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AKAI AM-U04 mit DIY Endstufen MX50 und weiterem Umbau
#1
Hallo Zusammen,

aus verschiedenen Gründen habe ich mich dafür entschieden 2 dieser Endstufenmodule
zu bauen und einem alten AKAI Verstärker einzupflanzen.

[Bild: qvkmZWAh.jpg]

Das warum und die Sinnhaftigkeit sollen hier nicht diskutiert werden.
Aufbau und Inbetriebnahme waren kein Problem und das ganze funktionierte auf Anhieb.

Hier die Schaltung des ganzen:

[Bild: nEetfV4h.jpg]

So nun zum Problem:

Beim Betrieb mit größerer Lautstärke fängt der Basis Widerstand R8/47 Ohm vom Treiber Q5 an zu qualmen
und würde bei weiterem Betrieb sicher durch brennen.
Es ist nur dieser eine Basiswiderstand betroffen!
Ursache dafür wird sicher erhöhter Stromfluss durch diesen Widerstand sein.

Die Frage ist: Warum nur dieser R und die anderen 3 nicht?

Messen kann ich derzeit leider nicht, bin im Kkh und dachte ich nutze die Zeit mal für diese Frage.
Betrieben wird das ganze mit 2mal 45V DC.

Gruß Paolo
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#2
passiert das auf beiden Platinen oder nur auf einer?
Ich hatte ein ähnliches Problem beim Umbau eines Sonyamps und da war es ein selbstgemachter Fehler.
Ich hatte bei der einen das Eingangssignal vertauscht +in & Gnd nach Korrektur ging es dann.
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Der Karsten für diesen Beitrag:
  • Paolo
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#3
Es ist nur links aufgetreten, werde das mit dem vertauschten Anschluß checken, wenn ich
wieder zu Hause bin.
Aber warum passiert dies, wenn siganl und masse am Eingang vertauscht wird?

Gruß Paolo
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#4
Zitat:Beim Betrieb mit größerer Lautstärke fängt der Basis Widerstand R8/47 Ohm vom Treiber Q5 an zu qualmen
und würde bei weiterem Betrieb sicher durch brennen.
Es ist nur dieser eine Basiswiderstand betroffen!
Ursache dafür wird sicher erhöhter Stromfluss durch diesen Widerstand sein.

Die Frage ist: Warum nur dieser R und die anderen 3 nicht?

Zuviel Strom durch nen Widerstand heißt zuviel Spannung.

Zitat:Aber warum passiert dies, wenn siganl und masse am Eingang vertauscht wird?

Weil dann die Potentialverhältnisse bei Aussteuerung nicht mehr stimmen müssen und sich an bestimmten Stellen andere Spannungen einstellen können.

Drinks
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an Gorm für diesen Beitrag:
  • Paolo, Der Karsten
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#5
und war es das Denker
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
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#6
Bin ja noch im Krankenhaus :-(
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#7
Hoffentlich nichts Schlimmes. Gute Besserung!


************

Thomas
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Mosbach für diesen Beitrag:
  • Paolo
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#8
nichtso dramatisches, aber die Folgen der OP klingen nicht so schnell ab wie gewünscht,
deshalb bin ich etwas länger hier als geplant.
Bringt viel Zeit um im Forum rumzulesen.

Danke für die Wünsche!

Gruß Paolo
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#9
Gesundheit geht vor, also gute Besserung Drinks
To the World of the Future
beste Grüße
der Karsten
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Der Karsten für diesen Beitrag:
  • Paolo
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#10
Gut möglich ist, dass Q5 (BD681) eine Macke hat oder eines der Bauteile darum herum.
Denkbar ist auch, das der Transistor sich OK misst, aber durchbricht ab einer gewissen Basis-Emitter-Spannung.

Das kann man auf einfache Weise nur durch einen Tausch des Transistors herausfinden.

- Johannes
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Poetry2me für diesen Beitrag:
  • Paolo
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#11
So konnte heute Nachschauen,
leider sind beide Seiten gleich und korrekt
angeschlossen, so einfach ist es dann doch nicht.
Werde dann einen Sinuston einspeisen und an beiden
Endstufen über diesen Widerständen die Spannung
bei steigender Leistung messen, an einem Punkt
müsste sich dann ja ein siginifikanter Unterschied
feststellen lassen.

Gruß Paolo
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#12
Das Problem mit dem rauchenden Widerstand konnte ich bisher nicht wieder provozieren, aber muß ja einen Grund dafür geben,
werd ich noch finden.

Hier mal ein paar Bilder vom aktuellem Stand des Umbau's.
Wie gesagt, hat das ganze keinen wirtschaftlichen oder kommerziellen Hintergrund.
Hier ist mehr der Weg das Ziel!

[Bild: k9wcBTVh.jpg]

Die Position der Endstufen wird durch die Montageflächen des Kühlkörpers bestimmt.

[Bild: U8mD6fbh.jpg]

Netzteil war ursprünglich auf der alten Hauptplatine, für das neue Board musten die Sicherungen
von hinten nach vorne umziehen.

[Bild: lNKEfM9h.jpg]

Unter der Sicherungspaltine befindet sich das Stabi Netzteil für den Vorverstärker, das Ding ist,
AKAI hat für den VV tatasächlich 2mal 50V AC auf den Tarfo gewickelt, das waren nach dem
Originalnetzteil dann 2mal 60V für den VV.
Ich betreibe den alten Vorverstärker jetzt mit 2mal 45V, das funktioniert sehr gut.

Die Endstufen laufen dagegen mit 2mal 45V DC, das ist auch das Maximum für die verwendeten
Endstufenmodule.
Hier noch ein Eindruck der alten Hauptplatine:

[Bild: K6B0bVZh.jpg]

Im Vordergrund sehr schön zusehen, das Vorverstärker Netzteil, wo über die 2 Regeltransistoren
aus 50AC 2mal 60V DC stabilisiert gemacht wurde, leider aht das auch viel Hitze erzeugt.
Die Leiterplatte war schon ordentlich angekockelt, die Transistoren wurden immer sehr heiß.

Nun ist die Atmosphäre im Gerät deutlich kühler, die Verkabelung ist noch etwas provisorisch
und wird in der Endversion noch schön gemacht.

Es fehlt noch das VU Meter, da bin ich noch unschlüssig was es werde soll, sicher was mit LED's.
Dann fehlt noch der Kopfhöreranschluß und die wahlweise Schaltung der Lautsprecher.
Es sollen wieder 2 paar anschließbar sein, die eben ausgewählt werden können, das war
über 2 Relais realisiert.
Das werde ich mit den original Relais nachbauen.

Soweit erstmal.

Gruß Paolo
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an Paolo für diesen Beitrag:
  • Geruchsneutral, oldAkai
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