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Ist der TA-F6B der erste Amp mit Schaltnetzteil?
#26
hab´s zu spät gesehen - Spoci Dash1
Asche auf mein Haupt...Floet

Bin froh, daß ich kein Japaner bin. Diese Verschmelzung mit einer einzigen Firma bzw lebenslange Abhängigkeit von derselben führt scheinbar zum völligen
Verlust eigenständigen Denkens/Handelns bis hin zum Kadavergehorsam. Wohin die Abstinenz jeglicher Kritikfähigkeit führt, haben wir ja dieses Jahr zur Genüge erleben dürfen...
_________________________
Groeten
Frank
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#27
Hi,

Endstufen mit Schaltnetzteil gab es als Eigenentwicklung auch schon sehr früh aus Deutschland - natürlich laaaange nicht so schön wie die Esprit-Geräte oder die Yamaha- bzw. Carver PWM Kollegen, aber immerhin: Die Uher Z-140 hat ein "echtes" Schaltnetzteil und ist m.E. mit Bj. 1978 im zeitlichen Ranking zumindest mal ziemlich weit vorne....
Auch Technics ist kurz auf den Zug aufgesprungen, und zwar mit der Kombi SE-C01/SH-C01, eine zweiteilige Kombi im 30-cm Format (ein Gehäuse mit Schaltnetzteil, das andere mit der Endstufe), m.W. auch 1978/1979.
Wie gesagt - den Nimbus der ES-Geräte haben diese beiden eher "popligen" Geräte nicht....

gruß, audiomatic
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  • spocintosh
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#28
Man lernt nie aus - High Tech von UHER aus dem Jahre 1978 ! WOW !
________________________________
Groeten
Frank
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#29
Und solchen Quatsch baut Herr Carver heute. Natürlich nicht, ohne deutlich 25mal und vor Sternenbannerhintergrund darauf hinzuweisen, daß es mit Stolz "Made in the United States Of America" hergestellt wird.
Deswegen darf und muß es dann auch 5stellig kosten.
Späte (und seltene) Einsicht nicht ausgeschlossen:
Zitat:Carver has used some names which have clearly defined technical meanings so oddly unrelated to his products' actual design and function as to be merely amusing rather than deceptive.
...
"Magnetic field coil power amplifier"
...
The innovation is in the power supply, not the amplification circuitry, and in the use of switching, not in the use of a coil or coils.

Noch schlimmer: Der Kollege Mark Levinson verkauft seinen Namen heute so teuer wie noch nie zuvor - und läßt dafür im Gegenzug in China nicht nur fertigen, sondern nur noch Produkte anderer lediglich umlabeln.
Was für ein Arschloch.

Komisch nur, daß Bongiorno es damals (GAS) wie heute (SST) quasi im Alleingang schafft, nicht nur die einzig relevanten Amps ever zu bauen, sondern sie ebenfalls in USA fertigen zu lassen, sie aber trotzdem nur Bruchteile von dem BlingBling-Retro-Schrott kosten müssen.
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#30
Wie sieht´s mit Papa Pass Produkten aus Denker
Net ufrescha. Bringt eh nix Kaffee

Die Sonne scheint immer©
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#31
Den Weihnachtsmannbartträger mochte ich auch schon immer.
Und nachdem er mir persönlich Fragen zu meiner Forté 1A, warum sie links immer minimal brummt ("Ging damals nicht anders, sonst wär's viel teurer geworden. Paar gealterte Teile tauschen, dann isses wieder besser. Und so schlimm kann's eigentlich auch nicht sein, muß man sich ma nich so anstellen."), beantwortet hat, erst recht.
Ich find nur die Fertigprodukte gruselig.
Aber er ist ja sehr aktiv im DIY-Segment und versorgt die geneigten Verrückten mit ihnen angemessenen Ideen, die zumeist total geil sind.
Der Genosse Brian Cheney wird, glaub ich, auch noch mal mein Freund, egal wie seine LS klingen. Vermutlich sind sie ganz gut. Ich mag diese Sorte Arroganz.
Bongiorno hat davon auch immer 'ne respektable Portion parat.
Wahrscheinlich sind die nicht zuletzt deshalb auch gute Kumpels.
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  • Tom
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#32
(31.12.2011, 18:27)spocintosh schrieb: Ich find nur die Fertigprodukte gruselig.

