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Voodoo - Glaube und Klang - der Thread
#26
(07.05.2012, 19:38)bulletlavolta schrieb:
(07.05.2012, 18:40)Siamac schrieb: Es gibt eine "untere Qualitätsgrenze" an Kabeln. Besonders wenn man mal ein längeres Cinchkabel braucht, kann eine billige Strippe schon einiges an Klang fressen. Hatte ich mal bei einem Plattenspieler, der etwas weiter weg stand.

War ein MM-System, woll? Das klingt mit zu langen Kabeln auch scheiße. Liegt aber an der zu hohen Kapazität, nicht am Preis des Kabels. Viele Hersteller von Tonabnehmern geben eine empfohlene Abschlußkapazität (in Picofarad) an.

...ist das mit einem MC-System nicht noch schlimmer - wegen der niedrigeren Signalstärke? Davon abgesehen, ist ein langes Cinch-Kabel am Plattenspieler ein "no go"! Das geht höchstens bei Hochpegel-Ausgängen (CD etc.) - und auch da nur wenn's sein muß.

Gruß
Phil
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#27
Bei langen Cinch oder Klinkekabel für wenig Geld (1,60€ für 10m) fängt man sich schon mal Störungen ein. Da muss man dann im Einzelfall entscheiden, ob die so gravierend sind, dass man das zehnfache hinlegt für ein geschirmtes. Bei digitaler Verbindung ist es ja egal. Ich habe da preiswerte stabile Kabel mit vergoldeten Kontakten im Einsatz (etwa 5 €/m).

Bei Lautsprecherkabel habe ich tatsächlich mal vor Jahren (!) einen Unterschied gehört, als ich meine billigen Magnat Boxen mit 1,5mm² verkabelt habe statt 0,2mm² (die Isolierung war doppelt so dick wie der Leiteranteil Big Grin ). Danach nicht mehr. Ich nutze Vollkupferkabel aus dem Baumarkt; für die Fronts in 4mm² weils besser aussieht (je 1,5m) und für den Rest 1,5mm² in der Fußleiste.

Man sollte halt nicht unbedingt die "Lakritz"-Strippen und 0,75mm² nehmen , alles darüber tut seinen Zweck. Wenn ich da von mehreren hundert oder gar 1000€ für ein paar Meter NF-Kabel lese...die Leute tun mir leid.
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#28
(07.05.2012, 19:43)no_mp3 schrieb: ...ist das mit einem MC-System nicht noch schlimmer - wegen der niedrigeren Signalstärke?

Nein, bei MCs und MIs ist das sogar vollkommen egal.
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#29
Wieso denken bei Voodoo alle immer nur an Kabel? Das ist doch langweilig. Floet

Ich fand diesen "Workshop" von Cinemike jedenfalls ziemlich erheiternd, mehr davon.
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#30
(07.05.2012, 19:51)andisharp schrieb: Wieso denken bei Voodoo alle immer nur an Kabel? Das ist doch langweilig. Floet
stimmt LOL
siehe http://schallwand.com/
Jester

Grüsse aus Minga [Bild: bayer.gif]

[Bild: cambridge-audio-sincex3u6z.png][Bild: kef2hr5s.png]
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  • no*dice, kulle
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#31
Können diese Augen lügen? Lol1
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#32
(07.05.2012, 19:38)bulletlavolta schrieb:
(07.05.2012, 18:40)Siamac schrieb: Es gibt eine "untere Qualitätsgrenze" an Kabeln. Besonders wenn man mal ein längeres Cinchkabel braucht, kann eine billige Strippe schon einiges an Klang fressen. Hatte ich mal bei einem Plattenspieler, der etwas weiter weg stand.

War ein MM-System, woll? Das klingt mit zu langen Kabeln auch scheiße. Liegt aber an der zu hohen Kapazität, nicht am Preis des Kabels. Viele Hersteller von Tonabnehmern geben eine empfohlene Abschlußkapazität (in Picofarad) an.

Ich/wir habe(n) ein hochwertigeres Kabel dran gemacht und der Klang war deutlich besser. Oldie
Ich mag die alten Pioneers • KLICK: PIONEER VINTAGEKLICK: FACEBOOK • Gruß Siamac
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#33
Ich finde sowas nur als Beispiel durchaus in Ordnung HiFi Netzkabel
Es ist mit Sicherheit qualitativ sehr gut und es ist jedermanns eigene Sache ob es einem soviel Geld wert ist.

