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Erfahrungsbericht China-Röhre Bausatz
#1
Moin Männers,

in der Bucht habe ich folgenden Bausatz für einen Röhrenverstärker gefunden:

http://www.ebay.de/itm/EL34-Class-A-Sing...3a9eed7a92

Das Ding ist unschlagbar günstig; fast nicht zu glauben...
Da ich derzeit nach einem Röhrenverstärker ausschau halte, dachte ich, ich frage mal, ob jemand Erfahrungen mit den Kisten gemacht. Eigentlich denke ich nach Einlesen in die Materie nicht ernsthaft darüber nach, ein Ding aus China zu ordern, da man ja mitbekommt, was sowas eigentlich kostet... Aber ich dachte mir, ich frage mal, denn man weiß ja nie.
Es soll ja den ein oder anderen Geheimtipp aus China geben, immerhin lassen ja auch immer mehr namenhafte Hersteller dort fertigen und in den letzten Jahren soll die Qualität zunehmend chinesischer Produkte zunehmend besser geworden sein... Und wer weiß, vielleicht ist das Zeug gar nicht so schlecht wie man denkt.

Wie gesagt, ich würde gern einen Erfahrungsbericht bekommen; wer so ein Ding schon mal getestet hat, der möge mir bitte berichten, ob sich das lohnt oder ob es rausgeschmissenes Geld und schlichtweg Schrott ist.

Grüße!
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#2
Mit einem Erfahrungsbericht kann ich nicht dienen.
Aber ich möchte trotzdem etwas  zu dem Bausatz schreiben:

Röhrenverstärker klingen oft anders, und das auch noch in -starker- Abhängigkeit von den Lautsprechern ....soviel ist bekannt.
Wenn man nach einem "relativ teuren" Verstärker mit möglichst wenig Komfort und vermutlich ziemlich schlechten Eigenschaften gesucht hat, dann könnte der Bausatz das Richtige sein.

Aber er hat ein ganz besonders großes "Manko"....Das enthaltene Gehäuse ist derart hässlich, dass man ihn am Besten mit einem Karton abdeckt.
Abgekantetes Blech, liebloses, zweckgebundenes Design.

Wenn ein Röhrenverstärker HEUTE noch eine "Berechtigung" hat, DANN  hat er sie wegen seiner mitunter wunderschönen Optik und der hochwertigen Verarbeitung. Ein Blickfang im Hörraum, der -wenn es die richtige Röhre ist- auch genug Power und "ausreichend gute Eigenschaften" mitbringt.

Ich habe den Verdacht, dass man mit diesem Bausatz keine dieser positiven Eigenschaften erhält. Schlapp und hässlich
 
Das ist natürlich NUR eine Meinung, obwohl...Schlapp ist er auch objektiv betrachtet, und der angegebene Klirr von 1% dürfte vermutlich schon bei 4 bis 5 Watt überschritten werdenWink3 Also beste Voraussetzungen dafür, dass sich das Gerät tatsächlich anders anhört, als irgendein Pioneer oder Yamaha Verstärker vom Band.
Gruß
scope
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  • timundstruppi, nosecrets
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#3
Ist wirklich hässlich und die Klebepads hängen nachher nur am Kabel, da die sich bestimmt bei Wärme lösen.
20Hz bis 30kHz mit 1 db Abweichung? Hmm. Vielleicht.

Gruß TW
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#4
Für Klasse A mit ner EL34 sehen die Ausgangstrafos reichlich mickrig aus. Außerdem sollte man sich n Holzkistchen drumrumbauen. Dieses verzinkte Blechchassis will man nicht nackig in der Stube sehen.
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#5
Wenn schon Röhre, dann dieses OTL-Wochenendprojekt. Sollten auch Anfänger hinkriegen. LOL

http://www.ne.jp/asahi/evo/amp/el509/report.htm

Wenn DAS DING im schönen Gehäuse verwirklicht wird (also nicht das, was dort abgebildet ist), und man für OTL die passenden Lautsprecher hat, dann wird das ein toller Verstärker.
Gruß
scope
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#6
Denn China Bausatz kann man vergessen. Die Qualität eines Röhrenverstärkers hängt nicht unwesentlich von den Ausgangsübertragern ab und davon kostet ein anständiger normalerweise schon fast soviel wie hier der ganze Bausatz...
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an stefan_4711 für diesen Beitrag:
  • zuendi, nosecrets
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#7
Moin,

was wäre denn eine gute Alternative zu dem doch recht anspruchsvollen japanischen Projekt ? Alternativ auch eine Fertiglösung (nicht gleich die Uchida und Shindo Preisklasse) .... Floet

