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Geraffel auf 240 V oder 220 V einstellen?
#1
Hallo zusammen,

Armin stellt bei allem Geraffel, das sich in seiner Werkstatt aufhalten muss, die Primärspannung auf 240 V, z.B. hier:

http://hifi.harald-muss-bleiben.de/post-...#pid165234

Ich habe sowohl bei meinem Rotel-Receiver, als auch bei meinem alten Nordmende-Radio festgestellt, dass die spezifizierten Spannungen wesentlich besser erreicht werden, wenn 220 V als Primärspannung eingestellt werden.

Daraufhin habe ich mal die Netzspannung bei uns gemessen, es ergaben sich 228 V, mit eingeschaltetem Staubsauger fiel die Spannung dann auf 224 V. Ich finde, dass bei diesen beiden Geräten eine Einstellung auf 220 V sinnvoller ist - oder mache ich einen Denkfehler Denker?

Gruß Roland
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#2
rein von den Spannungswerten mag das stimmen Roland, aber Safety first Oldie

die Einstellung auf 240V erhöht die Lebensdauer der Geräte und falls mal eine Spannungsspitze an der Steckdose anliegt ist es ebenfalls sicherer für die Innereien der alten Kisten

Drinks
-- Gruß Andreas --




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#3
Ich habe meine auch alle auf 240 V Drinks
Rot auf blau und Plus ist Minus.
Strom tut erst dann weh wenns riecht (Alte Elektriker Weisheit)
Ich steh auf einen flotten 3'er - natürlich von [Bild: automarken0049.gif] LOL

Beste Grüße Jianni.
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#4
Ja, wo möglich, habe ich auch alles auf 240V umgestellt.

Sicher ist sicher.

Drinks

For all the shut-down strangers and hot rod angels
Rumbling through this promised land ..
[Bild: fortuna_logo_ani.gif]
nein das u wurde nicht vergessen... es gibt auch ein Leben außerhalb des OFF Lol1
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#5
http://hifi.harald-muss-bleiben.de/threa...light=240V Wink3
Beste Grüße Drinks
René

Suche Woodcase oder Blechkleid für Kenwood KA-7100.[Bild: smilie_trink_058.gif]
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#6
Roland, die "spezifizierten" Spannungen haben meist keine allzugroße Bedeutung, sie dienen in den Service-Unterlagen als Hinweis für Techniker, welche Spannungen an welchen Punkten zu erwarten sind - die müssen nicht exakt eingehalten werden. Stabilisierte Netzteile sind meist mit Zenerdioden geregelt, die daraus resultierenden Spannung bleiben nach der Umstellung erhalten, denn die Zenerspannung ändert sich ja nicht. Große Kondensatoren, die aus Kostengründen häufig sehr knapp gewählt wurden, sind in Stellung 220V oft schon hart an der Grenze, manchmal schon darüber. Lampen danken einem die etwas geringere Spannung auch durch dramatisch verlängerte Lebensdauer. Eine 8 Volt-Lampe zum Beispiel, hält mit 8,0 Volt etwa 1000 Betriebsstunden, bei 7V verlängert sich dies bereits auf über 3000 Stunden, sinkt hingegen auf unter 100 Stunden bei 8,5 V. Es lohnt sich also wirklich auf 240 Volt umzustellen, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Drinks
[-] 4 Mitglieder sagen Danke an Armin777 für diesen Beitrag:
  • oldsansui, rolilohse, errorlogin, bodi_061
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#7
Hallo zusammen,

ich habe noch mal ein wenig nachgedacht und geggoogelt und dann eine Maximalabschätzung gemacht:

Die Netzspannung darf maximal 10% nach oben abweichen, dass sind dann 253 V; dieses ist wiederum 15% mehr als die von mir von mir eingestellten 220 V; die daraus resultierenden 15% mehr bei den Sekundärspannungen könnten wirklich schon kritisch werden bei einigen Bauteilen: Den Rotel habe ich erst einmal zurück auf 240 V gestellt Yes!

Bei dem mit Röhren betriebenen Nordmende sieht die Sache schon ein wenig anders aus: Wenn ich die Primärspannung auf 240 V stelle, dann werden die Röhren dauerhaft mit weniger als 6 V beheizt, was nicht sonderlich gesund für die Röhren ist Oldie. Die maximal 15% erhöhte Sekundärspannung ist den verwendeten Kondensatoren (minimal 400 V-Typen) und auch den Röhren ziemlich Wumpe => Othello bleibt auf 220 V!

Gruß Roland
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#8
Bei Röhrengeräten ist das auch absolut o.k. !

Drinks
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