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Welches war Eure erste Anlage? Und was kam danach?
Meine erste "Anlage" war ein Gerät, das ich von meiner Tante geschenkt bekommen habe... ein Grundig TK 32, vielleicht war's auch ein TK 17. Das war Ende der 60er... Einen Packen bespielter Bänder (Schlager) gab's dazu. Das wurde dann mit einem Telefunken TW 561 (Sperrmüllfund) ausgebaut, der Orange lackiert wurde und in einer alten Schublade seine "Zarge" fand.

Mitte der 70er kam dann die Konfirmationsanlage, ein Dual CV 62 und ein Satz Grundig 425er Boxen. Der 62 machte alles, aber keinen Lärm. Also tauschte ich mit meinem Vater die Verstärker und erhielt einen Pio SA 6300. Der machte Lärm! Floet

Als Tonbandgerät kam ein TK 547 hinzu, das ich aber uncool fand, weil meine Freunde alle ein Akai mit Reverse hatten  Raucher Als die erste Schaulandfiliale in HH eröffnete, wurde ein TD 166 J mit Ortofon irgendwas angeschafft (Läuft noch mit anderem TA als Drittdreher). Ein Jahr später kaufte ich mir vom ersten Selbstverdienten ein sündhaft teures TCK 6B. Die erste aufgenommene Cassette habe ich immer noch... Stevie Wonder / Songs in the...  Thumbsup Lautsprecher war Selbstbauzeit = Lehrzeit. Das kostete den Pio das Leben, der durch einen Lux L1 ersetzt wurde. Das war's mit den Anfängen. Danach wurd's teuer...   Pleasantry
Nun hat man die Kohle, aber das Gehör lässt nach...
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  • HifiChiller, SiggiK
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Schön das dein Vater ein Einsehen hatte und deinem Wunsch nach mehr Lärm so kompromisslos unterstützte  Thumbsup
>> Man muss nicht immer von allem das Beste haben,
sondern aus allem das Beste machen <<
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Jo, den Pio hatte er auf meine Empfehlung gekauft. Vorher hatte er nen Schneewitchensarg... Von daher war auch der Dual ein Fortschritt ;-)
Nun hat man die Kohle, aber das Gehör lässt nach...
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Hallo
Meine Erste war eine ROSITA Kompaktanlage in Nussbaum mit Rosita Boxen, bestückt mit Summit Chassis, Dual Dreher,Grundig
Receiver.  Das ganze wurde bei uns in der Nachbarschaft (Paderborner Ecke) produziert. Der Kreis Paderborn war damals
die Hochburg der deutschen  Tonmöbelproduzenten. Direkt danach kam deutsches High End :  Grigelat Einschubverstärker 
mit Quartz PLL Tuner Einschub , Dual 701, die königliche HECO Dreiwege Selbstbaukombi von BÜHLER, aus der Funkschau.
[-] 4 Mitglieder sagen Danke an speakermaker für diesen Beitrag:
  • winix, havox, SiggiK, klausimausi
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Dreher: Technics SL-B 202, später an einen Kumpel verkauft
Tape: Panasonic RS-635 (baugleich mit dem 205er von der Schwester Technics), dito
Amp: Technics SU-Z 11, tolles Teil, absolut solide, heute als Dauerleihgabe bei meinem Leib-, Magen- und Busenfreund.
Lautsprecher: Wega mini-direct, heute noch bei mir. (die direct 11 habe ich auch)

Mit der Ästhetik hat's damals noch etwas gehapert: Tape und Amp waren silber, der Dreher Technics-braun  Floet

[-] 1 Mitglied sagt Danke an the-luxman für diesen Beitrag:
  • SiggiK
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Erste Anlage war eine Panasonic SG 3090 (3 in 1 stereo, schrieb der Prospekt, oder zu deutsch: Kompaktanlage). Kaufte ich mir zur Konfirmation dank spenderfreudiger Verwandschaft. Dazu zwei Canton Boxen. Ich war zunächst sehr zufrieden und letztlich war es diese Anlage die mein Musik- und Hifi Interesse ins Unendliche wachsen ließ. Verbaut war eine Variante des Technics SL 23a (Riemenantrieb / Halbautomat) allerdings ohne Antiskating. Das Tonabnehmersystem war das damals viel von Panasonic und Technics verbaute EPC 270 aber mit spärischer Nadel (Antiskating nicht vorhanden!). Technics setzte auf die elliptische Nadel (EPS 270 ED statt EPS 270 SD). Habe dann selbst Antiskating nachgerüstet (im zarten Alter von 16) mit Originalersatzteilen vom SL 23a... Damals direkt bei Panasonic in Hamburg bestellt. Die waren damals ultra hilfreich und freundlich. Ergänzend zur Kompaktanlage kam dann ein Tapedeck dazu: RS-615 von Technics. Aus heutiger Sicht simpel und bodenständig und klanglich ok, aber nichts besonderes. Das durfte eine Lebensabschnittsgefährtin mitnehmen - ich vermisse es nicht.