Gruß

Michael
Mcintosh...ich liebe die alten US-Kisten Drinks aber hören tu ich nu mit was anderemRaucher....
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#8
Zitat:... was wäre denn eine gute Alternative ...

Alternative? Meine ehrliche Meinung, spar Dir das Geld, es wird Dich nichts vom Hocker reißen, zumindest nichts Normalpreisiges.
Ich hatte mal einen PPP-Röhren-Amp, mit immerhin 16 Röhren, mit abschaltbaren Klangregelnetzwerk, sehr guten Übertragern, 2 schönen Anzeigeröhren und ein recht ansprechendes Gehäuse. Dazu habe ich mir 2 Hornboxen, mit Fostex-Bestückung gebaut und dachte - wow, jetzt aber Sound pur!

Ja, es klang, aber mit welchem Aufwand, ich weiß gar nicht mehr, wieviel Strom die Kiste gezogen hat, jedenfalls alleine schon die gefühlte Heizleistung ...! Und der Klang war nicht viel anders, als meine Grundig Minianlage, zumindest für meine Ohren, die eh kein Maßstab sind und ich die feinen Nuancen eh nicht kenne, geschweige denn höre, worauf es ankommen sollte!
Gruß zuendi
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#9
Solche Bausätze helfen sicher, vielen Leuten die Begeisterung für Röhren zu nehmen bzw. diese garnicht aufkommen zu lassen. Ich oute mich mal als Anhänger von Röhrenverstärkern... auch meine ersten Bastelprojekte waren einfach gestrickt (Ausgangsübertrager aus Röhrenradios etc.). Zwar hat man da schnelle Erfolge... die Dinger laufen, außer bei wirklich groben Fehlern, immer irgendwie. Man merkt aber schnell dass für klangliche Genüsse tief(er) ins Portemonnaie gegriffen werden muss. Ob dies die manchmal abgehobenen Kurse rechtfertigt muss dann jeder selbst entscheiden. 
Ich kenne einige Leute die China-Bausätze als Basis für "Modifikationen" nehmen... mein Fall wäre das nicht. Ich persönlich würde etwas anspruchsvoller einsteigen wenn ich die Hoffnung auf guten "Röhrenklang" haben möchte, viele der sehr günstigen Lösungen taugen maximal als stimmungsvolle Beleuchtung und Zusatzheizung. Vielleicht auch vorher mal über die Vor- und Nachteile genauer informieren... wenn die technische Umgebung nicht passt dann entsteht schnell Frust und das muss nicht unbedingt an den Einzelkomponenten liegen.

viele Grüße
Andreas
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  • Futurematic
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#10
Moin Andreas,

ich denke, wenn man schon Geld in die Hand nimmt für ein Röhrenprojekt, dann soll es auch halbwegs vernünftig sein.

Klar sollten die Lautsprecher entsprechend sein.... es muss ja nich gleich ein Altec 604 sein... gibt ja auch günstigeres.

Sach doch mal eine Alternative zu den China Krachern... nur damit man mal weiß, ob es überhaupt eine Überlegung Wert ist. Ich denke, damit wäre nicht nur dem Threadersteller gedient. Thumbsup

Gruß
Michael
Mcintosh...ich liebe die alten US-Kisten Drinks aber hören tu ich nu mit was anderemRaucher....
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#11
Es wäre hilfreich mal eine finanzielle Obergrenze und ein paar Details zu den Anforderungen zu kennen. Dann kann man sicher schon abschätzen wohin die Reise gehen könnte. Und Angebote gibt es mittlerweile in fast allen Preisbereichen genug, bei (gebrauchten) Fertiggeräten genauso wie bei Bausätzen oder (erprobten) Bauvorschlägen.