Was ich sagen will ist, das man gute Netzkabel auch ohne so dummes Gelabber wie toll damit der Klang verbessert wird verkaufen kann.
Die gleiche Qualität gibt es mit Sicherheit jedoch vermutlich auch bereits für den halben Preis, es nennt sich dann nur nicht "Goldkabel" Drinks
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#34
[Bild: unbenanntacun6.jpg]
Lol1
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#35
Vielleicht hatte das hochwertigere Kabel ja auch eine niedrigere Kapazität?
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#36
Weil man sich noch vorstellen kann, dass Leute die keine technisch/naturwissenschaftliche Ausbildung haben, glauben, dass man mit den Kabeln für viel Geld noch Klang rausholen kann (aber vermutlich die Anlage mit MP3s speisen).

Wenns dann aber mit Laufrichtung der Kabel und irgendwelchen Steinchen IM Gerät anfängt:

http://schallwand.com/online/templatemed...n%2429.JPG

Da fällt mir nix mehr zu ein, bzw ich schreibs hier lieber nicht.
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#37
Ist ein endloses Thema. Anfang April hatten wir u.a. entmagnetisiertes Silberkabel in der Diskussion

Superkabel

Schwurbelmeister empfehlen zur Klangverbesserung seltsame Gerätschaften mit nicht prüfbaren Eigenschaften. Aktuell sollen exellente Harmoniekoppler zwischen Komponenten und eigene Stromerzeugung einschließlich Energocaps zur Vermeidung unerwünschter Netzschwingungen, insbesondere durch Windstromanlagen, vielfach in HiFi-Anlagen Aufsehen erregen.Sad2

Voodoo-Zeugs dient nur zum Abschöpfen.
Wer dran glauben will, meinetwegen. Ich bevorzuge nachvollziehbare Messwerte oder zumindest objektive Vergleiche.

Zitat:die Leute tun mir leid

Widerspruch Euer Merkwürden,
mir tun sie das nicht, die wissen einfach nicht, wo die Kohle sonst hin soll.Dash1
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#38
(07.05.2012, 18:33)Harry Hirsch schrieb: Du sparst dir den Verstärker. Wenns gefällt. Drinks

*ggg* Nein so meinte ich das doch garnicht Big Grin

Aber wäre auch mal interessant ein Tesktabel mit Stromstecker an einem Ende zu verkaufen... "Optimal zum Testen von Lautsprechersystemen ohne Verstärker" Big Grin
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  • lyticale
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#39
Bei Voodoo fällt mir immer folgendes hier und hier ein! Wink3

Das mit dem LS-Kabel, kann ich aber auch bestätigen, hatte vorher auch so ein 2x5qmm teures LS-Kabel und bin dann günstig an Kimber gekommen und der Unterschied war klar zu hören, knackigerer Klang; brillantere Höhen und besserer Tieftonbereich!

[Bild: 3562653031633332.jpg]

Irgenwer (z.B. Herr Kimber) muss sich ja auch irgendwann mal etwas dabei gedacht haben, sonst würde es sowas auch nicht geben.

Aber wie gesagt, da hat jeder so seine eigene Meinung! Wink3

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  • loenicz
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#40
Atholli05:

ich glaube nicht, dass das alles Millionäre sind. Für diese hunderte/tausende Euros bekommt man jede Menge CDs/Platten und von mir aus auch Schallabsorber (Basotect o.Ä.) für die Raumakustik. Naja ich habe den Bereich im HF schon immer gemieden, da werde ich hier damit nicht anfangen. Soll jeder entscheiden was er mit seinem Geld macht.

AtSisko: Die ganzen Hersteller bedienen eine Nachfrage. Wenn ich ohne großen Aufwand eine hohe Gewinnmarge einfahren könnte, würde ich das wohl auch machen. Gibt genug "Markenartikel", die so teuer sind, weil eben der Name draufsteht.
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#41
...will ich doch auch mal meinen Senf zu diesem Klassikerthema geben.

