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Philips CD304-Netzteil
#1
N'abend Leute,

nach langer Zeit habe ich mir endlich o.g. Netzteil vorgenommen, weil der Player nicht mehr wollte, was ich will.
Elkos und Regler sind alle gewechselt, mehr so auf Verdacht - mein Messgeraet zeigt zwar an,dass alle Regler kaputt sind,das zeigte es bei den Neuen aber auch - was soll's,ist ja nur Pfennigkram!
Wo ich aber nicht so recht weiterkomme ,ist mit den Dioden.
Laut SM sind unter anderen, zwei BAX 18 verbaut , auf meiner Platine ist aber nur Eine zu sehen!?
Bohrloecher (zugeloetet) fuer diese zweite Diode sind da , aber in meinem Netzteil war nie eine Zweite eingebaut!?
Kann es sein ,dass es da irgendeine Aenderung gab ? 
Dies werden nur Leute wissen,die diesen Player besitzen und die wollte ich fragen,wie ist es bei euch ?

Ciao Achim
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#2
Hallo Achim,

wen ich es richtig gesehen habe, geht es um die Dioden 6469 und 6475...? Diese Dioden haben für die eigentliche Funktion des Netzteils keine Bedeutung, da sie im normalen Betrieb sperren. So wie ich die Sache sehe, waren sie nur aus reiner Vorsicht vorgesehen, falls mit den Längsreglern 6457 (-6V) oder oder 6456 (+5V) etwas schiefläuft... fehlerhafte Längsregler kommen beim CD 304 ab und zu mal vor. Theoretisch könnte man diese Dioden auch weglassen, und ich denke, dass Philips dies im Zuge der "Produktverbesserung" (sprich: "Kostensenkung") auch getan hat. Immens wichtig ist die zuverlässige Funktion der +5V Versorgung, da hier die empfindlichsten ICs dran hängen.

Grüße

maurice
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  • Pilly
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#3
(24.07.2016, 12:00)airmax78 schrieb: Hallo Achim,

wen ich es richtig gesehen habe, geht es um die Dioden 6469 und 6475...? Diese Dioden haben für die eigentliche Funktion des Netzteils keine Bedeutung, da sie im normalen Betrieb sperren. So wie ich die Sache sehe, waren sie nur aus reiner Vorsicht vorgesehen, falls mit den Längsreglern 6457 (-6V) oder oder 6456 (+5V) etwas schiefläuft... fehlerhafte Längsregler kommen beim CD 304 ab und zu mal vor. Theoretisch könnte man diese Dioden auch weglassen, und ich denke, dass Philips dies im Zuge der "Produktverbesserung" (sprich: "Kostensenkung") auch getan hat. Immens wichtig ist die zuverlässige Funktion der +5V Versorgung, da hier die empfindlichsten ICs dran hängen.

Grüße

maurice

Hallo Maurice,
genau um diese Dioden geht es !
Draufgekommen bin ich ,weil mir die Z-Diode BZX79C12 (6464) durchgebrannt ist und ich faelschlicherweise an deren Stelle eine BAX18 eingebaut habe und ich mich wunderte ,dass nun nichtmal mehr das Display leuchtete[Bild: dash1.gif]
Will nur hoffen,dass der Regler MC79M24 nicht auch einen Schaden abbekommen hat,dies wird sich zeigen,wenn die bestellte Z-Diode eingebaut ist.
So toll der Player auch klingt, aber da hat Philips teilweise 'ne ganz schoene Diva fabriziert[Bild: denker.gif]
Danke fuer Deine wichtigen Tipps!!!
Mit bestem Gruss,
Achim
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  • Onkyo-Boy
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#4
hi
geräte von philips sind gerade im netzteilbereich, in der Vergangenheit, sehr eigenwillig aufgebaut worden.
standardkonzepte waren bei denen eher die Ausnahme.
ihre Eigenentwicklungen habe ich immer als gut durchdacht aber unübersichtlich empfunden.
der vergleich mit einer Diva trifft es ziemlich genau.
an einer stelle stimmt etwas nicht exakt und blockiert den rest.

