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Tascam 122mkII out of control - solution
#26
so, erste Feststellung: Speed muss eingestellt werden.

Genial gelöst beim Tascam: inneres Rackwinkelteil abschrauben, und schon kommt man an die Potis:

[Bild: 122mkiiipitchcb.jpg]

Das obere für die Einstellung der Geschwindigkeit, das untere für die Einstellung der Mittenstellung des Pitchreglers.

Mit dem neuen  Messband  eingestellt - fertig!

[Bild: 122mkii-pitch-eingestellt.jpg]

W&F ist auch im Soll, <0,1% 
Und jetzt weiter Musik hören - Clannad "Anam". Astrein... Dance3 

Schönen Abend,
Hans-Volker
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  • Pilly, Dude, proso, Hippman
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#27
Haste Dir wieder diese Fummelarbeit mit C's gemacht, dass die das von Tascam weiter so gemacht haben,ist mir unverstaendlich!?
Von M II zu MIII ,haette man merken muessen, dass das mit der Motorplatine nicht der Weisheit letzter Schluss ist!
Wie Du auch richtig sagst, dieses Teil sucht man im SM vergeblich!

Da das Kalibrieren immer problematischer wurde, habe ich mir einen Pioneer CT S810S mit Autokalibrierung zugelegt.
Es ist mir unverstaendlich, wieso der Pio mehr aus den Kassetten "rausholt",als der Tascam!?
Selbst Normalbaender klingen so gut,dass ich keinen Unterschied zu Tape/Source hoere.
Aber mehr als am Bias und Level Poti drehen ,kann man ja nicht!
Von der Pb/Rec Qualitaet des Pio, bin ich jedenfalls begeistert!
Auch fuer das S Dolby, muss ich hier mal 'ne Lanze brechen, gerade bei Musik mit grosser Dynamik,habe ich es eingesetzt und spiele diese Tapes auf anderen Decks ,die nur
Dolby C haben,ab - klingt echt Klasse , kein Rauschen bei leisen Passagen!

Ciao, Achim
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  • havox
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#28
nu ja, das Problem ist ja nicht das Konzept an sich, sondern dass die damals verwendeten SMD Elkos halt nach vielen Jahren (mehr als zwischen MKII und MKIII liegen) ausfallen. Gibt es auch woanders, Stichwort "Fischdosen".
Über die Aufnahme/Wiedergabequalität kann ich mich auch nicht beschweren, aber es kann natürlich immer sein, dass ein Tapedeck bestimmte Cassettentypen "nicht mag".

Mit dem MKIII habe ich jetzt 3 Cassetten (TDK-MA-X und SA), die ich auf dem Revox B251 aufgenommen habe, laufen lassen  und das hörte sich echt klasse an. 

Auch das leise Surren des Capstans ist mit Deckel drauf und normalem Hörabstand nicht auszumachen.

Weitere Aufnahmetests mit Kalibrierung mit Maxell UD II kommen dann morgen.
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#29
Heute habe ich mal ein Maxell UDII-CD eingeworfen und festgestellt, das das mit der Kalibrierungsfunktion durchaus Tücken hat. Erstens konnte ich  bei dieser Cassette nicht auf 0dB kalibrieren, und zweitens gibt es auch noch eine interne Bias-Kalibrierung für Chrom- und Metal-Cassetten. Wenn die nicht stimmen, fehlen auch bei externer Kalibrierung nach Vorschrift die Höhen (oder sind zu viel, je nach dem).

Zuerst muss also mal die interne Einstellung stimmen, sonst hat alles andere keinen Zopf.

Bei TDK-AD (Fe) alles überhaupt kein Problem, da geht alles wie beschrieben. Muss mal eine TDK-SA ausprobieren, wenn ich irgendwie eine frei bekomme...habe keine leere da rumliegen.

Wiedergabepegel ab Testband (250 nWb/m) lag auf den VUs ganz knapp unter 0dB und beide Kanäle gleich, das habe ich so gelassen.

[Bild: 122mkiii-pegel.jpg]

Wenn ich irgendwann Bock drauf habe, mache ich den ganzen Justiervorgang nach SM mal durch. Habe aber gerade keinen und bin damit zufrieden, dass ich gehörmäßig Vorband=Hinterband habe  UndWeg 

Schönen Abend,
Hans-Volker
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#30
(15.11.2019, 17:21)havox schrieb: Wenn ich irgendwann Bock drauf habe, mache ich den ganzen Justiervorgang nach SM mal durch. Habe aber gerade keinen und bin damit zufrieden, dass ich gehörmäßig Vorband=Hinterband habe  UndWeg 

Schönen Abend,
Hans-Volker
"gehörmäßig Vorband=Hinterband" 

So habe ich mir auch schon "geholfen",mit dem Resultat,dass es sich ueber Kopfhoerer recht gut anhoert, ueber die Boxen aber nichtmehr !?
Liegt wahrscheinlich daran,dass man ueber die KH mehr auf die Hoehen achtet, dass es eben mindestens so "klar" wie die Quelle klingt, aus den Boxen war's dann aber "schrill" und klang nur nervig !
Es brachte auch nichts ,am Verstaerker den Bass anzuheben, das ganze Klangbild war einfach nicht mehr stimmig!
Mal sehen ,wenn es Dein "Bock" zulaesst und der innere Justiervorgang soweit Abhilfe schafft, dass dem Tascam dann wieder alle Kassetten "munden" !
Ciao,
Achim
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#31
So, also einmessungsmäßig war da doch einiges zu tun, nachdem die Grenze zur Übersteuerung nicht zur VU-Anzeige passte.