Eindeutig können Kabel den Klang verschlechtern, das ist meßbar, wie auch hörbar. Allerdings... ist dieser Faktor gegenüber so ziemlich anderen
in der Kette höchstens marginal. Es empfiehlt sich meiner Meinung nach, wenn man nicht nur Wert auf schöne Geraffelklassiker, sondern auch auf
möglichst naturgetreue Wiedergabe legt, eher Geld in die Komponenten, Lautsprecher und Medien zu stecken, da dort die Effekte um Längen größer sind. (Habe ich übrigens auch alles eingehend selber getestet).

Klangsteine, Aufkleber und andersweitiger Mumpitz ist mir allerdings nicht mal die Zeit für nen Versuch wert.

Allerdings gebe ich zu, wie schon im Fred erwähnt, das das Auge 'mithört'. Ich persönlich lege sehr viel Wert auf Qualität.
Deswegen verzichte ich auf Beipackstrippen und gebe gerne ein paar Taler mehr für etwas angemessenes aus. Was hier aber keinesfalls in die Hunderte oder gar Tausende geht.

Manche Kabelkonzepte empfinde ich übrigens als tatsächlich angebrachter als konventionelle. Ganz besonders im LS-Kabelsektor. Hier empfinde ich generell bei koaxialen Leitungen einen klanglichen Vorteil und da muß nicht Kimber oder weiß der Geier was draufstehen. Es gibt durchaus bodenständige Hersteller, die guet Ware zu einem, sagen wir, nur leicht überhöhten Preis anbieten (z. B. Sommer).

Wirklich aufschlussreich wurde diese Kabel- und Voodoo Debatte für mich übrigens erstmals, als meine HiFi-Kette eine durchgängig sehr gute Qualität erreicht hatte, vorher tat sich da hörmässig mit Kabeln nix.

Kleines Schmankerl zum Schluß meines Beitrages:
Netzfilter vor den Geräten kann ich als 'klangverbessernde' Maßnahme wirklich empfehlen, vor digitalen Geräten wie CD-Playern sollten sie bidirektional wirken, um auch Einstreuunegen der Quellgeräte zurück ins Netz zu unterbinden.

Erzählt doch mal offen und kritusch von euren grundsätzlichen Erfahrungen. Ich bin sehr gespannt, denn eines habe ich schnell gelernt:

Man lernt nie aus


Hi Chris
Klang, Qualität, Optik & Haptik
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  • loenicz, proso, DUALIS
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#42
(07.05.2012, 20:11)classic70s schrieb: Ich finde sowas nur als Beispiel durchaus in Ordnung HiFi Netzkabel
Es ist mit Sicherheit qualitativ sehr gut und es ist jedermanns eigene Sache ob es einem soviel Geld wert ist.

In meiner Lehre war ich oft auf dem benachbarten Schrottplatz und habe dieses Kabel dort an den Motoren verbaut, weil ölbeständig und mechanisch belastbar. Das es an Hifi Anlagen gut klingt, hätte ich nicht gedacht. Sieht aber tatsächlich cool aus.
Man kann nicht gleichzeitig optimale Bässe, Mitten und Höhen bieten (Arnold Nudell)
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  • Gorm
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#43
(07.05.2012, 21:01)Deckard schrieb: Kleines Schmankerl zum Schluß meines Beitrages:
Netzfilter vor den Geräten kann ich als 'klangverbessernde' Maßnahme wirklich empfehlen
Hi Chris

jeppp, das lernt man schon in der 1. Stunde der Hifi-Klipp-Schule: Netzkabel und NF-Kabel nie direkt nebeneinander verlegen Oldie
7711-K5-XLM-277-1120-690 / K240

Ahoi,
Andreas
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#44
(07.05.2012, 21:01)Deckard schrieb: Erzählt doch mal offen und kritusch von euren grundsätzlichen Erfahrungen. Ich bin sehr gespannt, denn eines habe ich schnell gelernt:

Man lernt nie aus

Ich habe mit einem netten Kollegen aus dem HF mal einen Lautsprecherkabel Test an seiner Anlage (Emitter + B&W Waschmaschinen) veranstaltet. Kabel waren von Van den Hul (rot), irgendein steifes "Black&White", Flachkabel verdrillt (Unbekannt) und Standard 0,75mm Meterware.
Nach einer langen Session stellten wir übereinstimmend fest -
Van den Hul klingt spitz in den Höhen
Flachkabel klingt flach
Black&White war ok (aber zu kurz)
letztendlich haben wir das 0,75er aus der Kinderzimmeranlage angeschlossen und das war auf einmal perfekt, wie das 800DM Black&White - nur billiger.