viel erfolg bei der Instandsetzung, onkyo-boy

leider sind sie heute nicht besser geworden und verursachen bei einigen Modellen(TV´s)
massive kollateral Schäden.
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#5
Hallo Achim, hallo onkyo-Boy,

die Netzteile der x04 CD Player sind wunderbar geradlinig und so simpel, dass es fast schon wieder langweilig wird... Überhaupt ist die gesamte Konstruktion dieser Geräte fast schon beispielhaft.
Die 6464 ist eine 12V Zenerdiode und kann nicht einfach so durch eine normale Diode ersetzt werden, da man dann die -36V auf die Bretter schickt. In diesem Zusammenhang auch unbedingt die Zenerdiode 6467 (7,5V) prüfen: fällt diese mit Kurzschluss aus, dann sind die Treiber und die Heizung der Displayröhre in Gefahr.

Grüße,

maurice
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#6
(24.07.2016, 14:30)Onkyo-Boy schrieb: hi
geräte von philips sind gerade im netzteilbereich, in der Vergangenheit, sehr eigenwillig aufgebaut worden.
standardkonzepte waren bei denen eher die Ausnahme.
ihre Eigenentwicklungen habe ich immer als gut durchdacht aber unübersichtlich empfunden.
der vergleich mit einer Diva trifft es ziemlich genau.
an einer stelle stimmt etwas nicht exakt und blockiert den rest.

viel erfolg bei der Instandsetzung, onkyo-boy

leider sind sie heute nicht besser geworden und verursachen bei einigen Modellen(TV´s)
massive kollateral Schäden.

Hallo,
wie wahr,wie wahr................
Stichwort:TV 
Das ist mein naechster Patient,mein Aurea hat Ton ,aber kein Bild mehr(Inverter kaputt)-ein Unglueck kommt selten allein!

Ciao Achim
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#7
(24.07.2016, 17:01)airmax78 schrieb: Hallo Achim, hallo onkyo-Boy,

die Netzteile der x04 CD Player sind wunderbar geradlinig und so simpel, dass es fast schon wieder langweilig wird... Überhaupt ist die gesamte Konstruktion dieser Geräte fast schon beispielhaft.
Die 6464 ist eine 12V Zenerdiode und kann nicht einfach so durch eine normale Diode ersetzt werden, da man dann die -36V auf die Bretter schickt. In diesem Zusammenhang auch unbedingt die Zenerdiode 6467 (7,5V)  prüfen: fällt diese mit Kurzschluss aus, dann sind die Treiber und die Heizung der Displayröhre in Gefahr.

Grüße,

maurice

Hallo Maurice,
wie die Produkte konstruiert sind ,kann ich nicht beurteilen,bin kein Elektronik-Ingenieur.
Taste mich mit meinen primitiven "Messinstrumenten" heran und wechsle die kaputten Teile aus und wenn ich nicht weiterkomme:siehe Forum.
Dann freue ich mich ,auf Leute wie z.B. Dich zu treffen, die sich auskennen!
Ich weiss ,das ich da Mist gebaut habe ,ne "normale Diode" statt 'ner Zener einzubauen,war aber nur Luschigkeit, weil ich den SM nicht bei der Hand hatte-der ist noch unausgedruckt auf der Festplatte [Bild: dash1.gif]
Bei anderen Herstellern (z.B.Hitachi) , sind die Schaltsymbole auf den Platinen aufgedruckt,da waere mir das nicht passiert!
Das sucht man speziell beim 304 aber vergeblich.
Mich wuerde interessieren,wie Du generell zum prophylaktischen Austausch alter Bauelemente stehst(ich meine nicht "Tuning").
Es gibt ja allerhand "Empfehlungen" ,gerade fuer diese Player mit CDM 0/1.
Habe da Philips Kondensatoren(Tantal?) entdeckt, die mir nicht ganz geheuer sind,die wuerde ich gerne wechseln,aber gegen welchen Typ C?
Denn auch als das Netzteil noch "funktionierte" ,brauchte er oefter einen "Klapps",bis er ordentlich spielte!?
Ich stelle mal ein Bild rein,damit Du besser verstehst,von diesen C gibt es vier auf der Platine,die sehr tief eingebaut sind.Bin mir nicht sicher ,ob die die Kontakt zur kaschierten Schicht(Masse)[Bild: 8xnzCGOh.jpg] kriegen.
Wuerde mich sehr ueber ALLE Tipps freuen,die Du mir zu dem Player geben kannst
Vielen Dank im Voraus,
Achim
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#8
Hallo Achim,