Eine allgemeine Diskussion pro/contra Röhrenverstärker aus China oder sonstwo gibt es sicher schon oft genug. 



Zitat:ich denke, wenn man schon Geld in die Hand nimmt für ein Röhrenprojekt, dann soll es auch halbwegs vernünftig sein.


Das sollte in der Tat ein Ansatz sein... die Gegenleistung sollte bei einer höheren Investition eigentlich immer in irgendeinem Bereich die Mehrausgabe rechtfertigen.

schönen Tag 
Andreas
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#12
Hallo,
ein ganz anständiger Röhren-Vollverstärker ist der TAC 34 und seine vielen Ableger
(so ist das mit den China-Böllern, da werden selbst die Geräte der China-eigenen Konkurenz abgekupfert)
Der TAC 34 ist im Auslieferungszustand solide und robust.
Man kann an diesem Gerät einige Modifikationen durchführen, einige sind sinnvoll, andere eher..äähhh.. ich nenne es mal vorsichtig "weniger" sinnvoll.. Raucher 

Speziell zu diesem Amp findet man im Netz seitenweise Information, auch zu den Modifikationen.

Der TAC 34 ist kein Leistungswunder, der verwendete Lautsprecher sollte über einen nicht zu niedriegen Wirkungsgrad verfügen, 82 dB/W/m sind eindeutig nicht ideal.
Wie die meisten einfachen Röhrenverstärker sollte auch die Frequenzweiche kein Bauteile-Massengrab sein,
das ist dem Dämpfungsfaktor (bei Röhrenverstärkern eh etwas geringer) eher abträglich.

Sehr schön an diesem Gerät ist die Möglichkeit, die Röhren Arbeitspunkte einfach einmessen zu können (Vorsicht für Neulinge > Hochspannung tut richtig weh !!!! )

Als Einsteiger ein sehr schöner Amp mit dem man sogar gut Musik hören kann und nicht direkt basteln muß.

Justmy2cents
VG
Hanno

Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

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#13
naja... ich denke mal, wenn man mal vom Angebot des China Krachers ausgeht, sagen wir mal 400-600 Euro... Gibt es da überhaupt etwas als Bausatz oder reicht der Betrag für vernüntige (Bau)Teile nicht aus ?

Gruß

Michael
Mcintosh...ich liebe die alten US-Kisten Drinks aber hören tu ich nu mit was anderemRaucher....
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#14
Zitat: was wäre denn eine gute Alternative zu dem doch recht anspruchsvollen japanischen Projekt ?

In Bezug auf die Arbeitsweise und die Leistung... Graaf GM200 OTL
http://usr.audioasylum.com/images/5/52671/graaf_21.jpg

Die entspricht durchaus meiner Vorstellung eines ansehnlichen, bezahlbaren Röhrenverstärkers. Wurde erst vor einiger Zeit eine defekte für ca. 1400 € verkauft.(Ebay)

"klanglich" halte ich es sogar für wahrscheinlich, dass selbst der hier diskutierte Bausatz in einem fairen, kontrollierten Blindtest an geeigneten Lautsprechern von den allermeisten Hörern
nicht (!) von einem deutlich teureren Röhrenplärrer unterschieden werden kann, denn mit Oberwellen schmeissen viele davon wild um sich. Die Frage ist lediglich, WANN das Gerät damit beginnt, die Menge derart in die Höhe zu schrauben (3%), dass es einfach zu "erhören" ist.
Gruß
scope
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#15
Zitat:naja... ich denke mal, wenn man mal vom Angebot des China Krachers ausgeht, sagen wir mal 400-600 Euro... Gibt es da überhaupt etwas als Bausatz ?

