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LUXMAN L-85 Reparatur & Teile Suche
#26
[Bild: IMG_0917.jpg]

[Bild: IMG_0918.jpg]
Man beachte die Unterschiede.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hörtnix für diesen Beitrag:
  • Svennibenni
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#27
Die Widerstände ?
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#28
Ich sehe da:
R440 und Q406 408 haben wohl sehr geschwitzt, das Trimmerpoti (Bias??)ist am Anschlag (entweder voll auf-oder zugedreht ) was evtl das Schwitzen und die sehr Heisse Endstufe erklären könnte.
Ruhestrom prüfen und ggfls. korrekt einstellen, sollte das nicht möglich sein die Biasschaltung durchprüfen, reparieren und dann korrekt einstellen.
Du mußt wenn Du Dich damit beschäftigen willst sehr genau hinsehen und dafür ein Gespür entwickeln Sven.
[Bild: qQLX9EQh.jpg]
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
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#29
den R kann ich ja noch "erahnen" aber an den Qs sehe ich keinen Schaden. Wo sieht man da was ?
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#30
an der angekokelten Platine Sven
Du mußt genau hinsehen evtl. mal ne Brille aufsetzen Floet
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
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#31
ich hab immer am Bauteil gesucht - Du meinst die allgemeine Verfärbung auf der Platine rund um den R und Q.. ?
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#32
Na ist doch eigentlich logisch, wenn ein Bereich der Platine so verkokelt aussieht ist es entweder schlecht konstruiert (Werksseitig nicht richtig nachgedacht über Wärmeabfuhr) oder ein Bauteil in diesem Bereich wird übermäßig belastet.
In beiden Fällen muß man in diesen Bereichen dann genau nachsehen und nachprüfen ob die BTs noch in Ordnung sind oder nicht.
Das ist es was Du als erstes machst wenn Du bei einem Gerät den Deckel runter nimmst (genaue Sichtprüfung).
Damit ist also schon mal die Frage beantwortet womit man anfängt Drinks
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Der Karsten für diesen Beitrag:
  • winix
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#33
Siehste... schon wat jelernt. Ich hab immer nur noch offensichtlichen defekten BAUTEILEN gesucht, und nie auf Verfärbungen auf der Platine selbst. Und die Qs sehen für mich doch i.O.. aus...
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#34
Ist oft so das Bts i.O. aussehen aber wenn man sie nachmisst sind sie evtl. doch defekt oder angeschlagen.
Immer abklären solche Stellen.
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
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#35
(17.06.2017, 14:07)bikehomero schrieb: Leider sehe ich im Schaltplan keine Angaben zu den Spannungen. Da müssen wir dann mit einer Mischung aus Erfahrung und weiterer Recherche die Messergebnisse beurteilen.
Satz von Kirchhoff. Knotenregel und Maschenregel. Zuerst mißt Sven die Versorgung, dann werden daraus die Spannungen im statischen Fall (ohne Signal, Ruhe) rechnerisch ermittelt. Ist ne schöne Aufgabe für einen Einsteiger in die E-Technik.
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#36
Oha, hatte aber irgendwo schon mal von Knoten und Maschenregel gelesen. Kann ich mich bis nächstes WE vorbereiten. Hatte dieses doch noch andere Sachen PC technisch zu erledigen
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#37
gerade nachgesehen - so theoretisch sehr einfach, check
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#38
Thumbsup geht doch Sven.....