bin zwar nicht der Maurice, aber hab auch so ein Teil, dass ich einigermassen laufend und mit hängender Schublade gekauft und dann wiederhergestellt habe.

Wie sieht es denn bei Dir aus auf der Servoplatine? Da sollte man auf jeden Fall alle Elkos tauschen und die Massedurchführungen nachlöten, dass löst meist viele bis alle Probleme, die irgendwie mit dem Motorlauf zusammenhängen. Mit den Tantals hatte ich bisher keine Probleme, nur die Anschlüsse wurden nachgelötet.

Einige wertvolle Tipps gibt es hier, falls Du das noch nicht kennst:  Nanocamp - Über das Tuning kann man wie immer streiten, aber schau da mal unter "Basisgeräte" die Links im Text an, da ist einiges zu den Themen, auch was das Laufwerk anbetrifft.

Gruß & Viel Erfolg,
Christof
Technics Pro8/ SU-A8, SE-A7, ST-S8, SH-8055, RS-M270X, SL-DL1
Grundig/ SXV-6000, A-5000, CD-7500, ST-6000, SCF-6100
Quellen/ Philips CD 304 & CD 650, Dual  CS 491A-RC, CCA
LS/
KEF Q1 + Yamaha YST-W45, Grundig 310a
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  • Pilly
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#9
(25.07.2016, 09:13)ChristofP schrieb: Hallo Achim,

bin zwar nicht der Maurice, aber hab auch so ein Teil, dass ich einigermassen laufend und mit hängender Schublade gekauft und dann wiederhergestellt habe.  

Wie sieht es denn bei Dir aus auf der Servoplatine? Da sollte man auf jeden Fall alle Elkos tauschen und die Massedurchführungen nachlöten, dass löst meist viele bis alle Probleme, die irgendwie mit dem Motorlauf zusammenhängen. Mit den Tantals hatte ich bisher keine Probleme, nur die Anschlüsse wurden nachgelötet.

Einige wertvolle Tipps gibt es hier, falls Du das noch nicht kennst:  Nanocamp - Über das Tuning kann man wie immer streiten, aber schau da mal unter "Basisgeräte" die Links im Text an, da ist einiges zu den Themen, auch was das Laufwerk anbetrifft.

Gruß & Viel Erfolg,
Christof
Hallo Christof,
meinen 304er hatte ich vor 5Jahren ueber die Bucht gekauft (98 Euro,schien mir o.k.),grundsaetzlich lief er,ab und zu wollte er 'ne Cd nicht lesen.Dann hatte ich ihn mal waehrend des Betriebes irgendwie woanders hinplatziert,wohl etwas zu sehr aufgestaucht,dann lief auf einmal so 'ne Cd ,die er vorher nicht kennen wollte! 
Das wurde dann zur Gewohnheit,immer wenn er spann,gab's 'nen Klapps.
Als Dauerzustand nervte es aber,also ins Netz und gesucht,so kam als erstes der Elko-und Reglertausch im Netzteil zustande.
Weiter hab ich bisher nichts gemacht,die Griplets (Durchkontaktierungen) scheinen mir in Ordnung (optisch).
Deshalb meine Frage ,was man, wenn das Teil schon mal zerpflueckt ist, gleich mit erledigen kann.
Elkos werden ja immer empfohlen!
Ich warte jetzt erstmal auf die bestellte Z-Diode,dann werde ich sehen, was er macht.
Denn eigentlich bin ich der Meinung:
NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM !
Danke fuer Deine Hinweise,