Also Playlevel doch auf 200nWb/m für 0 VU reduziert (war auf 250 eingestellt).
Auch die Einstellung der VU-Anzeigeverstärker passte nicht. Soll sind 0VU = -10 dBV am Ausgang. Das sind um und bei 0,325V bei Einstellung des Outputreglers auf 8. War eher bei 0VU=0dB.

Die internen Bias-Einstellungen für Typ II und Typ IV habe ich so gemacht, dass sich möglichst geringe Unterschiede zwischen 400 Hz / 1000 Hz und 10kHz ergaben. 

Reclevel auf minimalen Pegelunterschied Vorband/Hinterband eingestellt.

Alles für TDK-SA bzw. MA. Für die funktioniert dann auch die Adjust-Funktion.

Und da kann dann auch bis 0VU ausgesteuert werden  LOL 

Und nun mal mit "Garbage -Version 2.0" im Hörtest. Passt  Dance3 

Viele Grüße,
Hans-Volker
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#32
Nochmal zwei Innenansichten und dann: Deckel drauf  Thumbsup 

[Bild: innenansicht-1.jpg]

[Bild: innenansicht-2.jpg]

Viele Grüße,
Hans-Volker
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#33
Moin,
ich vergaß zu erwähnen Denker 

Zum Ausbau des Laufwerks muss man beim Tascam 122MK III nur den Cassettenfachdeckel abnehmen, 4 Schrauben lösen, und ein paar Stecker ziehen. Die Frontplatte muss nicht abgebaut werden und auch nicht die Tastatur. Sehr schön  Thumbsup 

Grüße,
Hans-Volker
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#34
(02.12.2019, 16:44)havox schrieb: Moin,
ich vergaß zu erwähnen Denker 

Zum Ausbau des Laufwerks muss man beim Tascam 122MK III nur den Cassettenfachdeckel abnehmen, 4 Schrauben lösen, und ein paar Stecker ziehen. Die Frontplatte muss nicht abgebaut werden und auch nicht die Tastatur. Sehr schön  Thumbsup 

Grüße,
Hans-Volker
Da haben sie aber ganz schoen aufgeraeumt, vom IIer zum IIIer, viel servicefreundlicher, da kann man ja die Elkos von der Motorplatine im eingebauten Zustand wechseln ! Wink3
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#35
ja, genau  Thumbsup , sehr angenehm. Dafür muss man, um an den Idler zu kommen, den Capstanmotor ausbauen - das ist wiederum beim IIer nicht nötig: Zwei Schrauben lösen und den Spulmotor samt Idler-Einheit rausnehmen. Man kann halt nicht alles haben  Floet
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#36
Hallo Hans-Volker,

wollte Dich fragen, ob Du weisst, warum beim 122 IIer Tascam in der "Euro" Ausfuehrung (230V) drei Feinsicherungen auf der grossen "Hauptplatine" verbaut sind und in der "Ami" Ausfuehrung nicht !? 
Da sind die garkeine Sicherungsklemmen vorbereitet, sondern die drei sind gebrueckt!
Wollte nun endlich mein Deck auf "Euro" umstellen, da das mit dem Zwischentrafo (120V) langsam nervt und ich habe ja den "richtigen" Trafo daliegen.
Muss ich nun die Bruecken extra aufsplitten und die Sicherungen einbauen oder ist das "nur" eine Vorschrift fuer Europa, da die Geraete hier sonst nicht zugelassen werden?[Bild: IMG-20191206-154908966.jpg]
Selbstverstaendlich "darf" sich jeder angesprochen fuehlen, der es weiss  Wink3
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#37
Genau, drei Sicherungen bei der 220V-Version:

[Bild: sicherungen.jpg]

Ich würde das dann schon so beschalten, wie es das SM für die 220V-Europa-Version vorsieht. Sicherungshalter lassen sich ja einbauen. Warum die Sicherungen in der US-Version nicht vorgesehen sind, sondern hier nur "Jumper" verbaut sind, weiß ich nicht, sorry.

Das Power Switch PCB Assy ist aber auch ein anderes, hast Du das auch in der Euro Version bzw. hängt das an dem "richtigen" Trafo dran?

Viele Grüße,
Hans-Volker
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#38
Hi Havox,

guckst Du hier, was ich einbauen will, ist aus meinem 220V-Schlachtgeraet:
[Bild: IMG-20191206-194504691.jpg]
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#39
perfekt, alles dran!  Thumbsup
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#40
(Gestern, 20:38)havox schrieb: perfekt, alles dran!  Thumbsup
Aber trotzdem die Feinsicherungen reinbauen?
Ist ja auch wirklich seltsam, dass die Ami-Version absolut nirgendwo abgesichert ist!?
Naja, im Notfall kommt der Fi   Wink3
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