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Geschwindigkeitsmeßcassette selber bauen
#26
Zitat:Ich habe mir das Deck genommen, was ich für zuverlässig hielt

Laienhaft ist der falsche Ausdruck....Es ist schlichtweg "ausgesprochen unsicher" und hinterlässt nach all der getanen Arbeit an den vielen Recordern kein gutes Gefühl, wenn man nicht völlig abgestumpft ist.
Es kann sein, dass alle Recorder jetzt auf 1% richtig laufen, aber es kann ebensogut sein, dass alle recorder jetzt 2,5 ...oder 3%zu schnell oder zu langsam laufen.


Zitat:Nachher habe ich die Kassette mit diesem LW getestet, max. +8Hz Abweichung bei Stimmgerät-App.


Aus dieser Methode wird nur deutlich, dass entweder dein Tongenerator bei der Aufnahme daneben hing, oder das Stimmgabel-tool nicht korrekt funktioniert. Such dir was aus.
Dass dein Gerät bei der Aufnahme eine andere Drehzahl als bei Wiedergabe hat, schliesse ich hier mal aus.


Schade....du hast die Zusammenhänge leider immer noch nicht verstanden. Ich klinke mich jetzt  aus der Diskussion aus....Wie erwähnt...Es sind die Nerven.  Ich muss Ruhe bewahren. Wink3



Gruß
scope
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#27
(17.07.2016, 21:49)akguzzi schrieb: Ich habe die Cassette einseitig auf Anschlag gespult und dann geöffnet. Auf dem Arbeitstisch vorher 1m sorgfältig mit Klebeband markiert. Dann das Band vorsichtig entlang der markierten Kante abgerollt, mit einem weißen Edding auf der Rückseite des Bandes jeden Meter mit einem Punkt markiert und habe auf diese Weise immer nur knapp mehr als einen Meter abgerollt. Das läßt sich sehr gut handhaben. 

Ich fasse als TE mal zusammen:
  • Nein, Meßtechnik ist genug da, man beachte meinen Benutzername (Funkamateur), mein Frequenzzähler ist auch ein "richtiger" mit Quarzofen.
  • Nein es geht nicht ums Geld sondern mehr ums Prinzip, möglichst nah an das Optimun zu kommen. Die obige Methode werde ich mal ausprobieren, das ist sicher genau genug.  Danke fürs Ausprobieren!
  • Danke an alle die mir angeboten haben ein bespieltes Band zuzuschicken!
Grüße,

Rainer
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#28
Zitat:mein Frequenzzähler ist auch ein "richtiger" mit Quarzofen.

Das ist in diesem Anwendungsfall völlig egal, weil bereits die vierte Stelle des Zählers -wegen dem Bandlauf- immer etwas in Bewegung ist. Du könntest den OCXO vorher ausbauen und einen Standardoszillator einbauen, ohne das Ergebnis der Messung irgendwie zu verändern.

Zitat:Nein es geht nicht ums Geld sondern mehr ums Prinzip, möglichst nah an das Optimun zu kommen.

Das beisst sich dann aber gewaltig. Mit der ausgewählten ungünstigen Methode kann man das "Prinzip" aber nicht möglichst nah an das Optimum führen. Das liegt schon daran, dass du "als Mensch" manuell(!) die Zeiten stoppst und festhälst.......Du könntest für ungenaue Justagen ebensogut die James Last Methode © verwenden. Ich würde sie in etwa auf die selbe Stufe stellen.
Gruß
scope
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  • hal-9.000
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#29
Mal so eine bescheidene Frage ?
Warum nimmt man nicht den PC und erzeugt diesen 3150 Hz Ton damit ??
Diese Frage meine ich wirklich ernst, ist der Ton nicht genau genug oder so ?
PS.: die Idee von Scope mit der Kaufkassette finde ich sehr gut und einfach.

LG Roland
Wenn ich mir die Kids an der Bushaltestelle ansehe, verstehe ich auch, warum manche Tierarten ihre Nachkommen fressen.
Einer von uns beiden ist dümmer als ich.Raucher
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#30
Zitat:Warum nimmt man nicht den PC und erzeugt diesen 3150 Hz Ton damit ??