Ciao Achim
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#10
(25.07.2016, 14:05)Pilly schrieb: Hallo Christof,
meinen 304er hatte ich vor 5Jahren ueber die Bucht gekauft (98 Euro,schien mir o.k.),grundsaetzlich lief er,ab und zu wollte er 'ne Cd nicht lesen.Dann hatte ich ihn mal waehrend des Betriebes irgendwie woanders hinplatziert,wohl etwas zu sehr aufgestaucht,dann lief auf einmal so 'ne Cd ,die er vorher nicht kennen wollte! 
Das wurde dann zur Gewohnheit,immer wenn er spann,gab's 'nen Klapps.
Als Dauerzustand nervte es aber,also ins Netz und gesucht,so kam als erstes der Elko-und Reglertausch im Netzteil zustande.
Weiter hab ich bisher nichts gemacht,die Griplets (Durchkontaktierungen) scheinen mir in Ordnung (optisch).
Deshalb meine Frage ,was man, wenn das Teil schon mal zerpflueckt ist, gleich mit erledigen kann.
Elkos werden ja immer empfohlen!
Ich warte jetzt erstmal auf die bestellte Z-Diode,dann werde ich sehen, was er macht.
Denn eigentlich bin ich der Meinung:
NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM !
Danke fuer Deine Hinweise,

Ciao Achim

Hi Achim,

mach jetzt auf jeden Fall erstmal das Netzteil fertig, so dass alle Spannungen wieder die vorgeschriebenen Werte haben, und dann mal sehen, was das Ding macht.

Aber das mit dem "Klaps" spricht ja dafür, das sonst noch was ist. Ich hab damals neben der Servoplatine auch das Laufwerk gemacht, weil die Achse schon etwas in die Lagerscheibe eingelaufen war. Seither läuft das Ding echt gut, allerdings hat letztes Jahr noch irgenbwas auf der Wandlerplatine die Biege gemacht und es kam (bei normal laufender CD) kein Ton mehr an. Da war bei mir dann auch die Grenze erreicht, und ich hab die Platine gegen eine aus einem defekten CD104 getauscht: CD304 ohne Ton.

Die Dinger sind echt erheblich divenhaft, dürfen sie nach gut 30 Jahren aber auch wohl mal sein...
Technics Pro8/ SU-A8, SE-A7, ST-S8, SH-8055, RS-M270X, SL-DL1
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#11
At Christof
Hi,
ja wie gesagt,warte noch auf die Z-Diode und dann mal gucken ob alle Spannungen da sind und dann erst wird der Rest der Stecker angeschlossen,dann sehe ich weiter.
Naja ,die Diven,wenn ich das mit meinem ersten Laptop vergleiche,der war nach 5(!)Jahren hinueber!!!
Cd-Laufwerk geht aber noch  ............[Bild: laugh.gif]


Ciao Achim
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#12
Hallo Achim,

die gelben Ohrenstöpsel sind keine Tantalperlen, sondern AL-Elkos mit festem Elektrolyt und in dieser Umgebung eigentlich unzerstörbar, ich hatte wirklich noch nie Anlass, so einen ersetzen zu müssen. Überhaupt sind die Elkos bei den x04 Geräten weit weniger kritisch als bei den Vorgängern... der Verzicht auf den Spannungsverdoppler im Netzteil zahlt sich hier aus.  Rundumtausch von Elkos lohnt hier nicht, sondern nur im konkreten Fehlerfall ersetzen. Wenn du wirklich möchtest, so kannst du die gelben Ohrenstöpsel ruhig etwas höher positionieren, die Anschlussbeinchen sind ja lang genug... aber das Gerät hat es ja auch so rd. 30 Jahre lang getan... Die wirklich neuralgischen Punkte bei den x04 Geräten sind immer noch die Durchkontaktierungen auf allen Platinen (nur nachlöten reicht nicht!) und das Axiallager des Spindelmotors am Laufwerk. Desweiteren gibt es öfters unsichtbare Kabelbrüche unmittelbar hinter den Steckverbindern; die starren Leitungen vertragen es nicht, wenn sie beim Reparieren allzuoft hin- und hergebogen werden: 2-3 Mal kann schon ausreichen, um Probleme zu bekommen... jede einzelne Leitung durch vorsichtige Zugprobe testen.

