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Sony DTC-690 Laufwerk überarbeiten
#1
Hallo zusammen!

Ich habe gerade ein Sony DTC-690 auf dem OP-Tisch liegen, das sehr günstig zu mir gekommen ist. Fehlerdiagnose: Nix geht.  Jester  Okay, nein, das ist nicht ganz richtig: Es kam mit bereits eingelegtem DAT-Tape, das sich weder auswerfen, noch abspielen, noch spulen ließ. Saft war aber offensichtlich da. Also, Tape "manuell" entfernt (Entlademechanismus von Hand betätigt, Band ausgefädelt), dann das Laufwerk demontiert. Wie erwartet gab es gebrochene Sicherungsringe und übergesprungene Zahnräder beim Lade- und Einfädelmechanismus.

Die Zahnräder des Einfädelmechanismus (ich nenn ihn mal einfach so - sind das die Bandschlepphebel?) habe ich wieder in ihre korrekte Position gebracht, dann den Freilauf manuell getestet. Die Hebel fahren sauber in ihre Endposition, das fühlt sich alles an, als müsste das so. Fahre ich sie aber ZURÜCK, muss ich auf halber Strecke recht viel Kraft aufwenden, damit sie sich weiter zurück bewegen. Das fühlt sich für mich NICHT korrekt an.

Hinweise dazu? Ich kann nicht feststellen, wo da irgendetwas hakt.

Und ja, das ist das allererste mal, dass ich ein solches Laufwerk zerlege. Lipsrsealed2 


Edit: Bevor ich's vergesse: Die Filzrolle, die im Laufwerk steckt, kam mir in Bröckchen und Fusseln entgegen, gibt's da tauglichen Ersatz? Von sieben (?) Kunststoffsicherungsringen sind sechs gebrochen - auch da: Gibt es wo vernünftigen Ersatz? Und was ist mit dem Zahnriemen? Sollte der ersetzt werden? Fragen über Fragen...

Edit2: Noch eins: Das einzige mit Schraube befestigte Zahnrad im Getriebe für den Lademechanismus (?) ist extrem schwergängig. Alle Zahnräder drehen frei, auch der Motor läuft problemlos, nur dieses Zahnrad lässt sich nur mit Gewalt bewegen. Auch ohne Schraube ist das so. Entfernen lässt es sich bisher nicht; ich scheue mich auch, da mit Gewalt ran zu gehen.

LG, Benne
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#2
Ich versuche mal die Problemchen zu visualisieren, damit vielleicht wer drauf einsteigt. Also, beim Getriebe handelt es sich um dieses hier, der Kandidat, der "unlösbar" und extrem schwergängig ist, ist der schwarze Kamerad im Vordergrund:

[Bild: 1dfd520ffe.jpg]

Fotos von der Schleppehebelgeschichte folgen...

Edit: Und hier sind sie:

Ausgangsposition:

[Bild: de976fc42d.jpg]

Bis hierher geht's normal durch, dann verharrt der linke Hebel (wie er offensichtlich sollte) bis die Feder sich gespannt hat und er "hochschnackt" - das fühlt sich alles korrekt an und ist in dieser Position:

[Bild: e3671726c5.jpg]

Endposition erreicht:

[Bild: c60089b8a0.jpg]

Und jetzt geht's zurück. Wenn diese Position erreicht ist, geht es nur mit größerem Kraftaufwand weiter, das Ganze mit nem kräftigen Schnacken. Fühlt sich für mich "falsch" an.

[Bild: 61bb8edbaa.jpg]

Und ja, ich weiß, dass der Sicherungsring rechts am Zahnrad fehlt. Den hab ich selber runtergenommen. Wink3
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#3
Das Problem ist, dass sichtlich der Übergang auf die schwarze Kunststoffführung nicht ganz plan ist, bzw. die Kunststoffführung verzogen ist, sodass die Rollerguides beim Hoch- bzw. Runterfahren klemmen. Ein altes Leiden dieser Laufwerke. Einfach mal die schwarzen Führungen an den klemmenden Stellen ein bisschen Abschleifen bis alles wieder leichtgängig ist und mit ein wenig Silikonfett schmieren. Soll ohne "Hochschnacken" oder sonstige knackende Geräusche sowohl links als auch rechts bis zur Endstellung butterweich hoch und runter fahren..
[Bild: forumsmall.png]
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#4
Moin Benne,
Alle leiden die du beschreibst sind eigentlich die Klassiker dieser LW.