Weil das ´ne Denksportaufgabe ist.  Wer die nicht lösen kann, sollte niemals an einem Tapedeck herumdrehen. Drinks
Gruß
scope
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#31
Womit noch nicht klar ist, warum genau 3150Hz. Der Rest ist vollkommen klar.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
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#32
siehe hier:

(18.07.2016, 10:35)scope schrieb: Die Sollfrequenz kann man mit einem Frequenzzähler eigentlich mit vielen sinnvollen Frequenzen prüfen. Sie sollte lediglich innerhalb der sicheren Bandbreite des Gerätes liegen, und nicht zu tief ausfallen, damit man eine gute Auflösung der Frequenzabweichung in Hz erhält. 50 Hz wären z.B. schlecht, da man eine Abweichung von 1% (+/- 1,5% sind afair nach DIN zulässig) mit 0,5Hz ablesen müsste, was praxisfremd wäre.
Warum man gerade 3150 Hz aus dem Terzband zumindest für die Tonhenschwankungen (nicht aber für die Solldrehzahl nach DIN) genormt hat.....weiss ich nicht.
Die Japaner haben 3 KHz in ihrem "Japan Industrial Standard ...oder... JIS) festgelegt. Gleichlaufmessgeräte arbeiten daher oft mit beiden Frequenzen nach Wahl.

Man kann mit W&F Meßgeräten, die sich an die DIN halten den Prozentwert bequem von der Skala ablesen, da sich deren Berechunung auf eben diese Frequenz bezieht.
Ansonsten kann man ebensogut 5000 Hz oder eben nur 2000 Hz zur Geschwindigkeitsmessung verwenden.
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#33
(18.07.2016, 20:10)scope schrieb:
Zitat:Nein es geht nicht ums Geld sondern mehr ums Prinzip, möglichst nah an das Optimun zu kommen.

Das beisst sich dann aber gewaltig. Mit der ausgewählten ungünstigen Methode kann man das "Prinzip" aber nicht möglichst nah an das Optimum führen. Das liegt schon daran, dass du "als Mensch" manuell(!)  die Zeiten stoppst und festhälst.......Du könntest für ungenaue Justagen ebensogut die James Last Methode © verwenden. Ich würde sie in etwa auf die selbe Stufe stellen.

Ahh, nein, so funktioniert das nicht: Man bespielt das ganze Band mit 3150Hz. D.h. beginnt die Aufzeichnung noch auf dem Vorspannband bis zum Ende der Kassette. Jetzt zurückspulen, abspielen und den Frequenzzähler nur Ereignisse zählen lassen. Bei korrekter Bandgeschwindigkeit passen dann 663158 Schwingungen auf 10 Meter Band. Band läuft zu schnell - weniger Schwingungen, und umgekehrt. Das ist sehr genau. Da man ja die 3150Hz ohne relevante Abweichung erzeugen kann - manchmal ist es halt schön sich auf seinen Frequenzzähler verlassen zu können  Floet  hängt die erzielbare Genauigkeit nur von der Bandlänge ab.

Grüße,

Rainer
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  • MaTse
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#34
Ich brauch es zwar nicht, da ich irgendwo noch diverse originale Testkassetten liegen habe, aber der Plan gefällt mir (da er kein zweites Deck benötigt). Thumbsup

Und man auch nicht zwingend die aufgeführte Messtechnik vorrätig haben, das sollte alles mit PC-Software (ausreichend genau) zu bewerkstelligen sein.

Freunde
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#35
Zitat:Ahh, nein, so funktioniert das nicht: Man bespielt das ganze Band mit 3150Hz.

Jo....Bespiel du mal. 

Sag´ mal.....Mittlerweile ist es hier sehr schwer, die "Gags" von den brauchbaren Vorschlägen zu unterscheiden.
Mit welchem Gerät bekommst du denn nach dieser vollkommen hirnrissiegen Methode (Ereigniszählung) deine Frequenzen auf das Band?

Nehmen wir einfach mal an, dein Tapedeck würde -rein theoretisch- doppelt so schnell laufen wie es sollte.

1. Du zeichnest mit diesem Deck eine Cassette komplett (wozu eigentlich komplett??) mit deiner 3150 Hz Testfrequenz auf.
2. Dann spulst du zurück und schneidest 10 Meter ab, fummelst die in das Gehäuse der Cassette.
3. Du spielst das Band ab, und bemerkst, dass auf 10 Metern Band anstelle der korrekten 663158 Ereignisse, nur 331579 Ereignisse drauf sind.
4. in diesem Fall weisst du also, dass es wohl zu schnell laufen muss.

und dann ?