Grüße,

maurice
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#13
(25.07.2016, 17:29)airmax78 schrieb: Hallo Achim,
die gelben Ohrenstöpsel sind keine Tantalperlen, sondern AL-Elkos mit festem Elektrolyt und in dieser Umgebung eigentlich unzerstörbar, ich hatte wirklich noch nie Anlass, so einen ersetzen zu müssen.
maurice

Moin,
aus irgendeinem Grund hoert man nichts mehr von diesen Kondensatoren. Laut eines alten Elektor(?)-Berichtes vereinigen sie die Vorteile von Tantalkondensatoren mit denen der Aluminiumkondensatoren. Also gute elektrische Eigenschaften _und_ Robustheit. Oder sind Standardelkos inzwischen so gut geworden?

73
Peter
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  • Pilly
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#14
(25.07.2016, 17:29)airmax78 schrieb: Hallo Achim,

die gelben Ohrenstöpsel sind keine Tantalperlen, sondern AL-Elkos mit festem Elektrolyt und in dieser Umgebung eigentlich unzerstörbar, ich hatte wirklich noch nie Anlass, so einen ersetzen zu müssen. Überhaupt sind die Elkos bei den x04 Geräten weit weniger kritisch als bei den Vorgängern... der Verzicht auf den Spannungsverdoppler im Netzteil zahlt sich hier aus.  Rundumtausch von Elkos lohnt hier nicht, sondern nur im konkreten Fehlerfall ersetzen. Wenn du wirklich möchtest, so kannst du die gelben Ohrenstöpsel ruhig etwas höher positionieren, die Anschlussbeinchen sind ja lang genug... aber das Gerät hat es ja auch so rd. 30 Jahre lang getan... Die wirklich neuralgischen Punkte bei den x04 Geräten sind immer noch die Durchkontaktierungen auf allen Platinen (nur nachlöten reicht nicht!) und das Axiallager des Spindelmotors am Laufwerk. Desweiteren gibt es öfters unsichtbare Kabelbrüche unmittelbar hinter den Steckverbindern; die starren Leitungen vertragen es nicht, wenn sie beim Reparieren allzuoft hin- und hergebogen werden: 2-3 Mal kann schon ausreichen, um Probleme zu bekommen... jede einzelne Leitung durch vorsichtige Zugprobe testen.

Grüße,

maurice
Hallo Maurice,
das ist mir nur recht,wenn diese Al-Elkos so toll sind-also bleibt es beim "Hoeherziehen" !
Dann werde ich mir die Griplets noch vornehmen,damit ich den Player nicht immer auf's Dach klopfen muss[Bild: laugh.gif]
Ansonsten lief er ja und sinnlos Elko's rausschmeissen ,stimme ich Dir nur zu !
Wenn er doch nicht gleich will,habe ich zum troesten das "Gleiche" nochmal in Silber(Grundig CD7500) [Bild: raucher.gif]

Danke soweit,werde wieder berichten,

Ciao Achim
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#15
Hallo Peter,

diese AL-Kondensatoren gibt es noch heute, nachdem die Fertigung von Philips nach BC components zu Vishay weitergereicht wurde... eigentlich ein kleines Wunder... der einzige entscheidende Nachteil: sie sind im Vergleich zu Standardelkos wohl (zu) teuer... Die Standardelkos sind in letzter Zeit nicht besser geworden... falls doch, dann ist es spurlos an mir vorbeigegangen...