Die sehen in der Tat nach China-Böller aus.
Rutsch gut rein Spoci Drinks
Net ufrescha. Bringt eh nix Kaffee

Die Sonne scheint immer©
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#33
Moin,
weil´s gerade so gut passt - hier noch zwei Innenansichten meines SONY TA-F70 aus Sony´s zweiter Schaltnetzteil-Generation.
[Bild: img_2927z72ew.jpg]
Gut zu erkennen ist die die konventionell aufgebaute Endstufe mit 2 konventionellen Bipolar-Transen pro Kanal mit der damals gerade angesagten "Heat-Pipe"-Kühlung.
Im länglichen silbernen Kasten versteckt sich das Schaltnetzteil. Zwischen diesem Druckgußteil und dem Kühlkörper befindet sich eine kleine Gleichrichterplatine sowie ein riesiger Ladekondensator mit 400uF/450 Volt ! Rechts sind zum Befeuern der Endstufen zwei normale 10.000uF/63 Volt Elkos zu sehen - daneben zwei DEC-Relais für Lautsprecherpaar A und B.
Die große Platine beherbergt die Endstufensektion und die Siebung für die Vorstufen ( 4 grüne 1000uF Elkos )
Der komplette Vorverstärker ist auf zwei, sich über die komplette Breite des TAF-70 erstreckenden, senkrecht eingebauten Platinen verteilt. Das Abschirmblech habe ich für das Pic abmontiert.
[img][Bild: img_29296x3p8.jpg][/img]
Im Vordergrund sieht man zwei Masseschrauben für die darunter befindlichen Phono-Buchsen. Hinter den Buchsen befindet sich direkt der Phono-Entzerrer. Der Schaltungsaufwand ist enorm - die Bauteile erstklassig - etliche Glimmer- und vergleichsweise riesige Folienkondensator-Typen in Azurblau !

Scheinbar hatte SONY das Konzept mit dem gewichts-( aber sicher nicht kostensparenden )sparenden Schaltnetzteil bei dieser Geräteserie schon im Griff. Mein TA-F70 läuft ( bis auf zwei noch zu brefende Schalter ) störungsfrei. Ich habe jedoch vor der ersten Inbetriebnahme die Schaltnetzteil-Platine aus dem Silberkasten herausgenommen und präventiv alles ordentlich nachgelötet - einige Lötstellen waren "kalt" ! Bauteile getauscht habe ich nicht.
Auch von einem der beiden anderen TA-F 70, die ich vor Jahren hatte und der jetzt bei einem Freund spielt, weiß ich, daß er noch tadellos funzt ( bis auf eine rote LED aus der Anzeigen-KetteLOL ).

Der Sound des TA-F 70 ist klasse. Der Baßbereich ist dynamisch und staubtrocken - kontrolliert. Scheint also was dran zu sein an der Schaltnetzteil-Technologie. Die Probleme, die Harald so anschaulich bei seinem TA-F6 beschrieben hat ( tickende Zeitbombe ), weist der 70er nicht mehr auf.
___________________________________
Groeten
Frank
[-] 1 Mitglied sagt Danke an FRANKIE für diesen Beitrag:
  • Tom
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#34
Danke für die Einblicke Thumbsup
Net ufrescha. Bringt eh nix Kaffee

Die Sonne scheint immer©
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#35
Hi,

... erstaunlich, wie leichtsinnig die Sony-Jungs beim TA-F70 mit dem primären Ladeelko umgegangen sind. Dessen Anschlüsse - nicht gerade klein, und (wie man auf dem Bild gut erkennen kann) alles andere als berührungsgeschützt - führen ja immerhin rund 230V*1,41=325 Volt im Betrieb, möglicherweise sogar mit direkter (d.h. galvanisch ungetrennter) Verbindung zum Netz - wer da dranpackt hat *RICHTIG* Spass!!Knueppel

Einen prominenten Schaltnetzteil-Vertreter aus deutscher Produktion hatte ich übrigens noch unterschlagen, den vielfach total unterschätzten Revox B-251 (1983).

gruß, audiomatic
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#36
Wieso? Seit wann betreibt man die Geräte offen? Die haben nicht umsonst ein Gehäuse drum herum gebaut.
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#37

Zitat:Die haben nicht umsonst ein Gehäuse drum herum gebaut.

... das spielt überhaupt keine Rolle, bei gefährlichen Berührspannungen ist i.d.R. auch geräteintern eine Warnung oder alternativ ein Schutz gegen direktes Berühren vorzusehen. So sind z.B. Netzschalter ganz gerne mit Plastikabdeckungen oder Schrumpfschläuchen ummantelt. Primäre Trafoanschlüsse liegen häufig verdeckt oder sind überhaupt nicht zugänglich - berührgeschützt eben.
Außerdem hat das Gehäuse des TA-F70 an dieser Stelle Kühlschlitze, durch die ganz easy ein Draht etc. eingeführt werden kann - auch für diesen Fall wäre eine kleine Abdeckung über diesem Elko eine ganz schön smarte Sache...

gruß, audiomatic
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#38
Moin,
was soll´s. Wer einen Draht in ein unter Spannung stehendes Gerät einführt, muß ein Vollpfosten sein und....macht das im Falle des TA-F70 bestimmt nicht noch einmal Raucher
Entweder hat er die Lektion gelernt oder Skull Skull Skull ein Doofkopp weniger.
Es soll ja auch Leute geben, die in der Wanne sitzen und gleichzeitig die Haare fönen Tease
________________________________
Groeten
Frank
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