sigscht... wenn de jetzt etwas näher wohnen würdest .. hätt i jo gsagt .. komm vorbei un wir machen es zusammen .. ein bisschen was habe ich hier im Forum schon gelernt.. zumistest kann ich jetzt mal (fast ohne Hilfe) die defekten Geräte machen. Klar.. so Profi wie andere hier bin ich zwar nicht..un von OZZY hab ich immer noch keine Ahnung Lipsrsealed2 aber was solls .. kommt auch noch...
Hier im Forum kannste täglich was zulernen.. Reparaturbeiträge wälzen usw...  kommt bei Interesse und viel Zeit fast alles von ganz alleine ....
Oldie  bin mir sicher die M03 bekommste mit dem Forum wieder hin .... i habs auch ( mit Hilfe vom Forum ) gschafft.... un sie macht ihr Ding ohne Ausfälle ...
Für mich persönlich war anfangs erst mal wichitg, das erst mal die für mich persönlich wichtigsten Bauteile an sich kenne ( Widerstände, Dioden, Kondensatoren Transistoren) da diese sehr häufig ausfallen, dann deren Bezeichnung auf der Platine und auch im Schaltplan erkenne. Das mit dem Schaltplan lesen.... ist auch so ne Geschichte ... das kommt auch von alleine mit der Zeit .. je mehr, desto mehr!.... also üben, lesen, üben, lesen und .... !?  nochmals ...
Aufpassen sollte man mMn. auch bei Hochspannungskondensatoren! ... Kondensatoren... gerade höherer Spannungsfestigkeit sollte man auf noch eventuell vorhandene Spannung prüfen und gegebenfalls entladen..... denn diese haben die Eigenschaft die Spannung für eine Zeit zu speichern.
  Gruß Jürgen Hi

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  • winix, Svennibenni
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#39
hallo Sven
so geht es mit kleinen schritten voran.
Fehlersuche ist etwas für die komplette menschliche Sensorik.
jeder fehler hinterlässt irgendwelche spuren, wie sie auch immer aussehen.

sehen- sieht ein bauteil oder sein Umfeld ungewöhnlich aus(schmorspuren, aufgebläht, aufgerissen)
riechen- mal vom tabakgeruch abgesehen kann man überhitzte/defekte Bauteile und ausgelaufene Elkos teilweise riechen(kein scherz)
fühlen- sind Bauteile ungewöhnlich warm(erfahrungssache)
hören- vom ton abgesehen, entstehen irgendwo störende Geräusche (wie knistern, knacken, quietschen, scheuern, schleifen, rattern usw.) 

nach dem x.gerät denkst du darüber nicht mehr nach sondern machst einfach.
es ist etwas schwer in ein paar worte zu fassen weil eins ins andere spielt und recht komplex ist.

das eine Beispiele hat es dir ja schon recht gut gezeigt wie so etwas aussehen kann, wodurch auch immer entstanden.
irgendwo muss man ja mit suchen anfangen.
der rest ist dann nur noch messen der Spannungen, signale und der Bauteile.
so werden letztendlich fehler eingekreist.

gruß onkyo-boy
Immer mit der ruhe und dann mit Kraft !  Oldie Floet Raucher
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  • Svennibenni
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#40
Zwei Dinge: Wenns raucht, ist es meist zu spät. Daher ist messen am lebenden Objekt nicht immer zielführend. Und ja, manche Bauteile gehen spurlos kaputt. Man hätte es weder dem nicht abgebildeten Transistor der Endstufe noch dem 0,33R Zementwiderstand nahe R438 angesehen.
Fazit: Wenn das geraucht hat, gibt das Gründe, die man anhand der Schaltung nachvollziehen sollte, bevor man irgendetwas tut.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
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  • Svennibenni
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#41
hallo
die anfangssituation ist doch die:
-ein gerät hat versagt und landet auf dem tisch/abtreter
-mit etwas glück bekomme/habe ich eine fehlerbeschreibung(was ging noch und was nicht)
-gerät öffnen und neugierige blicke schweifen lassen
-Sensorik hochfahren und entscheiden ob ich es riskiere das gerät einzuschalten und zu messen(unter Spannung oder besser ohne, je nach fehlerbild und spuren)

alles weitere ergibt sich daraus was ich im gerät gefunden habe(hoffentlich keine toten Tiere, grins, Gänsehaut). Floet