Mit der Anlage habe ich alle zwei Monate Jugenddiskos in der Katholischen Jungen Gemeinde beschallt. Nach rund zwei Jahren kostete mich das ein Endstufenmodul (STK - Nummer weiß ich nicht mehr) und die Bässe der Canton fingen an zu kratzen. Damit war klar: jetzt wird aufgerüstet - zunächst Boxenselbstbau mit Visaton. Dann Vor- Endstufe Technics SU A6 Mk1 und SE-A5 - dann Boxenselbstbau mit Technics TH 800 (Bändchen) Dynaudio 30 Magnat Mitteltöner und Dynaudio Hochtöner... Die Komponenten sind alle heute noch in meinem Besitz nur die SG 3090 wurde von mir nach Reparatur 1982 (nach insgesamt 5 Jahren Besitz) verkauft - mit Antiskating (modding) und deaktivierter (Halb-)Automatik - Ich empfand die damals als Klangverschlechternd, weil etwas träge angekoppelt. Ich habe den Einstieg über eine Kompaktanlage nie bereut und es war sehr lehrreich.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an childofman für diesen Beitrag:
  • SiggiK
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Meine erste Anlage war ein Turm von Englebert im Jahre 1976

[Bild: Englebert-8.jpg]
leider nicht das Orginalfoto

Der Plattenspieler, Tuner und das Kassettendeck ist heute noch in Betrieb.
Nachzulesen auf meiner Homepage unter:    Meine Musikgeschichte

Klick hier

Siggi
Wenn die Tabaksteuer vom Rauchen abhalten soll, was soll dann die Lohnsteuer????     Flenne
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an SiggiK für diesen Beitrag:
  • HifiChiller, hadieho
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Respekt - das schaut schon nach einer "richtigen" Anlage aus... Thumbsup
 Pult ist Kult - und Tool ist cool...  Headbang
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Ivo für diesen Beitrag:
  • SiggiK
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Guten Abend allerseits,
meine erste "Anlage" war ein Philips Plattenspieler in Verbindung mit einem Möbelradio und meine erste Platte war von Elvis, One night with you ca 1960.Diese Musik war der Horrer für meine Eltern. Nach Beendigung meiner Lehre begann das Aufrüsten und Umrüsten, was bis heute anhält und immer so weitergeht.
Meine Söhne haben eine genetische Vorbelastung und machen munter mit.
Die erste echte Anlage war eine Braun die durch eine Harmann abgelöst wurde.
Nach meinem Umzug nach Bremen lernte ich Prof. Klinger kennen, der mit Prof Harwood in London befreundet war und somit wurde ich mit Boxenbau infiziert.
Harwood hat das Faltungsprinzip optimiert, so dass Transmissionline auch mit nur ca 100 cm hohen Boxen möglich war. ca 1974.
Wir haben dann in Idar Oberstein einen Diamantschleifer gefunden der auf der Basis von Shure V15 3 einen optimerten Diamanten geschliffen hat der in Verbindung mit einem selbstgebauten RIAA Vorverstärkers eine unwahrscheinliche Brillanz brachte.
Aber irgendwann wird die Zeit knapper und der Aufwand für den Beruf größer,  so dass mann beschließt, man kann das Gelummp auch kaufen und außerdem gibt es auch weniger Diskussionen über halbfertige Anlagen mit der Angetrauten.
Jetzt steht seit ca 1990 eine Fine Arts 9000 Anlage mit Quadral Shogun, Korun und Vulkan hier rum und dröhnt das Dorf zu. Außeerdem gibt es noch eine Braun Atelier mit T&A Criterion und eine Kenwood KA 990 mit KX1100 in dem Rest des Hauses.
weil Zimmerlautstärke ist..... hat einer der hier vertretenen so schön treffend geschrieben
und zur Zeit versuche ich meine Bandmaschine wieder zu aktivieren und meine 100 km Band zu digitalisieren. Speicher kostet ja nix mehr. Und ich hoffe mir im Laufe diesen Jahres
eine Mac Intosch Anlage von meinem Freund holen zu können. Originalaussage war ... ich bin so alt und höre nur noch Kofferradio.
Gruß vom Dorf
klaus
Fazit: Die Summe der Vor- und Nachteile ist konstant. Es ist alles nur eine Frage der persönlichen Prioritäten
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  • SiggiK, jagcat, HVfanatic, winix, HifiChiller
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Klaus, hier bist goldrichtig. Erzähl doch mal bei Gelegenheit von diesen selber geschliffenen Tonabnehmer Nadeln, das klingt spannend und hat hier sicher Seltenheitswert.
LG Martin
Zimmerlautstärke ist...wenn ich die Musik in allen Zimmern gut hören kann Oldie
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an jagcat für diesen Beitrag:
  • winix, SiggiK, klausimausi
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hallo Martin,
die Idee Nadeln zu schleifen kam bei einer Diskussion über optimale Dreher und ihre Nadeln. Professor Harwood , der damals für die DECCA Studios in London arbeitete, warf dann so in den Raum die Nadeln den Rillen optimal anzupassen. Die Shure V15 3 waren damals eine gewisse Referenz. Und so entstand die Vorstellung, dass man ja nur in Idar Oberstein bei den Edelsteinschleifern jemanden finden mußte der solche Nadeln nach unseren Vorstellungen schliff und präzise genug in dem Träger befestigen konnte.
Wir haben dann so einen Schleifer und HiFi Freak gefunden, der diese Arbeiten durchführen konnte.
Das Ergebnis war sehr gut, aber eben auch nicht spottbillig.
Es dürfte eine begrenzte Anzahl gefertigt worden sein, aber mit dem Einsatz der dynamischen Systeme hat sich das erledigt.

Fazit: Die Summe aller Vor- und Nachteile ist konstant. Es ist nur die Lage der persönlichen Prioritäten.

Gruß vom Dorf
klaus
[-] 1 Mitglied sagt Danke an klausimausi für diesen Beitrag:
  • HVfanatic
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