Wer einen Röhrenverstärker selber aufbauen möchte, um damit nach der Fertigstellung den Anspruch zu stellen, ein hochwertiges, im Rahmen der technischen Möglichkeiten des Sytems einwandfreies und allgemein wertiges Gerät zu erhalten, muss m.E. (!) einige Eigenschaften erfüllen:

*erstklassige handwerliche Fähigkeiten in der Bearbeitung von Kunststoffen, Metallen und (wenns denn sein muss) auch Holz. Ausserdem Zugang zu Bearbeitungsmaschinen. Das fängt mit einer Tischbohrmaschiene an...Wer sowas (und noch mehr) nicht in der Werkstatt hat, holt sich besser was Fertiges.

*erstklassige Kenntnisse in der Elektronik, insbesondere der Röhrentechnik. Dazu einen ordentlich ausgestatteten Arbeits- und Meßplatz, sowie die Fähigkeit, das alles im Schlaf zu bedienen.

*Das völlige Fehlen des verbreiteten Irrglauben, eine NF-Schaltung oder ein ganzes Gerät vorwiegend durch "hinhören" auf Funktion bewerten zu können. (sehr wichtiger Punkt) !!

*Durchhaltevermögen...Sauber arbeiten bis zur letzten Schraube.


Meiner "Meinung" nach, hätten die meisten Eugenbauten nie das Licht der WElt erblicken dürfen. OK, sie haben den Leuten Spass gemacht, und selbst wenn sie technisch SCHROTT sind, wird das Ergebnis positiv dargestellt...(spielt die Konkurrenz and die Wand....göttlich, traumhaft...usw.....kennt man ja alles, kann man überall nachlesen).


Oft (sehr oft) ist Gebrauchtkauf die bessere Lösung.... Drinks
Gruß
scope
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  • timundstruppi, zonebattler, __diz__
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#16
(11.08.2016, 15:58)scope schrieb:
Zitat: was wäre denn eine gute Alternative zu dem doch recht anspruchsvollen japanischen Projekt ?

In Bezug auf die Arbeitsweise und die Leistung... Graaf GM200 OTL
http://usr.audioasylum.com/images/5/52671/graaf_21.jpg

Die entspricht durchaus meiner Vorstellung eines ansehnlichen, bezahlbaren Röhrenverstärkers. Wurde erst vor einiger Zeit eine defekte für ca. 1400 € verkauft.(Ebay)

Wenn ich diesen Röhrenfriedhof und seine Leistungsaufnahme sehe... dann wird mir einfach nur schlecht. Der Entwickler der das konstruiert hat war wahrscheinlich viel zu lange auf der Universität.
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#17
Das sollte man mit einem italienischen Sportwagen aus alter Schmiede vergleichen. Die sind unvernünftig, anfällig, verbrauchen viel und sind oft nichtmal besonders schnell. Und dennoch geil.... Solche Geräte sind (wie diese Autos) absolut nicht für den Massenmarkt gebaut worden, und
auch innerhalb der mittlerweile mikroskopisch kleinen "Gruppe" der audiophilen Musikliebhaber, oder von mir aus auch nur denen, die noch zwei (große) Boxen und Gerätekästen
aufgestellt haben, sind das Sonderfälle.

Da sehe ich prinzipiell keinen gravierenden Unterschied zu transistorisierten "Highlights" wie einer Gryphon Antileon, einer ML334 , großen Pass X, oder was da sonst noch alles angeboten wird. Wen interessieren da schon 800W idle? Mit einem Lamborghini Miura kommt man ja auch trotz unzähliger Vergaser und schmutzigen Abgasen in die Umweltzone.....Eben weil "die paar" keine Rolle spielen.

Nun bin ich ja auch schon länger "dabei" und weiss nur zu gut, dass sich im Bereich der letzten Wenigen, die dieses Hobby noch betreiben, immer schon Grüppchen bildeten, die die Sache völlig unterschiedlich angehen...

Das reicht von einer verbastelten PLaystation 1 , einem zusammengeklebten Gainclone und ein paar Brettern mit Greencones, bis hin zu denen, die eben solche Ausnahmegeräte betreiben.