Hallo Achim,

Grundig CD 7500 = Philips CD 303
Grundig CD 7550 = abgespeckter Philips CD 304: keine Fernbedienung, kein Kopfhörerausgang... ansonsten im Prinzip das Gleiche in Grün.

Grüße,

maurice
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  • Pilly
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#16
(25.07.2016, 20:02)airmax78 schrieb: Die Standardelkos sind in letzter Zeit nicht besser geworden... falls doch, dann ist es spurlos an mir vorbeigegangen...

Moin,
ich hab's befuerchtet ;-)

73
Peter
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#17
Was erwartet man (ihr) denn von einem "Standardelko", der z.B. in so einem CD Spieler eingesetzt wird?
In der Regel hält der viel länger als man das Gerät als normaler Verbraucher überhaupt betreiben möchte.
Gruß
scope
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#18
AtMaurice

Grundig CD 7500 = Philips CD 303

Grundig CD 7550 = abgespeckter Philips CD 304: keine Fernbedienung, kein Kopfhörerausgang... ansonsten im Prinzip das Gleiche in Grün.

Das hat mich so geaergert,dass ich dem Schoenling noch einen SVX6000 (Grundig) dazugekauft habe-ganz was feines![Bild: raucher.gif]


Ciao Achim
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#19
(25.07.2016, 17:29)airmax78 schrieb: Hallo Achim,

die gelben Ohrenstöpsel sind keine Tantalperlen, sondern AL-Elkos mit festem Elektrolyt und in dieser Umgebung eigentlich unzerstörbar, ich hatte wirklich noch nie Anlass, so einen ersetzen zu müssen. Überhaupt sind die Elkos bei den x04 Geräten weit weniger kritisch als bei den Vorgängern... der Verzicht auf den Spannungsverdoppler im Netzteil zahlt sich hier aus.  Rundumtausch von Elkos lohnt hier nicht, sondern nur im konkreten Fehlerfall ersetzen. Wenn du wirklich möchtest, so kannst du die gelben Ohrenstöpsel ruhig etwas höher positionieren, die Anschlussbeinchen sind ja lang genug... aber das Gerät hat es ja auch so rd. 30 Jahre lang getan... Die wirklich neuralgischen Punkte bei den x04 Geräten sind immer noch die Durchkontaktierungen auf allen Platinen (nur nachlöten reicht nicht!) und das Axiallager des Spindelmotors am Laufwerk. Desweiteren gibt es öfters unsichtbare Kabelbrüche unmittelbar hinter den Steckverbindern; die starren Leitungen vertragen es nicht, wenn sie beim Reparieren allzuoft hin- und hergebogen werden: 2-3 Mal kann schon ausreichen, um Probleme zu bekommen... jede einzelne Leitung durch vorsichtige Zugprobe testen.

Grüße,

maurice

... man lernt echt nie aus, ich hatte das auch immer für Tantals gehalten. Ich hab damals aber auch nur die Beinchen kontrolliert wg. Masseschlüssen und vereinzelt ein bischen höher gelötet.

"Nachlöten" bei den Durchkontaktierungen / Massedurchführungen ist natürlich nicht ganz richtig, ich hab damals gemäß der Tipps hier und im Netz da auch Drähtchen durchgezogen

Gruß, Christof
Technics Pro8/ SU-A8, SE-A7, ST-S8, SH-8055, RS-M270X, SL-DL1
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#20
So Leute,
jetzt steh ich auf'm Schlauch!
Z-Diode eingebaut,die zwei Stecker vom Trafo dran,eingeschaltet>>>>>>>>>>>>Diode sofort woertlich abgeraucht[Bild: flenne.gif]

Was ist los?![Bild: sad2.gif]

Wie schon vorher geschrieben:Elkos alle neu(auch richtig gepolt);Spannungsregler alle neu(drei haben Glimmerscheiben)!