gruß onkyo-boy
Immer mit der ruhe und dann mit Kraft !  Oldie Floet Raucher
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  • Svennibenni
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#42
Bei weniger komplexen Schaltungen oder eingrenzbaren Sektionen ist das für den Anfänger sinnvoll, einfach alle Bauteile zu kaufen und dieselben entsprechend zu ersetzen. Seien wir mal ehrlich, die Bauteile sind in der Regel wohlfeil zu erwerben und man ist nach sturer Abarbeitung auf der sicheren Seite. Das erfordert weniger Werkzeug und schließt Fehlinterpretationen bezüglich der Verwendbarkeit ausgebauter Bauteile aus.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
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  • Onkyo-Boy
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#43
hallo hörtnix
prinzipiell gebe ich dir schon recht,
wenn dem eine sinnvolle fehler-beschreibung/Diagnose/suche vorrausgeht.

wo will man die grenze zwischen sinnigem und unsinnigem tausch ziehen?
oft genug habe ich es erlebt das die stelle wo der fehler sich auswirkte wo ganz anders verursacht wurde.
das setzt dann aber ein gewisses verständniss für die zusammenhänge der Funktionen im gerät voraus, welches ein
Laie/Anfänger einfach im laufe der zeit entwickeln muss.

gruß onkyo-boy
Immer mit der ruhe und dann mit Kraft !  Oldie Floet Raucher
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#44
Ich sag mal so, bei Transistoren kommt es vor, dass der Komponententester, so man denn das günstige Modell nimmt, keine Sicherheit über die tatsächliche einwandfreie Funktion gibt. In aller Regel sind neue BT heile. Der Anfänger braucht ja auch das Erfolgserlebnis.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
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  • Onkyo-Boy
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#45
Wenn ich so den Eingangsbeitrag lese dann würde ich als letztes irgendwelche Halbleiter blind tauschen. Ein 'heißer' Kühlkörper denn man gerade noch anfassen kann ist so um 50°C. Das ist für Halbleiter nix.
Vorgehensweise:
1. Gleichspannung am Ausgang messen. Falls <1V, dann
2. Ruhestrom/Spannungsfall an den Emitterwiderständen. Dort erwartet man <100mV bei einer B Endstufe. Kritisch sind >1V, da ist dann das Bauteil langsam an der Kante. Der Wert sollte im Servicemanual stehen. Falls OK, dann
3. Eingang und Ausgang ablöten und Ausgang mit Dummyload verbinden. Irgendein 4...8R Widerstand mit 50...100W. Am Eingang Signalgenerator/Soundkarte, am Ausgang Oszi oderSpekki oder Soundkarte mit Spannungsteiler (was halt da ist. Zur groben Abschätzung brauchts keinen AP). Kleinleistung (50mW), Zimmerlauststärke (1W) und etwas Dampf (20...50W) einstellen und Ergebnisse analysieren.
Wenn OK, dann
4. Elektromechanik ausbauen und reinigen. Schalter, Relais, Potis und eventuell auch Chinchbuchsen. Bei einem meiner Patienten kamen die Verzerrungen aus dem Schaltkontakt der Vor/Endstufe aufgetrennt hat. Wenn erledigt, dann
5. Alles wieder einlöten. Beim wiederholten Einschalten ne 60...100W-Glühbirne im 230V Pfad in Serie um Lötfehler abzufangen. Falls dann ok,
6. fertig. Wer hat, der hängt die Kiste an seinen AP. Wer nicht, der lebt mit 0,1% Klirr.

Alles kein besonderes Hexenwerk. Es gibt auch bei Defekten ein strukturiertes Vorgehen. Durchlegierte Endtransistoren baut man mit den intakten Endtransistoren aus, Treiber ebenso. Danach kontrolliert man die Ruhestromeinstellung und schaut ob die Temperaturkompensation intakt ist (NTC, Irgendwelche Dioden etc.).
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  • Kimi, stefan_4711, Geruchsneutral, Svennibenni
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