Ich habe mir dann für zu Hause zum spielen einen EQ und Akustikschaumstoff geholt. Das verändert den Klang tatsächlich.
Man kann nicht gleichzeitig optimale Bässe, Mitten und Höhen bieten (Arnold Nudell)
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  • Deckard, DUALIS
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#45
..schade dass die Schallwand-Site schon genannt wurde.
Ein Quell der Heiterkeit!
Ich rate jedem mal auf der Homepage rumzusurfen, da gibt´s ne Menge zu entdecken!
Neben den Steinen zB auch ein Raumspray was die Luftmoleküle für Musik leitfähiger macht oder so.

Gibt auch youtube-Videos von denen.
Wenn ich schon diese grausliche hallige Nicht-Musik höre die dann zur Vorführung gehört wird,
ganz langweiliges Zeug.
Buäh!

Naja, ich darf nicht zu laut schreien.
Habe auch clockwork-Voodoo daheim gehabt und die sind kaum weniger abgespacet.
Das Problem war dass die Musik bei denen im Hörraum tatsächlich extrem gut klang.
Mittlerweile führe ich das jedoch nicht mehr auf C37-Lack sondern auf die unterschätzten (und richtig guten) Celestion SL600 zurück die da liefen.
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#46
(07.05.2012, 22:04)thurston schrieb: Ein Quell der Heiterkeit!
Ich rate jedem mal auf der Homepage rumzusurfen, da gibt´s ne Menge zu entdecken!
Neben den Steinen zB auch ein Raumspray was die Luftmoleküle für Musik leitfähiger macht oder so.
köstlich Roll

...da empfiehlt es sich doch lieber gleich einen Joint zu rauchen, das steigert die "Klangwahrnehmung" tatsächlich enorm und ist kein Voodoo sondern Fakt Raucher
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#47
Ich glaube, daß auch Alkohol in mehr als homöopathischen Dosen hilft.

Auch damit muß es danach nicht unbedingt schön, sondern vor allem laut sein. RaucherLol1Raucher

Und das schaffen auch kleine oder neue, "clippende" Endstufen.
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#48
(07.05.2012, 21:36)Harry Hirsch schrieb: Flachkabel klingt flach

Ich habe mir dann für zu Hause zum spielen einen EQ und Akustikschaumstoff geholt. Das verändert den Klang tatsächlich.

...ist flach, klingt flach Tease nicht schlecht.

Im Ernst.
Mit Basotect und EQ habe ich auch schon mal spekuliert.
Dann ein paar Experimente in Bezug auf Raumakustik gemacht, viel
gelesen, viel gestaunt und fast ebensoviel den Kopf geschüttelt.
Am Ende brauchte ich gottlob nichts davon, sondern eine kleine Korrektur an der Aufstellung, sowie des Rauminterieur machte alles supi.

Da kann man manchmal nur staunen...

A035 Chris
Klang, Qualität, Optik & Haptik
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#49
(07.05.2012, 19:19)pebrom schrieb: Hallo,

Für mich habe ich 75m Sommer Cable Instrumentenleitung und 64 vernünftige, aber nicht teure Cinchstecker gekauft und die komplette Anlage damit verkabelt....das Ganze zusammen kam ca. 120,-€ und gut ist
Gruß
Peter

...DIY..Thumbsup..
..das habe ich bei meinen 2 Ketten auch so durchgezogen ..... Aircell 7 Koaxkabel und Neutrik´s..

.. passt gerade wegen Neuzugang im Wohnzimmer..

[Bild: p1140285dluov5lut9.jpg]

Gibt´s nen klanglichen Unterschied zur Beipackstrippe Denker

JA Oldie

Beerchug
Lg
Jörg

(o\ ! /o)

http://www.kaeferfriseure.de


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#50
(Nicht nur diese) Neutriks mit der Federmasse sind mit ganz großem Abstand das Beste, was man seinen Kabeln antun kann.
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