Court of", denn da ist die Musik teilweise noch ausladender und nicht minder flötenbetont als bei JT.

Zitat:Wie vorurteilsfrei hörst du denn die ach so LOL nicht-mehr-wirklich-Genesis-Platten ?

Ich bin nun nicht DER Fan von Genesis, aber gerade die "Now there were three" fand ich unglaublich weichgespült und flach verglichen mit den teilweise hochdramatischen Werken der Gabriel-Phase. Aber auch das ist einfach nur Geschmackssache. Geht mir also nicht anders als dir.

Ein Tipp noch zu Canterbury: Besorg dir mal die allererste Caravan-Platte von 1968. Die ist anders als die Nachfolgewerke, aber unglaublich toll gemacht. Einen Versuch ist es wert.

Andere zum Probieren aus dem Progbereich: Die Gravedigger von Janus (1971), Waters of Change (1971) und Pathfinder (1972) von Beggars Opera, und natürlich einige noch gar nicht so alte von Steve Wilsons Band Porcupine Tree, namentlich Lightbulb Sun und Stupid Dream. Was auch noch für mich wenigstens sehr genußvoll ist, sind die frühen Focus (z.B. Moving Waves), aber die sind auch sehr flötenlastig. Vielleicht auch noch die Hozions von Greatest Show on Earth aus 1971. Aber alle diese Platten haben auch gemeinsam, dass viele Songs eher lang sind, teilweise weit über 10 Min. Was aber nicht heissen muss (aber doch kann), dass sie auch langatmig sind.

Also Spoki, so weit im selben Boot sitzen wir ja gar nicht auseinander. Drinks
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an Feathead für diesen Beitrag:
  • bathtub4ever, spocintosh
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#87
(03.05.2013, 14:15)Feathead schrieb: Raten würde ich zur Aufnahme aus dem Fillmore East 1970 (die CD war Bestandteil des Box Set

Welches Box Set meinst Du? Es gibt ja nicht wenige, und obwohl mir die 8 Jahre jüngere "Bursting Out" gut genug gefällt bin ich auf diese 1970er Live-Aufnahme neugierig geworden...

Zu Focus möchte ich noch auf "Live at The Rainbow" von 1973 hinweisen, ich finde die in gleichem Maße verrückt und gut (schließt sich eh nicht aus), und die dürfte auch Neulingen zusagen.

Zu Genesis... "And (nicht Now) Then There Were Three" ist schon ein Zwischending, schon meilenweit weg von Gabriels musikalischer Ideenwelt (logisch), aber noch nicht so extrem eingängig und pop-orientiert wie alles was danach kam (wobei mir "Duke" sogar noch gefällt, was ich über die vorhergehende, "Wind And Wuthering", nicht behaupten kann). Egal - mit der Musik der Gabriel-Ära hat das meinen Ohren nach gar nix mehr zu tun. Schlecht muss aber deswegen keine der Phasen sein...

Uff, da kommen ja Erinnerungen hoch!...
"He may look like an idiot and talk like an idiot but don't let that fool you. He really is an idiot." (Groucho Marx zugeschrieben)
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#88
(03.05.2013, 14:42)*mac42* schrieb: Uff, da kommen ja Erinnerungen hoch!...

Au, Gerhard, musstest Du uns wieder darauf hinweisen, wie alt wir sind? Dash1Lol1
Let the sun shine, let the sun shine, let the sun shine in Afro
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#89
Wir sind nicht alt, Karsten - wir haben nur 'ne Menge Erinnerungen!
(solange wir uns daran noch erinnern können sind wir's jedenfalls nicht - und danach... who cares?...)
"He may look like an idiot and talk like an idiot but don't let that fool you. He really is an idiot." (Groucho Marx zugeschrieben)
[-] 1 Mitglied sagt Danke an *mac42* für diesen Beitrag:
  • bathtub4ever
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#90
Thumbsup

Ach ja, ...
Let the sun shine, let the sun shine, let the sun shine in Afro
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#91
(03.05.2013, 14:42)*mac42* schrieb: Welches Box Set meinst Du? Es gibt ja nicht wenige, und obwohl mir die 8 Jahre jüngere "Bursting Out" gut genug gefällt bin ich auf diese 1970er Live-Aufnahme neugierig geworden...

