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Defektes Dual C824
#26
Das "fetten" eines Laufwerks - da hat jeder seine eigenen Ansichten und Meinungen.
Ich bin der Meinung, das man nicht unbedingt alles schmieren muß, immerhin sind die meisten Teile schon Jahrzehnte "eingelaufen". Und diese Myramidräder, sind eh - als selbstschmierend anzusehen. Was natürlich für eine Schmierung spricht, ist der dann zu erwartende ruhige Lauf, des Laufwerks, meist sind alle "kleinen" Nebengeräusche dadurch eliminiert. Sinterlager, wie das Lager der Capstanwellen, sollten mit Sinterlageröl geschmiert werden. Nicht jeder hat das, also entweder lassen, ist auch im gewissen Sinne selbstschmierend, oder eben ein Äquivalent nehmen. Ich nehme dazu, einen Hauch Großuhrenöl.

Und wenn Fett, dann sicherlich ein Fett, das nicht dem Gesetz der Schwerkraft sofort verfällt und durchs gesamte Laufwerk kriecht und alles versaut, wie z. Bsp. das eklige Silikonfett, was ich anfänglich genutzt habe. Man was habe ich hinterher putzen dürfen, bis das Zeug, wieder raus war. Und übrigens - weniger ist oft mehr! Raucher

Ich persönlich nutze "OSIM Spezialfett HL-FGF5 für Optomechanik" und Großuhrenöl - mehr nicht! Auch gut geeignet, Präzisonsfett B52.
Gruß zuendi
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  • Technicser, DarknessFalls
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#27
So, der Knallfrosch wäre schonmal getauscht und der Siff den er ausgerotzt hat ist beseitigt. Kaffee Heute oder morgen geht's dann an die Riemen, da hab ich zugegebenermaßen schon ein klein wenig Bammel vor. So wie das aussieht, darf da einiges von der Mechanik komplett zerlegt werden für.

Aber nun, wer nicht wagt... Tease
- Demon to some. Angel to others. -
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#28
Man zu, das wirst schon packen. Und wenn Du die Explosionszeichnung vor Dir hast kann nicht viel schief gehen! Viel Spaß und Erfolg!
Und noch n mentaler Tipp: keine Angst haben, nur Vorsicht walten lassen.

Atzuendi: sach mal, wie kommt man als Otto-Normal-Verbraucher denn an das OSIM heran? Wir waren gestern in einem Baumarkt, wegen nem Rasentrimmer, und da habe ich gleich einen von den Werkzeugleuten angehauen. Der meinte, er könne mir was anderes empfehlen, nämlich Nähmaschinenöl. Das andere wäre zu teuer und zu spezifisch. Zu gut deutsch: die haben es nicht. Er wollte nur nicht mit NEIN verkaufen...
                               Greetz Pit
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#29
Nähmaschinenöl setze ich bei 3.5'' Diskettenlaufwerken am Amiga ein, um die Welle darin zu schmieren, hab ich sogar noch was von hier. Finde ich aber schon sehr flüssig für die ganzen Zahnräder im Tapedeck. Tropft davon irgendwas durch bis auf nen Riemen, ist das bös.
- Demon to some. Angel to others. -
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#30
Nein, es ging mir nur um die Frage, wo man das von zuendi erwähnte erwerben kann. Das OSIM. Die homepage von denen und auch die vom Uhrenfett (Tillwich) habe ich gefunden und mal wegen Bestellung geschaut. Kann man auch als Privatkunde erwerben. Das ist sehr gut. Der Preis für 20 Gramm liegt bei Osim um die 8 Euro. Ist also im erträglichen Rahmen, wenn man bedenkt, dass man lediglich einen winzigen Klecks, der auf einer Stecknadelspitze passt, verwendet. Ich werde das bestellen; denn ich habe noch reichlich Arbeit vor mir mit halben "Wracks".
                               Greetz Pit
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#31
(03.10.2015, 12:42)Pitter schrieb: Atzuendi: sach mal, wie kommt man als Otto-Normal-Verbraucher denn an das OSIM heran?