Die einzig funktionierende Steinzeitmethode, die  Guzzi beschrieb, richtet sich nach möglichst exakt abgelängtem Band  OHNE irgendwelche Frequenzen. Am Ende werden dann Zeiten gestoppt. Je länger der Fetzen, umso exakter das Ergebnis, umso langwieriger jeder Einzeldurchgang....
Gruß
scope
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#36
Nichtsdestotrotz wird das zwar aufwändig, aber es funktioniert. Wenigstens, um nach der für jede Messung neu zu bespielende Band genau zu wissen, wie viel zu schnell oder zu langsam das Gerät ist.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
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#37
Zitat:Wenigstens, um nach der für jede Messung neu zu bespielende Band genau zu wissen, wie viel zu schnell oder zu langsam das Gerät ist.

Exakt...Man weiss dann, um wieviel % Abweichung es geht.....Aber was ist damit gewonnen? WEr würde sowas freiwillig so lange via try & error wiederholen, bis man mal zufällig in die Nähe der 663158 Ereignisse käme?  Wer macht sowas?
Gruß
scope
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#38
(19.07.2016, 19:41)dg2dbm schrieb: Ahh, nein, so funktioniert das nicht:

Moin,
At Kollegen OM:
Das funktioniert aber nur, wenn das aufnehmende Geraet exakt die Sollgeschwindigkeit einhaelt. Ob es das tut, weiss man nicht, solange es mit einem "amtlichen" Messband nicht ueberprueft wurde.

Meine Methode waere immer noch: Die Drehzahl der Capstanwelle messen und anhand ihres Durchmessers nachrechnen, ob das auch alles zusammenpasst. Umfangsgeschwindigkeit des Capstans also 4,75cm/s, wir koennen davon ausgehen, dass der Schlupf zwischen Capstan und Band hinreichend gering ist.

Diese Methode ist der Zeiterfassung einer genau abgemessenen Bandlaenge gleichwertig, aber wahrscheinlich einfacher zu realisieren, wenn man sich einen Sensor fuer das Schwungrad baut und einen Frequenzzaehler/Ereigniszaehler hat.

Alles Andere ist darauf angewiesen, dass man das Testband auf einer exakt laufenden Maschine herstellen kann.

73
Peter
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#39
Ich jedenfalls nicht, ich würd die lumpigen paar Flocken für ne genau gehende Cassette raushauen, auch und gerade weil meine Zeit begrenzt ist. Ich denke, es ging dem TS auch darum, zu manifestieren, dass seine angedachte Methode durchaus funktioniert, wobei ja die exakte Bandlänge die wesentliche Konstante ist.
Es ist mir egal. Ich hab meins.
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#40
Zitat:Die Drehzahl der Capstanwelle messen

Theoretisch machbar, praktisch nur mit "Kapriolen", da man an die Welle eine Srheibe mit Reflektor, oder eine feste mechanische Verbindung (Reibrad etc) zum Drehzahlmesser schaffen muss.
Ebenfalls mit Hausmitteln unmöglich: Exakte Bestimmung des Durchmessers. Ein Meßschieber mit Nonius oder Digitalanzeige reichen da absolut nicht aus....Es geht hier um hundertstel mm, da die Welle nunmal keine 40 cm Durchmesser hat. Wink3

Bitte vergesst das alles. Warum macht man sich für " so einen Tinnef" das Leben schwer und spinnt rum? Unter den OM´s gibt´s echt ein paar schräge Typen....Ein mal Dortmund oder Rosmalen.... und man weiss bescheid Wink3

Zitat:wenn man sich einen Sensor fuer das Schwungrad baut


Klappt nicht bei jedem Gerät, da oft die S-Räder nicht hinreichend sichtbar sind.



Zitat: Alles Andere ist darauf angewiesen, dass man das Testband auf einer exakt laufenden Maschine herstellen kann.

Wäre schön, wenn das bei einigen Leuten im Lauf der nächsten 14 Tage Drinks ankommt.  Gaaaannnnnnz Laaaaaaannnnnnngsaaaaaaaaaaam.
Gruß
scope
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#41
(19.07.2016, 22:23)scope schrieb: Ebenfalls mit Hausmitteln unmöglich: Exakte Bestimmung des Durchmessers. Ein Meßschieber mit Nonius oder Digitalanzeige reichen  da absolut nicht aus....Es geht um /100 mm

Bügelmessschraube, auch Mikrometerschraube genannt, so was hat man im jedem guten Haushalt - Raucher
Gruß zuendi
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#42
BTW:

Ich hatte vor, eine Meßcassette herzustellen, die auch für "brauchbare" Wow & Flutter Messungen Athome gut ist....Dazu muss ich jedoch einen möglichst guten Recorder bekommen, der gewichtet mindestens 0,03 % mit einer einer kommerziellen Meßcassette erreicht.