Ich meine diese 4er Box, The 25th Anniversary Boxset

Dies ist das Cover von Disc 2 (Fehler meiner Erinnerung: Das Konzert ist nicht aus dem Fillmore, sondern der Carnegie Hall - beide waren wenigstens in NYC, auch wenn es das Fillmore East schon lange nicht mehr gibt)
Klingt viel besser als die Isle of Wight Aufnahme, auch hatte die Band auf dem berühmten Festival nicht den besten Abend, hier in der Carnegie Hall waren sie aber echt gut drauf.

[Bild: frontk5x17.jpg]
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
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#92
(03.05.2013, 14:51)bathtub4ever schrieb:
(03.05.2013, 14:42)*mac42* schrieb: Uff, da kommen ja Erinnerungen hoch!...

Au, Gerhard, musstest Du uns wieder darauf hinweisen, wie alt wir sind? Dash1Lol1

Oldie LOL Raucher
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
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#93
Da die Grenzen (Progressive Rock) ja ziemlich fliessend waren/sind, hier mal zwei meiner Lieblingswerke von deutschen Bands, die von vielen auch genauso gut als Kraut Rock bezeichnet werden. Übrigens sind es jeweils die ersten Platten der beiden Urgesteine, wohl weil ich so extrem (positiv) überrascht war, als ich die zum ersten Mal hörte...

Beide sind nicht "einfach" anzuhören. Wer Musik lieber in 3-Min Häppchen geniesst, ist hier eindeutig falsch. Raucher

1. Monster Movie von Can (1969)

2. Das erste KRAAN-Album (1972)

Im Original befand sich auf der 2. Seite der LP's nur ein Song... (>20 Min bei Can, >18 Min bei Kraan) LOL

...und als Gegengift die ganz neue Platte (2013) von Anglagard aus Schweden (mit dem selben Längenproblem der Songs Floet )
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
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#94
Mann, hier geht's ja ab.
Also ist alles geklärt. keiner will irgendwen anpissen, wir wollen hier nur Musik beschrieben haben. Grabenkämpfe um Peter Gabriel und Phil Collins sind ebenfalls sinnlos.
Bisherig von mir durchgearbeitetes Terrain: Camel komplett, Porcupine Tree und Steven Wilson sowieso längst komplett, Caravan in den Anfängen, JT ebenfalls.
Aqualung liegt im CD-Player, bisher aber nur das Original, die Wilson-Interpretation ist im Zulauf.
Und ein paar neue Tipps sind auch schon wieder gefallen.
ThumbsupThumbsupThumbsup
[-] 1 Mitglied sagt Danke an spocintosh für diesen Beitrag:
  • Feathead
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#95
(03.05.2013, 18:50)spocintosh schrieb: Aqualung liegt im CD-Player, bisher aber nur das Original, die Wilson-Interpretation ist im Zulauf.

Vorsicht Spoki, der gute Steven interpretiert das ja nicht. Subtiler Remix, gutes Remaster. Einen hervorragenden Job hat er gemacht, aber es ist immer noch 100% JT und 100% Aqualung. Thumbsup
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
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#96
(03.05.2013, 18:33)Feathead schrieb: Da die Grenzen (Progressive Rock) ja ziemlich fliessend waren/sind, hier mal zwei meiner Lieblingswerke von deutschen Bands, die von vielen auch genauso gut als Kraut Rock bezeichnet werden. Übrigens sind es jeweils die ersten Platten der beiden Urgesteine, wohl weil ich so extrem (positiv) überrascht war, als ich die zum ersten Mal hörte...