Die haben so viel davon, dass sie es schon verkaufen müssen - LOLThumbsup
Gruß zuendi
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#32
Wie tragt Ihr sowas denn auf? Nähmaschinenöl ist einfach, davon einfach nen Tropfen aufbringen, der verteilt sich wie von selbst. Aber das Zeug?
- Demon to some. Angel to others. -
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#33
Wie trägt man etwas Fett, Öl auf eine zu schmierende Stelle auf - (damit es sich etwas verteilt)?
Ganz einfach - Loch reinbohren, Gewinde schnippeln, Schmiernippel rein und Fettpresse ansetzen, bis es aus allen Ritzen quillt, abwischen und gut - Tease

Sorry, sei nicht sauer, aber ich glaube das gerade nicht. Wie trägst Du denn Creme / Salbe gleichmäßig, auf die zu behandelnde Stelle / Haut auf - fragst Du da auch?
Indem Du es selber, mit einem Hilfswerkzeug, wie Pinsel, Wattestäbchen, Zahnstocher, Pfeifenreiniger, Lappen, Finger = wie auch immer, dünn und gleichmäßig verteilst. Vieles verteilt sich schon von alleine, durch den Zusammenbau der Teile und die anschließende Funktion dieser.
Nur eins ist wichtig, weniger - ist oft mehr, nicht dass das Zeug rausquillt und sich ungewollter Weise an Stellen verteilt, die peinlich fettfrei bleiben sollten. Und bevor Du fragst, damit sind Teile gemeint, die sicher eine Adhäsionskraft übertragen sollen. Also beim Laufwerk, die Riemen und Idlerräder (gummibereift). Drinks
Gruß zuendi
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  • DarknessFalls
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#34
Sorry, ich hatte meinen ersten Kaffee noch nicht auf. Tease Ich neige dazu, bei Dingen die ich noch nicht gemacht habe, lieber einmal zu viel zu fragen. Meine Erfahrung mit nicht flüssigen Schmiermitteln beschränkt sich auf Autotechnik und da wird ja nicht unbedingt gegeizt, z.B. bei Spruehfett. Fein auftragen ist da nicht. Und das besagte Nähmaschinenoel, das ich im Amiga-Bereich verwende, ist so fluid, dass es sich praktisch selbst verteilt. Du hast aber Recht, die Frage hätte ich mir wohl auch selbst beantworten können.

Freunde
- Demon to some. Angel to others. -
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#35
So, die Riemen sind allesamt getauscht, ich habe Blut und Wasser geschwitzt - und das Tape spielt. Dance3

Jetzt fehlt noch eine Sache, die ich Trottel übersehen habe bzw erst gesehen habe, nachdem das Laufwerk zerlegt war: Das Idler Wheel ist komplett auf, das war beim Wartungssatz nicht dabei. Also muss ich das noch nachbestellen und die OP nochmal machen - geht aber beim zweiten mal bestimmt schneller. Big Grin

Ärgerlich: Ich habe auf die harte Tour bemerkt, dass jemand die beiden Hebel links und rechs vom Laufwerk schonmal zerbrochen und wieder geklebt hatte, denn mir ist einer der beiden beim Zerlegen abgebrochen. Erstmal hatte ich nen halben Infarkt, bis ich darauf gestoßen bin, dass der Hebel schon geklebt war. Da muss ich mir mal was einfallen lassen...


Edit: Hm, hat jemand eine Bezugsquelle für das Idler Wheel oder das Gummi darauf? Selbst bei ih-bäh lässt sich nichts finden. Sad2
- Demon to some. Angel to others. -
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#36
Na siehste, hab' ich doch gesagt, dattedat schaffs. Smile Thumbsup