Mit den hier herumstehenden "Halbleichen" ist das nicht zu erreichen. Ein Technics mit Direktantrieb erreichte zwar 0,04% DIN (gewichtet), hatte aber unregelmäßige Ausreisser in Richtung 0,2%....für etwa 50 ms ....alle 4 bis 6 Sekunden.

Das konnte ich nicht beheben. Werde mir am Donnerstag mal ein Revox oder ein ZX7 ...oder etwas in der Art borgen....Mal schauen was die in dem Alter noch hergeben, und ob das damit Sinn macht.
Gruß
scope
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#43
Nix Stopuhr, nix vor/zurück.
- Genau die 10 Meter sicherstellen
- Frequenz nach Wunsch drauf
- durchzählen
- bisschen hin- und herrechnen
- auf die Kassette notieren, welche (grad ausgerechnete) Frequenz bei 4.76 zu messen sein muss
- zurückspulen und gemütlich bei dem und jedem weiteren Deck per Frequenzmesser live auf diese Frequenz abgleichen

Freunde
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#44
Warum denn zählen? Erstmal einfach ohne Cassettentür die 10m abspielen und an derselben Stelle (wo man das Band gut sieht) Anfang- und Ende-Zeit stoppen, so läßt sich doch leicht feststellen ob es die 10m in 210 Sekunden oder schneller oder langsamer schafft. Und dann ist das erstmal eine rein mechanische Messung, die besser als 1% genau sein dürfte. Schön unabhängig von kalibrierten Frequenzmessern, Aufzeichnungen usw.
Recht ordentliche Stoppuhren gibt es auch als Smarphone-App, wenn nicht sowieso in der Uhrfunktion vorhanden.
Es gab im Handel auch Testcassetten, die die reine Zeit-Methode unterstützten, das klappt überraschend genau. Oder eigentlich garnicht so überraschend.  LOL
Gruß Ralph

...listen to Spliff and you'll see the sun! Sun Sun Sun
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#45
Solange es das hier noch gibt sollte man zuschlagen
Genauer geht's wohl nicht...
Viele Grüße
Jörg
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#46
Zitat:Warum denn zählen? Erstmal einfach ohne Cassettentür die 10m abspielen und an derselben Stelle (wo man das Band gut sieht) Anfang- und Ende-Zeit stoppen, so läßt sich doch leicht feststellen ob es die 10m in 210 Sekunden oder schneller oder langsamer schafft. Und dann ist das erstmal eine rein mechanische Messung, die besser als 1% genau sein dürfte. Schön unabhängig von kalibrierten Frequenzmessern, Aufzeichnungen usw.

Wenn man arbeitslos ist, oder mit seiner Freieit nichts anzufangen weiss, kann man sich natürlich mit der Stoppuhr wie ein Neandertaler vor sein zurechtgeschnibbeltes Lametta setzen, und die Wickeldorne bei der Arbeit betrachten. Mist...225 Sekunden....mal´n Bisschen schneller drehen.....ein kleiner "Tick".....Hmmm.....203 Sekunden....zu weit gedreht....wieder etwas zurück.....
Verflixt....221 Sec. ....

Der Tag neigt sich dem Ende Wink3 , und wenn man mit 1% leben kann (also rund 2 Sek.), dann klappt das im Gegensatz zur OM-Methode irgendwann schon.
Ein Prozent sind mit der echten Meßcassette aber z.B. schon 3182 Hz, was ich als  verstellt betrachte, und was sich bereits nah an der Toleranz (DIN) bewegt.


In diesem Forum ist "vieles" eben "oft" anders......halt 45 bis etwa 150 Jahre "zurück".Wink3
Gruß
scope
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#47
Ich habe ja nicht geschrieben, die Bandlängenmessung sei die eleganteste Methode. Aber wenn es dem TE darum geht, ohne die Hilfe eines Fremdgerätes unbekannter Güte die korrekte Bandgeschwindigkeit zu ermitteln, dann ist die mechanische Längenmessung zunächst prädestiniert, weil geräteunabhängig. Wenn er dann noch eine hohe Festfrequenz wie z.B. 10kHz auf diesem Band aufgezeichnet hat, kann er ja sofort ohne allzuviel Rechnen entsprechend korrigieren, ohne die Längenmessung mehrfach zu benötigen. Aber das ist ja schon fast wieder elegant...  Drinks
Gruß Ralph