Beide sind nicht "einfach" anzuhören. Wer Musik lieber in 3-Min Häppchen geniesst, ist hier eindeutig falsch. Raucher

1. Monster Movie von Can (1969)

Im Original befand sich auf der 2. Seite der LP's nur ein Song... (>20 Min bei Can, >18 Min bei Kraan) LOL

Uhhhhh, das hast Du aber diplomatisch ausgedrückt Lipsrsealed2

Ich denke, so wird manch einer verzweifeln... Beim Exzess von Can, denn dieses gewaltige "You Doo Right" mit seinem 20:28 min langen Mantra, hat selbst in der damaligen sehr experimentierfreudigen Zeit den meisten Hörern die Grenzen aufgezeigt. Raucher

Als Einstieg in die Can-Welt vielleicht zu schwer... Aber das Stück an sich, das ist einfach genial, der treibende Bass, das scheppernde Schlagzeug, diese Gitarre... Can, waren damals allen anderen weit weit voraus...

Hi
Peter
OldieKraut, immer wieder... notfalls auch als Salat. Am liebsten aber von CAN mit "Vitamin C"

http://www.discogs.com/user/space_daze/collection
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#97
(03.05.2013, 20:12)space daze schrieb: Als Einstieg in die Can-Welt vielleicht zu schwer...

Das befürchte ich auch, zumal ich an ebendiesem Album ebenfalls gescheitert bin. Es mag dem wahren Kenner gotteslästerlich erscheinen, aber mir schien "Rite Time" den am leichtesten verdaulichen Zugang zu Can zu bieten - wobei das wahrscheinlich auch wieder Blödsinn ist, denn wer Can via "Rite Time" entdeckt, der wird deswegen nicht unbedingt anschließend "Monster Movie" akzeptieren...
"He may look like an idiot and talk like an idiot but don't let that fool you. He really is an idiot." (Groucho Marx zugeschrieben)
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#98
(03.05.2013, 20:12)space daze schrieb: Als Einstieg in die Can-Welt vielleicht zu schwer... Aber das Stück an sich, das ist einfach genial, der treibende Bass, das scheppernde Schlagzeug, diese Gitarre... Can, waren damals allen anderen weit weit voraus...

Na Peter, so schwer fand ich das als Einstieg gar nicht, gerade wegen dem Mantra (und Mary Mary so contrary auf Seite 1 der LP). Vielleicht auch, weil die Platte ja 1969 das erste war, das ich von Can hörte. Erinnerst du dich? Sowas wurde ungekürzt im ÖR-Radio gespielt (bei mir damals SWF 3).

Wer mit dem kompromissbeladenen "Spoon" aus dem Durbridge-Krimi einstieg, hat dann wohl wirklich die Augen gerollt, wenn er typische "Can" tatsächlich mal hörte. LOL

Ich selbst fand "Soundtracks" mit dem ebenso genialen "Mother Sky" (auch ziemlich mantramäßig; aus dem Kult-Film Deep End und auch >14 Min) nach 5 Min schwerer zu hören, wohl weil es auch "schneller" war.

You Doo Right - für mich für alle Zeiten. Nicht immer, aber immer wieder! CAN - unverzichtbar! Thumbsup
Let the Music do the talking.
Gruß, Manni
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#99
Ihr macht mich langsam neugierig...

[Bild: img3839iz.jpg]

[Bild: img3838w.jpg]

Ähm, wie soll ich sagen, wirklich gewöhnungsbedürftiger als meine Mike Oldfield-Alben, schwieriger den Bezug zu bekommen, als zu Pink Floyd. Und das liegt meiner Meinung nach an der Stimme von Peter Gabriel.
Leider habe ich nichts von den anderen Bands, Camel oder Jethro Tull (zumindest noch nicht Wink3 )

Gruß
karsten
Let the sun shine, let the sun shine, let the sun shine in Afro
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Hallo zusammen,

um einmal ein wenig moderner zu werden: Wurden eigentlich schon Oceansize erwähnt? Die Band hinterlässt bei mir ein uneinheitliches Bild; ich habe ein überragendes und ein maximal durchschnittliches Konzert von Oceansize gesehen, die Platten sind für mich auch teils großartig, teilweise langweilig:





Live war der Druck von drei Gitarristen aber schon beeindruckend Oldie!

Gruß Roland
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