Musik hören kann man mit beiden Zusammenstellungen. Wenn es immer nur um die Musik selbst ginge (was einige Leute  in Foren immer wieder unglaubwürdig vorbeten), würde auch eine Rosita Kompaktanlage völlig ausreichen.... Kaffee
Gruß
scope
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#18

(11.08.2016, 10:36)Banix schrieb: Sehr schön an diesem Gerät ist die Möglichkeit, die Röhren Arbeitspunkte einfach einmessen zu können (Vorsicht für Neulinge > Hochspannung tut richtig weh !!!! )


Justmy2cents
VG
Hanno

Nah, Hochspannung ist was anderes, aber gefährliche Niederspannung.
Aber nicht mehr sichere Kleinspannung, wie sie auch in HL-Amps oft nicht mehr ist, wegen der hohen Leistung. Die Netzspannung ist aber oft auch nicht ausreichend abgedeckt, gerade bei alten Geräten.
Niederspannung = <1kV hier ist Berühren notwendig, darüber reicht das Annähern für die erfolgreiche Kontaktaufnahme
Gruß TW
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#19
(11.08.2016, 16:42)scope schrieb: Das sollte man mit einem italienischen Sportwagen aus alter Schmiede vergleichen. Die sind unvernünftig, anfällig, verbrauchen viel und sind oft nichtmal besonders schnell. Und dennoch geil.... Solche Geräte sind (wie diese Autos) absolut nicht für den Massenmarkt gebaut worden, und
auch innerhalb der mittlerweile mikroskopisch kleinen "Gruppe" der audiophilen Musikliebhaber, oder von mir aus auch nur denen, die noch zwei (große) Boxen und Gerätekästen
aufgestellt haben, sind das Sonderfälle.

Da sehe ich prinzipiell keinen gravierenden Unterschied zu transistorisierten "Highlights" wie einer Gryphon Antileon, einer ML334 , großen Pass X, oder was da sonst noch alles angeboten wird. Wen interessieren da schon 800W idle? Mit einem Lamborghini Miura kommt man ja auch trotz unzähliger Vergaser und schmutzigen Abgasen  in die Umweltzone.....Eben weil "die paar" keine Rolle spielen.

Nun bin ich ja auch schon länger "dabei" und weiss nur zu gut, dass sich im Bereich der letzten Wenigen, die dieses Hobby noch betreiben, immer schon Grüppchen bildeten, die die Sache völlig unterschiedlich angehen...

Das reicht von einer verbastelten PLaystation 1 , einem zusammengeklebten Gainclone und ein paar Brettern mit Greencones,  bis hin zu denen, die eben solche Ausnahmegeräte betreiben.

Musik hören kann man mit beiden Zusammenstellungen. Wenn es immer nur um die Musik selbst ginge (was einige Leute  in Foren immer wieder unglaubwürdig vorbeten), würde auch eine Rosita Kompaktanlage völlig ausreichen.... Kaffee

Na ja es ist ja allgemein bekannt das Vergleiche hinken... Aber bleiben wir mal bei den Autos. Da kommt also ein TE und fragt ob man (z.Bsp.) einen kleinen billigen Dacia kaufen kann und du empfiehlts ihm einen defekten Lamborghini Miura. Und danach erklärst du ihm noch das es eigentlich egal ist, denn er wird sowieso keinen Unterschied bemerken weil bei Tempo 50 km/h (oder so) eh beide Autos gleich schnell fahren. Was man mit dieser Aussage anfangen kann, keine Ahnung. Aber Respekt, einen gewissen Unterhaltungswert kann ich deinen Kommentaren nicht absprechen.
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  • Basinger, Tron
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#20
Zitat:Da kommt also ein TE und fragt ob man (z.Bsp.) einen kleinen billigen Dacia kaufen kann und du empfiehlts ihm einen defekten Lamborghini Miura

Nein, das geht an der "Wahrheit" vorbei. Er fragte nach einem hässlichen Dacia....Das stimmt.  Ich empfahl IHM (also dem TE) aber überhaupt nichts. Ich habe lediglich geschrieben, was mir diesbezüglich gefallen könnte.
Was er sich letztendlich kauft, oder wie er  audiophil gepolt ist, ist mir wirklich sch****egal. Drinks

Also...Dacia ---> scheisse, Empfehlung ----> keine.