Die Hebel... evtl. ein kleine Platte in der Größe draufkkleben? Pertinax, Kunststoffstreifen... Sozusagen wie ein Rückenkorsett? Andere Möglichkeit, die mir ad hoc einfiele: die Hebel so gut wie möglich kleben, einen (Eisen-) Draht erwärmen, bis der Schmelzpunkt des Kunststoffs erreicht ist, und dann den Draht drauflegen (Pinzette oder so nutzen). Der Draht müsste mit dem Hebel verschmelzen oder zumindest "einsacken" und sollte stabilen Halt geben.
Das Idler wheel: wenn Du auf die Explosionszeichnung schaust: welche Teilenummer hat das? (ich meine die fortlaufende, ganz links)
                               Greetz Pit
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  • DarknessFalls
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#37
Im SM, wenn ich nicht ganz schief schaue, wird das Ding als "Getriebe" bezeichnet, fortlaufende Nummer 156, Teilenummer 271045. Das sieht nicht aus, als wäre es ein einzelnes Rad.

Ich schau morgen nochmal genauer hin, dann zerlege ich das Laufwerk nochmal, bin mir aber ziemlich sicher, dass es das benannte Teil ist.
- Demon to some. Angel to others. -
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#38
Ist schon richtig mit der Aussage "Getriebe". Da laufen die großen Zahnräder, die den Kopfträger hoch- u. runterfahren, drauf. Cecke mal, ob der Durchmesser von der Andruckrolle und dem Getriebe identisch sind. Vielleicht ist ja aus einem desolaten Recorder soetwas einsetzbar. Optisch ist es von der Ex-Zeichnung ähnlich. Wenn Du in der Bucht suchst: setze auch "Getriebe für Dual..."" als Suchbegriff ein...
                               Greetz Pit
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#39
Das Idler Wheel scheint eine aufwendigere Sache zu werden, also habe ich das Tape erstmal wieder komplett zusammengeschraubt. Jetzt läuft der Turn up the Bass Megamix von 92 von einem Denon-Band... Dance3

Wenn ich dann den Idler gefunden habe, wird wieder geschraubt. Smile
- Demon to some. Angel to others. -
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#40
Einen kleinen Hinweis habe ich noch für Dich.
In einem anderen Forum las ich, dass es die Möglichkeit gibt, das Gummi herunter zu ziehen. Anschließend wurde auf den Kunststoff eine einen halben Millimeter dicke Schicht aus schmalem Malerkrepp aufgebracht. Wahrscheinlich mit einem bisschen Fummelarbeit, wegen der Breite. Anschließend wurde das Gummi auf die Unterfütterung wieder aufgezogen und ganz leicht mit einem 120 Sandpapier angeraut.

So, und nun denke ich, dass Du Deinen Vogel weiterhin allein warten kannst. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinem Gerät!
Wie heisst es beim chinesischen Staatszirkus: "Möge die Übung gelingen!"

Liebe Grüße
Pit
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  • DarknessFalls
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#41
...dann belebe ich diesen Thread mal wieder. Das Dual Tapedeck läuft ganz offensichtlich einen Ticken zu schnell, lässt sich gut mit einer Aufnahme (auf einem Pioneer CT-S 410 aufgenommen) der Greatest Hits II von Queen und der CD vergleichen. Wo ist dieser Fehler zu suchen?
- Demon to some. Angel to others. -
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#42
Das Einstellen der Geschwindigkeit wird direkt am Motor vorgenommen, laut dem SM. Handicap: Dazu ist die "Testkassette 1" erforderlich und ein Oszi. Die Kassette braucht den Testton 3150 Hertz und Du musst den Ton dann auf dem Oszi ansehen, den Motor entsprechend einstellen. So aus der Hand und mit einer auf einem anderen Rekorder aufgenommenen Kassette ist nicht empfehlenswert. Von einem zum anderen Gerät sind immer Schwankungen drinne. Nehmen wir Dein Beispielgerät Pioneer. Angenommen, es ist an der untersten Grenze des Regelbereiches eingestellt, was ungefähr -0,5 % Abweichung nach unten entspricht, dein Dual auf den obersten Wert eingestellt von +0,5 % Abweichung. Dann tausche mal das Tonmaterial zwischen den beiden Geräten. Die beiden Werte addieren sich und Du hast den Effekt: das Dual ist schneller als das Pioneer, 1%, um genau zu sein. Und da wird es bereits hörbar.
                               Greetz Pit
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  • DarknessFalls
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