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Nakamichi ! - Defekte Auswurfmechanik, schwergängige Andruckrollen, Orange Caps usw.
Oben habe ich noch etwas zum Verständnis ergänzt.
Wie Karsten schrieb: Wenn die Si F401 fliegt, ist netzseitig ein Prob.
Das könnte einer der Störschutz-Cs sein oder der Trafo selbst.
Wenn also die Si raus ist, muß sich über der Primärwicklung(blk-red bzw. blk-orn) ein kleiner Widerstand messen lassen, der bei letzterem etwas größer sein muß.
[Bild: icon_e_sad.gif]
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Also:
BLK - RED sind 148Ω
BLK - ORN sind 162Ω

Und zu den Störschutz-Cs (die beiden orangenen M-2 und M-3). Wenn ich sie einzeln messe (eingebaut), dann kann ich keinen Widerstand messen… nur unendlich.

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Das ist alles gut, die Widerstände der Wicklungen passen und die Kondensatoren haben keinen Schluß.
Wenn der Schalter ok ist, kann die Ursache der primärseitigen Si-auslösung nur noch im nichtabgesicherten Sekundärbereich liegen. Versuch mal die Dioden des Brückengleichrichters zu messen. Von ~ zu ~ muß der kleine Widerstand der Sekundärwicklung zu messen sein. Kannst auch zwischen grn-grn messen.

[Bild: 480-01lzkz2.png]
[Bild: icon_e_sad.gif]
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mess mal grn und grn am Trafo, Netzseitig scheint OK zu sein.
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Zwischen ~ - ~ und zwischen GRN - GRN (sind ja die gleichen Kontakte) sind es 2,9Ω.

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Dann miß mal die 4 Dioden ~ zu + und ~ zu - in beiden Richtungen, aber vorher die Elkos entladen, falls, da Spannung drauf sein sollte. Entweder ists der GR und/oder ein/(beide) Elko.
vielleicht noch ein Hinweis: Wichtig ist, daß jede Diode dabei in einer Richtung einen hohen Sperrwiderstand hat.
[Bild: icon_e_sad.gif]
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Die Gemessen Werte unterscheiden sich, je nachdem ob ich mit der roten oder mit der schwarzen Messleitung am + oder - messe. Liegt das en den Cs die dahinter hängen? Wie messe ich richtig?

+ zu ~
964 kΩ mit der roten Meßleitung am +
775 kΩ mit der schwarzen Meßleitung am +

- zu ~
975 kΩ mit der schwarzen Meßleitung am -
775 kΩ mit der roten Meßleitung am -

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Das sieht gut aus, ich würde jetzt den C404 messen, bzw. wenn kein C-Meßgerät vorhanden ist, den Ladestrom bei Anlegen ner Spannungsquelle(z.B. Labornetzteil oder 9V-Batterie) evtl. über nen kleinen Vorwiderstand messen. Der Ladestrom muß nach starkem Beginn deutlich(exponentiell) bis auf fast Null mA zurückgehen. Mit nem MM im Widerstandsmeßbereich müßte der Widerstand immer größer werden. Bei letzterem muß die Polarität der  Spannung beachtet werden. Dann ist der Elko iO.
Man könnte den Elko auch gleich wechseln, sicherheitshalber samt dem GR. Ursache kann aber auch der IC401 sein. Wenn der Schluß zwischen 1 und 3 hat, kannst keine Kapazität/Widerstand am Elko messen. Um den auszuschließen, mußt den Elko auslöten und den IC messen.
[Bild: icon_e_sad.gif]
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Also wenn ich C404 und C405 un messe, dann steigt der Widerstand ständig. Ein Kapazitätsmeßgerät habe ich, dazu muss ich aber die Kondensatoren auslöten. Ich werde das erst heute abend machen können.

Könnte es sein dass die Sicherung nur aus Altersgründen durchgebrannt ist, wie es highlander09 in seinem Beitrag geschildert hat?

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Könnte sein, meist gibts aber nen guten Grund.
Das obere liest sich, als wenn die Elkos ok sind.
Dein MM kann doch sicher auch Wechselstrom messen und ist für Netzspannung geeignet?
Wenn Du die Prüfstrippen an dem Si-Halter sicher anhaken kannst, könntest mit ner Hand am Netzschalter einschalten und den Strom messen. Wenn deutlich zu hoch, sofort wieder aus ... ne Si hat je nach Überstrom auch ne gut meßbare Auslösezeit.
Hinweis: die meisten MM müssen für Strommessung umgeschaltet und umgesteckt werden
[Bild: icon_e_sad.gif]
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OK danke. Ich mache heute Abend weiter, jetzt noch mal Luft schnappen gehen Wink3

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Ja, das Multimeter kann alles mögliche messen : http://phoebe-new.blogspot.com/2018/09/v...gital.html

Auf Wechselspannung habe ich 67,4 mA gemessen. Das Licht der VUs ging dabei wieder an.