Obwohl....Moment. Ich habe allgemein "empfohlen", die Finger vom Lötkolben zu lassen, wenn man die obenstehenden Eigenschaften nicht erfüllt. Das war tatsächlich eine Empfehlung, aber eben keine zu irgendeinem Gerät.

Zitat:dann erklärst du ihm noch das es eigentlich egal ist, denn er wird sowieso keinen Unterschied bemerken weil bei Tempo 50 km/h (oder so) eh beide Autos gleich schnell fahren

Doch, das macht ganz gewiss einen Unterschied. Der Miura ist bereits "geil", wenn er nur vor der Garage steht, und man sich am Anblick erfreuen kann. Das  ist incl. dem dazukommenden Mythos (den viele vermutlich garnicht verstehen können) schon die halbe Miete. Da spielt es garkeine Rolle, dass er manchmal knallt, und nicht immer gut durchzieht.

Zitat:Was man mit dieser Aussage anfangen kann, keine Ahnung.

Ich kann es nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, aber höchstwahrscheinlich dürften wir beide uns in Bezug auf das "gemeinsame Hobby" nichts, aber auch absolut nichts zu sagen haben.
Da funken zwei Leute auf völlig unterschiedlichen Frequenzen....Keine Chance, nichts zu machen.

Ist ja auch nicht schlimm.

Zitat:einen gewissen Unterhaltungswert kann ich deinen Kommentaren nicht absprechen.

Das hoffe ich, denn an genau diesem Untergaltungswert (rhetorischer und technischer Art) mangelt es dem Forum ganz erheblich. Da kann ich eigentlich nur eine Bereicherung sein. Dance3
Gruß
scope
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • LastV8, zonebattler, lemmi
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#21
Hab ich seit einigen Monaten bei mir stehen,China Röhren gegen TAD Röhren getauscht,und bin absolut damit zufrieden Oldie

[Bild: dsc05756f2urk.jpg]

Accuphase E-203--Accuphase P 300X--Luxman PD 277--Canton Vento 890DC

Mit mir braucht keiner schimpfen,das meiste geht ma eh am Arsch vorbeiKaffee
LG Christian Drinks  
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an Rüssel für diesen Beitrag:
  • Mosbach, LastV8, dedefr
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#22
Der sieht -zumindest auf dem Foto- auch noch sehr manierlich aus. Kein Holzkasten = großes Plus.
Gruß
scope
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#23
Der sieht in natura noch manierlicher aus Oldie

Accuphase E-203--Accuphase P 300X--Luxman PD 277--Canton Vento 890DC

Mit mir braucht keiner schimpfen,das meiste geht ma eh am Arsch vorbeiKaffee
LG Christian Drinks  
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#24
bin normal kein Röhren-Fan,aber der sieht echt topp aus ,Glückwunsch  Thumbsup


und zum Eingangs-Thread : diesen Schrott würd ich mir nicht antun,kauf Dir für das Geld lieber nen schön restaurierten Marantz 2226 (A) ,
der klingt schön "röhrig" und sieht 1000mal besser aus,das war meiner :
[Bild: marantz2226xaax6.jpg]
just my 2Cents  Hi
Grüsse aus München!
[Bild: cambridge-audio-sincex3u6z.png][Bild: kef2hr5s.png][Bild: transotorewkai.png]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Mani für diesen Beitrag:
  • Rüssel
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#25
Naabend Raucher

okay...wenn ich das so lese, einige Fähigkeiten habe ich aber mit Sicherheit nicht sämtliche zum Selbstbau.

Für mich nehme ich daraus mit: ich lasse die Fingers vom Selbstbausätzen, wenn dann gebrauchtes fertiges.

Gruß und danke.

Michael Thumbsup
Mcintosh...ich liebe die alten US-Kisten Drinks aber hören tu ich nu mit was anderemRaucher....
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