Zum Zahnrad:
Das drehen und dabei gleichzeitig kraft nach oben ausüben. Dann dreht es sich langsam nach oben hoch. Das darunterliegende Weiße ist auch gern fest/schwegängig. Nimm einfach dann alle von dem Getriebe raus. Achsen und die Löcher der Zahnräder schon mit Isopropyl saubermachen und den Schmadder da weg machen. Dann die Achsen leicht einfetten. Aber NICHT die Zähne, NUR die Achsen.

Fädelhebel:
Zunächst nimmst du mal einen raus (am Besten den ohne Sicherungsring, brauchst nur von dem Schieber entkoppeln) um festzustellen welcher denn nun klemmt.
Den nimmst du dann auch ganz raus, dazu oben von der anderen Seite (Trommel nach oben) den Endanschlag abschrauben. Untersuche den "Schuh" der in der Führung sitz genau (Lupe), da bildet sich gerne mal ein Grat. Und auch den Endanschlag. Wegschleifen. Die Führung selbst kann auch Ursache sein, habe schon gebrochen Platikschienen gehabt, dann wird die "Gasse" etwas enger.

Es darf nicht "Schnappen" oder "Klacken" beim hoch und Runterfahren der Fädelhebel. Das MUSS sauber in einem bis nach oben zum Anschlag durchgehen.
Die Federbelastung, die du angesprochen hast, greift nur nachher am Endanschlag. Wenn die Andruckrolle zugeschaltet wird, presst sie die Fädelhebel fest in den Aschlag. Der weiße "Schieber" bewegt sich dabei dann noch ein Stück weiter.

Ich mache immer ein bißchen Niedrigtemperaturfett in die Führung, wenn dann alles ok ist. Wichtig ist, dass das Fett welches du benutzt nicht irgendwann anfängt klebrig zu werden. Und es darf auch nicht verharzen...

LG

Viel Erfolg
I got a hot chilli feeling, I don´t understand..... Dance3

LG

Thorsten aus HH
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#5
Ah, okay, das klingt alles ziemlich unspaßig. Nun gut, aber ich hab mir das 690 extra besorgt, um mich in die Materie reinfuchsen zu können...

Das Zahnrad ist zumindest schonmal ein ziemlich zäher Geselle, das dreht sich nur unter (für die Fingerkuppen schmerzhafter) heftiger Kraftanstrengung. Na denn, mit Geduld und Spucke...


Edit: Wie eignet sich hier eigentlich Nähmaschinenöl (in gesundem Maße natürlich!) zur Schmierung? Verwende ich gerne bei Diskettenlaufwerken.
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#6
Den Zahnriemen brauchst du in der Regel nicht ersetzen. Es gibt den auch nicht mehr.... Floet 

Ersatz für Sicherungsringe und Putzrolle:

Sicherungsringe nur noch bei dem Schweizer neu. Als Altenative die Isolierung der Innenlitze von nem Antennenkabel zuschneiden und minimal aufbohren. Oder die Alten fixieren mit kleber. Aber KEINEN dünnflüssigen Sekunden Kleber!! Der läuft dann in die Achse und dann hast du noch noch n haufen Schrott, weil sich dann nichts mehr bewegt.

Putzrolle:
Entweder bei MCS für n lockeren Zehner plus Versand, oder selbst machen, oder weg lassen.....
Dafür dann n Reinigungstape oder öfter mal Deckel ab und Trommel manuell saubermachen, aber NICHT mit Wattestäbchen !! Oldie
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LG

Thorsten aus HH
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#7
Zum Schmieren der Achsen verwende ich Klüber PDP65. Das eignet sich, auf Grund der hervorragenden Kriecheigenschaften, auch zum Lösen von Verharzungen und festgefressenen Rädern.
Ein Tropfen auf die Achse des festgefressenen Zahnrades und nach 15min dreht es sich wie Butter.
Bei einem Wurlitzer aus 1949 war die Selector-Welle ganz schlimm schwergängig und verharzt. Mit einer Spritze etwas PDP65 auf die Lagerstellen geträufelt und der Selector war ohne Ausbau wieder voll leichtgängig.
Als Sicherungsringe verwende ich entsprechende E-Ringe:
[Bild: DTC59_ES_02.jpg]
[Bild: forumsmall.png]
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#8
So, neues von der Front. Big Grin Das störrische Zahnrad im Getriebe habe ich tatsächlich nach einiger Zeit und mit viiiiiiel Geduld herunter bekommen, dann erblickte ich DAS:

[Bild: d28114f286.jpg]

Hut ab, ich habe ja in diversen Diskettenlaufwerken schon einiges an verharztem Fett gesehen, aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus. Also Isopropanol hinzu und...:

[Bild: af4c72edee.jpg]

Sehr viel besser. Also die anderen Zahnräder auch runter, gereinigt (hier lange nicht so viel Schmodder, auf den Kunststoffdornen gar nicht) und frisch Flutschi drauf:

[Bild: c9b0f28136.jpg]

So weit, so gut. Jetzt an die Fädelhebel. Da weiß ich schonmal, dass es der mit dem weißen Zahnrad ist, der hakt richtig deftig am Übergang zwischen Metall- und Kunststoffführung. Aber wie komme ich da ran?

Edit: Ah, gefunden. Wenn man sich die Führungsschiene des Fädelhebels anschaut, findet man einen Riss kurz vorm Übergang zur Metallführung:

[Bild: 00a5ca47d8.jpg]

Auf dem zweiten Foto wird es deutlicher, wie sehr die Schiene da verspringt. Das Foto ist zwar leider unscharf, aber gibt gut wieder, wie sehr die Schiene "aus der Bahn" ist:

[Bild: 1092a0b54f.jpg]

Dass das beim Hinschieben des Hebels schon hemmt, ist logisch, noch einleuchtender ist, dass das Zurückziehen nochmal schwerer vonstatten geht. Und jetzt? Feile?

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#9
Kein Nähmaschinenöl. Öl hat in einem DAT nichts zu suchen Oldie
Das Zeug verteilt sich nur überall und richtet noch mehr Schaden an

Du kannst versuchen die Führung wieder an der Trägerplatte festzukleben. Oder aber wegfeilen....

At gogosch
Wo hat du die E ringe her?
Das finde ich gut mit denen. Auf jeden Fall besser als "fixieren". Ich wusste nicht, dass es die so klein gibt.
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LG

Thorsten aus HH
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#10
So. Kleiner Zwischenbericht: Der DAT-Recorder lädt wieder brav Tapes ein und wirft sie aus, er spult und wenn ich auf "Play" drücke, passiert sogar was - aber ich habe null Pegelausschlag.

Ich schätze, da kommt erstmal nur der Headamp in Frage, gell?
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#11
Denke ich auch mal wenn du an der Spur nichts verstellt hast.
Hast du die Trommel denn auch sauber gemacht ?
Das bitte zuerst
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LG

Thorsten aus HH
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#12
Zusatz: Das Fehlerbild ist etwas ausgeprägter. Zusätzlich dazu dreht sich die Kopftrommel nicht jedes mal, wenn ich ein Tape einlegen, eigentlich öfter nicht als dass sie sich bewegt. Wenn dem so ist, fahren die Ladehebel mit dem Band in Endposition und anschließend wieder in Startposition, ohne das Band wieder mit einzuziehen. Letzteres ist vermutlich ein Folgefehler der nicht drehenden Kopftrommel und damit fehlender Banderkennung, gell?

Auch eine direkte Folge eines defekten Headamp?


Edit: Nein, an die Trommel selbst habe ich mich noch gar nicht getraut.
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#13
Guck dir mal bitte die Kondensatoren auf dem Drum Drive Board an....
Der C 01 gibt gerne mal auf
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LG

Thorsten aus HH
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#14
Jup, mach ich. Sahen auf den ersten Blick nicht aufgewölbt aus, aber die THT-Elkos werden ja gerne mal taub. Da zieh ich mal nen Kompletttausch durch, sind ja nur drei. Big Grin
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#15
Auf dem kleinen Board rechts von der Kassette (von oben dann also) sitzen noch zwei Microschalter (die nach unten zum weißen Schieber zeigen). Die sind für Erkennung der Fädelhebel-/ und Andruckrollenposition. Die auch mal prüfen (durchmessen).

(22.05.2017, 15:24)DarknessFalls schrieb: Wenn dem so ist, fahren die Ladehebel mit dem Band in Endposition und anschließend wieder in Startposition, ohne das Band wieder mit einzuziehen.

