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Hitachi HMA 8500 MK II VU Meter
#1
Hallo zusammen,
ich habe meine Freude an Old Filelity und mich daher hier im Forum angemeldet.
Ich habe mir einen alten Traum erfüllt und mir eine Hitachi HMA 8500 MK II Endstufe gekauft. Ich habe damit begonnen die alten Elkos zu ersetzten und alles vom Staub der Jahre zu befreien. Leider musste ich feststellen, dass das VU Meter für den linken Kanal nicht funktioniert. Die Federverbindung für die Stromzufuhr der Zeiger-Spule ist abgerissen, für mich leider irreparabel. Hat jemand von euch so etwas noch in seinem Fundus? Mir reicht es wenn eins der beiden VU Meter funktioniert. Oder kann mir jemand einen Tipp geben wo ich ein solches VU Meter bekommen könnte?
Ich danke für Eure Unterstützung!

Euer
HiFiSchreck
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#2
Hi

kannst du eventuell mal ein Bild vom VU machen !? oder ist der Draht direkt an der Lötnase abgerissen ? das bekommt man (eventuell) wieder hin......

Drinks

Jürgen
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#3
Hallo Walli,
ich habe Fotos gemacht. Den Versuch das zu löten habe ich nach 2 Std. aufgegeben. Irgendetwas verrutscht immer, zumal die Lötspitze immer vom Magneten angezogen wird und dadurch alles wieder von vorne los geht.Flenne


Gruß
HiFiSchreck
[Bild: IMG_0001.jpg]
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#4
Nu, stell Dich nicht so an, das ist doch "begehbare Technik"!
Haste nicht einen Lötkolben, mit Kupferspitze, wegen dem Magneten? Bzw., kann man das nicht weiter zerlegen, dann löten und wieder zusammenbauen?
Ja, ich weiß - klug dummschwätzen kann ich gut, aber selber kriege ich nicht mal einen Eimer Wasser ins Klo, ohne das Bad zu fluten. Floet
Gruß zuendi
[-] 1 Mitglied sagt Danke an zuendi für diesen Beitrag:
  • Gunar
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#5
Hallo Zuendi,
die Idee mit der Kupferspitze ist gut. Ich benutze eine Weller Lötstation, die Spitze ist aus Kupfer aber unten an der Spitze ein Temperaturfühler und der ist wohl aus einem magnetischen Material. Vielleicht muss ich es mit einem anderen Lötkolben versuchen.Denker Hoffe aber immer noch das jemand noch ein VU Meter im Fundus hat.

Bis dann
HiFiSchreck
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#6
Kaffee
hmmmm - hat schon einige Knickstellen und Wellen drin... wenn ich das richtig sehe !? da würde ich versuchen, die Drahtschnecke zu entfernen - dann vorsichtig glätten (also Knickstellen und Wellen entfernen ) dann versuchen den Draht wieder zur ursprünglichen Schnecke zu bringen (also mit Hilfsmittel neu aufrollen). Ist zwar ne sehr fummlige Arbeit !!! sollte aber machbar sein. Ein kleiner Tip zum Löten - versuche mal um eine alte Lötspitze einen 1-2mm dicken Kupferdraht zu wickeln und lass ca. 2cm zusätzlich stehen (damit sollst du dann auch löten können, ohne das der Magnet dich stört ) einfach mal versuchen LOL für das sollte es mal gehen ...

Drinks
Jürgen
[-] 1 Mitglied sagt Danke an wallie für diesen Beitrag:
  • Gunar
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#7
Hallo Jürgen,
geknickt ist zu Glück nichts. Ich werde den Versuch wagen und dann wieder berichten.
Noch mal vielen Dank für deine Tipps!

Gruß
Hans
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#8
ah ok .. war nicht richtig zu erkennen.

Drinks
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#9
So, ich habe es geschafft.LOL Für die Reparatur habe ich mir einen Mikrolötkolben, einen Satz Uhrmacherpinzetten (antimagnetisch) und eine Lupenbrille (Vergrößerung sollte nicht größer sein als 6X da man sonst zu nahe rangehen muss) besorgt. Mit einer ruhigen Hand und ganz viel Geduld konnte ich die Spirale wieder anlöten. Jetzt muss alles noch zusammengebaut werde.

Gruß und noch mal Dank.
Hans
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#10
Gratulation Hi

Ein Freund von mir ärgert sich immer noch über seine HMA-8500 MkII Zeiger in einem der VU-Meter.

Dieses geht meistens nicht, manchmal ist es aber dann wieder aktiv. Ich hatte seinerzeit versucht, in der Elektronik irgendweinen Wackelkontakt oder eine kalte Lötstelle zu finden. Ohne Erfolg.

Kann ein solcher Fehler auch etwas mit der Kontaktierung im Zeiger zu tun haben?

- Johannes
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#11
Hallo Johannes,
Denkerder Fehler kann auch auf dem Weg von der Platine zum VU Meter liegen. Ich würde die Drähte an den Anschlussstellen nachlöten, oder sogar ganz austauschen. Als nächsten Schritt würde ich die in Frage kommenden Elektronikteile einmal mit Kältespray und sollte sich kein Fehler zeigen mit dem Fön behandeln. Um die Federspulen in Augenschein nehmen zu können muss das Zeigerinstrument komplett ausgebaut werden. Unter einer Lupe kann man dann einen genauen Blick auf die vordere und hinter Federspule werfen. Den oberen Anschluss kann man recht einfach nachlöten, der innere wird schon schwieriger, dies würde ich nur in Betracht ziehen wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg bringen. Für diese Arbeiten würde ich auf jeden Fall antimagnetische Pinzetten, eine Lupenbrille (min 4X, max 6X Vergrößerung), einen Mikrolötkolben oder die Lötspitze eines Standard Lötkobens mit Kupferdraht umwickelten, eine Ende ca. 3 - 5 cm länger lassen als die Lötspitze und dann spitzgefeilten, verwenden. Das Problem sind die Permanentmagneten des Zeigerinstruments, daher muss man mit antimagnetischen Werkzeugen arbeiten.

Gruß
Hans
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