Hab erstmal alles in die Ecke geknallt!



[Bild: facepalm.gif]


AtChristof
so habe ich es auch vor zumachen mit den Massekontakten!
[Bild: thumbsup.gif]
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#21
Hallo Achim,

das ist jetzt aber schon das zweitemal, dass die abraucht, gelle?

Dann wird´s wohl nicht am Bauteil selber liegen, das könnte ja evtl. von den Technischen Daten her nicht passen. Ich nehm bei Z-Dioden mittlerweile immer nur die größeren mit mehr Stromfestigkeit, weil diese Glasdinger "ständig" abrauchen... bei Technics-Verstärkern z.B. ...

Also eher irgendwas in der Peripherie defekt... Hast Du den 7924 (6454) auch getauscht? Sonst wäre vielleicht mal ein Weg, den auf "Kurzschluß" zu testen, also z.B. mal den Widerstand zw. Anschluß IN (2) und GROUND (1) zu messen.

Oder menschliches Versagen? Bauteil richtigrum eingebaut? Lötstellen versehentlich verbunden? Stecker vertauscht? Nicht übelnehmen, kommt einfach vor...

Was auch mal zu testen wäre: raucht das auch ab, wenn man das Netzteil nur für sich alleine laufen lässt, ohne, das da Strom gezogen wird - .d.h. Du lässt die Kabelverbindungen an die Komponenten Servo, Wandler und Laufwerk einfach offen. Dann müsste der Fehler ja hinter dem Netzteil liegen...

Gruß, Christof
Technics Pro8/ SU-A8, SE-A7, ST-S8, SH-8055, RS-M270X, SL-DL1
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#22
(26.07.2016, 12:59)ChristofP schrieb: Hallo Achim,

das ist jetzt aber schon das zweitemal, dass die abraucht, gelle?

Dann wird´s wohl nicht am Bauteil selber liegen, das könnte ja evtl. von den Technischen Daten her nicht passen. Ich nehm bei Z-Dioden mittlerweile immer nur die größeren mit mehr Stromfestigkeit, weil diese Glasdinger "ständig" abrauchen... bei Technics-Verstärkern z.B. ...

Also eher irgendwas in der Peripherie defekt... Hast Du den 7924 (6454) auch getauscht? Sonst wäre vielleicht mal ein Weg, den auf "Kurzschluß" zu testen, also z.B. mal den Widerstand zw. Anschluß IN (2) und GROUND (1) zu messen.

Oder menschliches Versagen? Bauteil richtigrum eingebaut? Lötstellen versehentlich verbunden? Stecker vertauscht? Nicht übelnehmen, kommt einfach vor...

Gruß, Christof
Hi Christof,
ja richtig,zum zweiten Mal abgeraucht!
Die erste war noch die Originale ,nachdem ich (ALLE)Elkos und (ALLE) Regler getauscht hatte ,  verabschiedete sie sich.
Hatte dann alle Teile auf richtige Polung,evt. Kurzschluesse untersucht und befand optisch alles i.O.
Weiss jetzt nicht,wie ich die Regler pruefen soll,wie schon geschrieben,mein Supermessgeraet erkennt die Dinger nicht!
Soweit ich weiss haben sie 'nen EINGANG>MASSE>AUSGANG .
Ich glaube nicht ,dass es hilft, ne Diode mit hoehere STromfestigkeit einzusetzen,ging ja vorher auch!?
Stecker vertauschen geht nicht ,zwei verschiedene Groessen(hatte ja NUR die VOM Trafo dran) !
Da ist irgendwie der Wurm drin und den muss ich finden !