Auch eine direkte Folge eines defekten Headamp?


Edit: Nein, an die Trommel selbst habe ich mich noch gar nicht getraut.

Seh ich das Richtig, dass du das so meinst:
Das Band wird beim Einfädeln aus der Kassette gezogen, dann gehen die Fädelhebel zurück ABER das Band NICHT wieder zurück in das Kassettengehäuse ?
Dreht denn der Fädelmotor ? Bremsfilze sitzen richtig ? Die Federn vom Spulspindeblock sind alle an der richtigen Position ?
Mach sonst gerne mal ein Bild....
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Thorsten aus HH
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#16
(22.05.2017, 18:01)gasmann schrieb: Seh ich das Richtig, dass du das so meinst:
Das Band wird beim Einfädeln aus der Kassette gezogen, dann gehen die Fädelhebel zurück ABER das Band NICHT wieder zurück in das Kassettengehäuse ?
Dreht denn der Fädelmotor ? Bremsfilze sitzen richtig ? Die Federn vom Spulspindeblock sind alle an der richtigen Position ?
Mach sonst gerne mal ein Bild....

Ja und nein.  Pleasantry  Also, das Band wird aus der Kassette gezogen, dann gehen die Fädelhebel zurück und lassen das Band dabei "liegen". Dann fahren sie erneut hoch, spannen das Band erneut, dann fahren sie zurück. Hierbei erreichen sie ihre vorgesehene Endposition. Was auffällt, wenn das passiert: Die Kopftrommel dreht sich dann NICHT, gar nicht, weder beim Einschalten des Gerätes, noch beim Einlegen der Kassette. Dreht sich die Trommel beim Einschalten und somit auch später, wenn eine Kassette eingelegt wird, tritt der Fehler NICHT auf. Dann läuft das DAT ganz normal, bis auf die fehlende Wiedergabe (das hat sich nach einigen Versuchen, u.a. mal mit einer Aufnahme über das Deck zwar gebessert, aber da ist auch noch Arbeit zu leisten).

Ich sehe hier also einen Zusammenhang zwischen der nicht drehenden Kopftrommel, was verhindern dürfte, dass ein eingelegtes Band überhaupt erkannt wird. Ich vermute mal (laienhaft, ohne DAT-Erfahrung Raucher ), dass der Fehler tatsächlich in Headamp/Drum Drive Board liegt. Ich hoffe es zumindest. Dann kann ich's selber beheben. Tease
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#17
(16.05.2017, 14:45)gasmann schrieb: Wichtig ist, dass das Fett welches du benutzt nicht irgendwann anfängt klebrig zu werden. Und es darf auch nicht verharzen...

Moin,
ich nehme fuer die Schmierung derartiger Mechanik einfach Vaseline. Die ist kein verseiftes Schnmieroel, das ausbluten oder sich sonstwie veraendern kann. Mit den Schmieraufgaben kommt sie eigentlich immer zurecht, nachteilige Einfluesse auf die verwendeten Kunststoffe habe ich auch noch nicht festgestellt. Grosser Vorteil: Gibt es in fast jeder Drogerieecke.
Fuer die Schmierung gilt: Sparsam anwenden, nicht mit der Fettspritze/Oelkanne ;-)
(hatte ich mal bei einem Videorecorder, Laufwerk sah aus, als waere es ein ein Fass Getriebeoel gefallen...)

73
Peter
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#18
So wie du das gerade beschrieben hast, denke ich dass es tatsächlich das Drum Drive Board ist. Mach mal erst mal die Elkos und dann sehen wir weiter. Ach so, und die Spindeln von hinten/unten wo die Spiegelfolie drauf ist einmal saubermachen. Federn und Bremsfilze aber trotzdem noch mal checken...
P.S. Was macht der 57er ? Gerne auch per PN
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LG

Thorsten aus HH
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#19
(16.05.2017, 20:53)DarknessFalls schrieb:
[Bild: af4c72edee.jpg]

[Bild: c9b0f28136.jpg]