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das ist aber vollkommen i.O. denn die SI hat ja 125mA
Wart ab bis Du die SI bekommen hast und die erneuert ist ob die dann wieder raushaut, dann muß man weiter suchen.
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Thumbsup alles gut,
war ein wenig kochen, Samstag halt
edit hab mir grade mal das MM angesehen, Mann Du kannst die Elkos auch damit messen, da müßte keiner über Ladeströme simulieren
[Bild: icon_e_sad.gif]
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Ja, ich habe den Strom nur 5-10 Sekunden angelassen, er ist aber stabil geblieben, ohne zu schwanken. Die Versuchung die Feinsicherung mit einer Büroklammer zu brücken ist natürlich groß, ich werde aber warten Wink3

[-] 1 Mitglied sagt Danke an dksp für diesen Beitrag:
  • stephan1892
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Die Sicherungen sind heute angekommen, also gleich eine rein und das Gerät geht wieder an. Ich habe einige Tests durchgeführt und die Sicherung ist nicht wieder durchgebrannt. Nur funktioniert das Laufwerk nicht mehr richtig.

Die Lampe für das Autostop leuchtet.

[Bild: imag0089xdjal.jpg]


Hier ein Video der Funktionen:





Play läuft kurz an und auch FF und RW zucken nur. Das Mode-Rad hat auf jeden Fall genug Kraft, es scheint woanders zu blockieren. Wenn ich den Spulmotor mit der Hand andrehe, dann geht das Rückwärtsspulen. Aber nur solange ich keine andere Laufwerksfunktion ausprobiere. Was meint ihr, vielleicht der Motor?

Bevor ich dieses Video gemacht habe, hat die Kassette kurz gespielt, immer noch mit dem Ticken. Aber nur ein Mal.

Dann ist mir beim Wenden des Decks dieser kleine Filzblock entgegen gekommen. Gehört der zum Laufwerk, oder ist der aus einer Cassette?

[Bild: imag0088ldjcx.jpg]

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Der Filz is aus ner Cassette...kannste ignorieren.

Und das Verhalten, das du beschreibst, das erinnert irgendwie direkt an das, was ich hier letztens mit deiner anderen Kiste hatte...
Ist das Poti verdreht ? Oder der Riemen der Steuerscheibe rutscht durch ?
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an spocintosh für diesen Beitrag:
  • dksp
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Edit:
Dumme Idee...ich hatte das aber tatsächlich mal.
Als ich mal so einen Filz gefunden habe, lag daneben auch noch der genau in der Mitte gebrochene Federbügel, auf dem der eigentlich mal klebte.
Der ist also offenbar beim Einfahren des Kopfes gebrochen und samt Filz aus der Cassette gefallen. Wenn so ein Teil nun vom Bewegen des Decks irgendwo in die Mechanik gerät, können da schon mal komische Effekte auftreten.
Und über zwei Lötstellen vor allem auch das Ansprechen der Sicherung hinreichend erklären...
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[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an spocintosh für diesen Beitrag:
  • dksp
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Ja das ist eine Idee. Ich werde heute Abend genauer suchen, bin gerade nicht mehr vor dem Deck.

Der Steuerriemen schien genug Grip zu haben. Das Rad läuft ja kurz an und wird dann gebremst.

[-] 1 Mitglied sagt Danke an dksp für diesen Beitrag:
  • spocintosh
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Genau, vielleicht, weil irgendwas die Bewegung blockiert ?
Is nur so ne Idee...
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[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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falls Du dafür noch Teile brauchst, hier stehen noch n paar von den Dingern
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an Der Karsten für diesen Beitrag:
  • Svennibenni, winix, dksp
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Danke Karsten, es könnte gut möglich sein, dass ich Teile brauche werde. Und spoc hat (hoffe ich) auch noch einen 480er Teilespender von mir.

Die Metallspange zu dem Filzblock aus der Cassette habe ich nicht gefunden. Aber… jedes Mal wenn ich das Gerät einschalte, wird es schlimmer.

Vorhin lief plötzlich der Spulmotor von selbst an, selbst bei geöffnetem Cassettenfach. Und er lief dauernd, alle anderen Funktionen waren gar nicht mehr möglich, der Motor nahm einfach überhand.

Und inzwischen, bei einem neuen Versuch, läuft der Motor deutlich langsamer und er ist viel lauter geworden… also für mich (als Laie) sieht das nach einem Problem mit dem Motor aus, oder der Motorsteuerung/Stromversorgung.

Ich lasse das Gerät jetzt erst Mal aus, bis ich einen Plan habe.

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Flenne
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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soweit ich mich erinnern kann hatte ich eins das gut lief nur die Aufnahme ging nicht. Müßte ich mal raussuchen und nochmal testen.
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Ich werde auf jeden Fall versuchen den Motor zu testen. Wie mache ich das am besten? Auslöten und 12V Gleichstrom einspeisen?

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