Ciao Achim
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#23
(26.07.2016, 13:19)Pilly schrieb: Hi Christof,
ja richtig,zum zweiten Mal abgeraucht!
Die erste war noch die Originale ,nachdem ich (ALLE)Elkos und (ALLE) Regler getauscht hatte ,  verabschiedete sie sich.
Hatte dann alle Teile auf richtige Polung,evt. Kurzschluesse untersucht und befand optisch alles i.O.
Weiss jetzt nicht,wie ich die Regler pruefen soll,wie schon geschrieben,mein Supermessgeraet erkennt die Dinger nicht!
Soweit ich weiss haben sie 'nen EINGANG>MASSE>AUSGANG .
Ich glaube nicht ,dass es hilft, ne Diode mit hoehere STromfestigkeit einzusetzen,ging ja vorher auch!?
Stecker vertauschen geht nicht ,zwei verschiedene Groessen(hatte ja NUR die VOM Trafo dran) !
Da ist irgendwie der Wurm drin und den muss ich finden !

Ciao Achim

Ne, an der Stromfestigkeit des Bauteils scheint´s dann nicht zu liegen. Da rauscht aus irgendwelchen Gründen soviel Strom durch, dass das Ding einfach abfackeln muss. Erste Vermutung eben: Kurzschluss.

Kannst Du mit Deinem Supermessgerät den Widerstand messen? dann (s.o.) wie gesagt mal schauen, ob es da zwischen dem Eingang des Reglers (Pin 2) und der Masse (Pin 1) einen Kurzschluss gibt. Ansonsten ist da ja vorher nicht viel... man könnte höchstens mal noch messen, wie hoch die Spannung am Eingang vom 7924 ist...

Dann würde ich mal hinter dem Regler den Widerstand messen, also zwischen PIN 3 und Masse. Da darf logischerweise auch kein Kurzer sein.

Gruß, Christof
Technics Pro8/ SU-A8, SE-A7, ST-S8, SH-8055, RS-M270X, SL-DL1
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#24
hi
das Netzteil ohne Belastung laufen zu lassen und zu warten was die z-Diode macht bringt nichts.
die soll stabilisieren, dazu fließt durch sie lastabhängig ein kleiner Strom.
nehmt ihr jetzt die last weg muss dieser Strom auch durch die Diode und zerstört/überlastet sie.
also besser eine ersatzlast(lampe oder widerstand) anlöten und testen.
sollte durch einen fehler die last fehlen habt ihr das selbe Problem mit einer anderen Ursache.

gruß onkyo-boy

PS:die Dioden 6465/6466/6467 sind aber schon geprüft/heile oder?
und wie groß ist die Spannung an 6454 pin 3??
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#25
(26.07.2016, 14:14)Onkyo-Boy schrieb: hi
das Netzteil ohne Belastung laufen zu lassen und zu warten was die z-Diode macht bringt nichts.
die soll stabilisieren, dazu fließt durch sie lastabhängig ein kleiner Strom.
nehmt ihr jetzt die last weg muss dieser Strom auch durch die Diode und zerstört/überlastet sie.
also besser eine ersatzlast(lampe oder widerstand) anlöten und testen.
sollte durch einen fehler die last fehlen habt ihr das selbe Problem mit einer anderen Ursache.

gruß onkyo-boy

PS:die Dioden 6465/6466/6467 sind aber schon geprüft/heile oder?
und wie groß ist die Spannung an 6454 pin 3??

Das das Ding ohne Belastung durchbrennt, kann ich mir kaum vorstellen - die wird da lediglich eingesetzt, um die Spannung am Ausgang zu erhöhen (7924 = -24 Volt mit der zusätzlichen 12Volt ZDiode => -36Volt). Wie groß soll der Strom denn da werden, wenn nicht gerde ein Kurzschluss anliegt? Was nicht an Leistung abgenommen wird, verbrennt vorzugsweise der 7924 in Wärme -  ist zwar auf Dauer wohl auch nicht gut, aber das Teil raucht nicht in Sekunden ab. Aber natürlich kann man da auch eine Last dranhängen, ist ja auch kein großer Aufwand.

Was das mit den Dioden an den 78xx und 79xx auf sich hat, für Laien wie mich hier: 78xx- der der Spannung regelt...
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