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erken

Noch mal kurz zu den Bildern da oben.
Ich seh da gerade was. Da fehlen zwei Sicherungsringe.
Auf dem oberen Bild direkt rechts neben der Metallachse und auf dem unteren Bild auf 10Uhr von dem Weißen Zahnrad.
Hast du da welche draufgemacht ??
EDIT:
Und die liegen nicht noch im LW rum und verklemmen was ?
Das Idlerread sieht auch so "krumm" aus auf dem Bild.
Hattest du das und die Spulspindeln auch raus und zerlegt ?
Das Idlerrad ist auch gerne mal fest/schwergängig....
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LG

Thorsten aus HH
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#20
Die Sicherungsringe sind mir entgegengeplumpst, weil gebrochen - sechs von sieben sind hin. Natürlich sind wieder welche drauf, ich habe dafür den Schweizer bemüht... teuer, aber so ist wenigstens ordentliches Zeugs drauf. Was dort im Laufwerk ist das Idlerrad? Die Spulspindeln waren nicht draußen, nein.

At57: Da ist alles unverändert; das 690er habe ich mir zum Üben besorgt, damit ich mal richtig ans 57 ran kann, ohne direkt Panik zu haben, weil alles "neu" ist. Big Grin Wenn das 690er wieder Leben hat, kümmere ich mich ums 57er.
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#21
Das Idler Rad ist das kleine Zwischenzahnrad was nach li und re kippen kann zwischen den Spulspindeln. Das treibt die dann an. Der "Arm" von dem geht noch etwas weiter nach oben mit einer "Öse" dran. Und die sieht auf den einen Bild so schief/verdreht aus.
Das Rad selbst sitzt auf einer Metallachse und ist deswegen auch gerne mal schwergängig. So wie in dem Ladegetriebe, nur nicht so extrem.
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LG

Thorsten aus HH
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#22
Nee, das war IMHO okay, da habe ich nichts dran festgestellt. Aber da ich das Laufwerk jetzt eh nochmal demontiere, schau ich da auch nochmal drüber. Sicher ist Sicher.

Der Headamp ist jedenfalls soeben zum "Lötdienst" meines Vertrauens in den hohen Norden gegangen und wird mit KerKos versehen. Mal schauen, wie er dann spielt. Und die restlichen Elkos für das Drum Drive Board sind ebenfalls justamente bestellt.


Kurz zurück zur "Aufnahme", die ich gestern probehalber gemacht habe: Lege ich das DAT-Tape mit dieser Aufnahme in das 57er, höre ich dort noch die alte Aufnahme. Big Grin Entweder ist die Spur vom 690er völlig daneben, so dass jetzt zwei Aufnahmen nebeneinander existieren, oder das 690er hat einfach nix magnetisiert bekommen. Big Grin Big Grin
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#23
So, die Elkos sind heute angekommen, dann werd ich mich heute abend oder am WE mal ans Drum Drive Board machen. Smile
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#24
Ich gehe davon aus es ist nicht der Elko bzw die Elkos auf dem driveboard. Selbst wenn die fehlen, dreht die Trommel zumindest nur eben nicht im richtigen Speed.

Mess mal die Spannungen die auf dem driveboard sein sollen nach Service Manual, ich wette da fehlt irgend etwas was mit der Trommel zu tun hat.

Nimm die Hauptplatine raus und drehe sie um und schaue dir alle Lötstellen an. Jeder dritte 690er hat das Problem, und die Lösung ist fast immer - Kälte Lötstellen. Das schaut aus wie ein Ring um die Mitte der Lötstelle, manche haben sogar klar erkennbare Brüche.

Ich muss dir sagen, ein 690er (kleine Version 59ES) ist Laufwerkstechnisch einen Schlappen 57er (pseudo ES) haushoch überlegen. Nicht was die Klappe angeht, sondern der inneren Werte wegen. Auch wenn das ähnlich aussieht. Im 690 kannst du bereits elektronisch alles einstellen, es gibt bereits bessere Motoren (spult immer besser auch schwergängige Tapes), bessere Mechanik die in kleinen Details verbessert wurde... etc.
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#25
Danke für die Tips! Smile Ich werde mich die Tage, wenn ich ans Drum Drive Board gehe, auch mit dem Mainboard des DTC 690 beschäftigen. Momentan ist das irgendwie aber kein Lötwetter, muss ich gestehen... bei über 30°C im Schatten noch den Lötkolben schwingen, ist nicht ganz so meins. Big Grin

Aber wäre doch gelacht, wenn ich das gute Stück nicht wieder ans Laufen bekomme!
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