...listen to Spliff and you'll see the sun! Sun Sun Sun
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#48
(20.07.2016, 10:50)Klangstrahler schrieb: ....ohne die Hilfe eines Fremdgerätes unbekannter Güte


Oh...die hat er aber. Da wäre ein unkalibriertes Bandmaß, wenn nicht sogar ein rudimentärer "Gliedermaßstrab" (aka Zollstock), sowie ein nicht kalibrierter Zeitmesser. Zu allem kommt noch "er selbst" als völlig unkalibrierter Auslöser des Zeitmessers , sowie seine Fehler beim Ablesen des Gliedermaßstabes.

Du siehst....Die Methode ist voller Tücken und Fallstricke. Thumbsup

Zitat:Wenn er dann noch eine hohe Festfrequenz wie z.B. 10kHz auf diesem Band aufgezeichnet hat, kann er ja sofort ohne allzuviel Rechnen entsprechend korrigieren, ohne die Längenmessung mehrfach zu benötigen.

Das möchte ich bitte mal erklärt haben. wie ist da die EXAKTE Vorgehensweise?
Gruß
scope
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#49
(19.07.2016, 21:14)scope schrieb:
Zitat:Ahh, nein, so funktioniert das nicht: Man bespielt das ganze Band mit 3150Hz.

Jo....Bespiel du mal. 

Sag´ mal.....Mittlerweile ist es hier sehr schwer, die "Gags" von den brauchbaren Vorschlägen zu unterscheiden.
[quote pid='864307' dateline='1468955671']

Jungs, anstrengend hier.....

  1. Eine gute Fee bringt Dir einen perfekten Cassettenrecorder, einen perfekten 3150Hz Generator und eine Cassette mit 1m Vorspannband, 10 Meter Magnetband und weiteren 1m Vorspannband, einen Zähler und keine Stoppuhr vorbei.
  2. Jetzt starten wir die Aufnahme des Tons. In 1 Sekunde laufen genau 4,75 cm Band am Aufnahmekopf vorbei. Wieviele Schwingungen sind auf dem Band aufgezeichnet? Ähh, ja 3150. 
  3. Das Band ist aber nicht 4,75cm lang, sondern 10m, also 1000/4,75=210,5263 mal so lang. Also passen darauf  210,5263*3150= 663158 (gerundet) Schwingungen. 
  4. Also bespielen wir die ganze Kassette, haben also 10 Meter bespieltes Magnetband, und könne bei Wiedergabe leicht mit unserem Zähler die Anzahl der Schwingungen messen.
  5. Der Cassettenrecorder läuft zu langsam, sagen wir halb so schnell? Dann sind auf den Band bei Wiedergabe zwar immer noch 3150 Hz zu hören, auf den 10 Metern Band sind aber jetzt logischerweise 2x663158 Schwingungen.
Aufwendig? Klar. Ist nur Hobby? Ach so. Ich bin übrigens dann mal weg.

Rainer
[/quote]
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#50
Zitat:Eine gute Fee bringt Dir einen perfekten Cassettenrecorder

????????

Anstrengend sind lediglich die Leute, die sowas hier abziehen, denn WENN ein sogenannter "perfekter Recorder" als Werkzeug vorhanden wäre, was ja angeblich nicht der Fall war, braucht man diesen Unsinn natürlich ganrnicht erst anfangen.

Dann nimmt man auf eben diesem Recorder eine Testfrequenz auf, und spielt sie auf dem zu justierenden Gerät einfach wieder ab. Man stellt dann den Motor auf die entsprechende
Frequzenz ein und ist in wenigen Minuten fertig. Ohne SCHERE Sad



ICH brauche keine gute Fee. Du wärst derjenige gewesen, der diese Fee (und somit ein Referenzgerät) hätte gebrauchen können, denn das hast du laut eigenen Angaben NICHT gahabt.   Dass du aber trotz (mittlerweile?) vorhandenem Referenzrecorder irgendwelche Bänder ablängen möchtest, spricht nicht unbedingt für dein logisches Denkvermögen....Sorry, aber anders kann man das m.E. nicht nennen. Wink3



Zitat:Aufwendig? Klar. Ist nur Hobby?

Das ist dadurch nicht zu entschuldigen. Für mich ist es auch nur ein Hobby, und trotzdem darf ich vorher nachdenken.
Gruß
scope
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