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Yamaha CA-610 brummt auf linkem Kanal
#1
Moin,
vor ca. 3-4 Jahren habe ich hier im Forum einen schicken Yamaha CA-610 Verstärker gekauft, der mir zusammen mit einem passenden Tuner und einem Thorens TD166 viel Freude bereitet.

Aber seit nun ca. 6 Wochen brummt es aus dem linken Lautsprecher. Ich habe die Lautsprecher umgeklemmt, der Brummton wechselt nach rechts. Egal welche Eingangsquelle ich wähle, der Ton ist permanent, unabhängig der gewählten Lautsträke vorhanden.
Kann mir wer helfen? Grundkentnisse sind vorhanden, sogar ein Oszilloskop ist da (nur leider keine Anleitung Wink3 ) .

Vielen Dank

[Bild: 20180612_111817_kl.jpg]


[Bild: 20180612_111825_kl.jpg]
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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#2
Jetzt moment mal, wenn Du den Lautsprecher umklemmst, wechselt das Brummen auch?
Hast Du noch ein anderes Paar LS zum Testen?
Gruß
Philipp Drinks
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#3
Entschuldigung, ich habe natürlich Unsinn geschrieben!. Das Brummen bleibt auf dem linken Kanal, nur kam es jetzt von rechts da ich die LS nicht umgestellt habe, sondern nur hinten am Verstärker umgeklemmt habe.
Momentan steht der Verstärker an einem anderen Platz mit anderen LS (Rank Arena) und die Symptome sind die gleichen.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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#4
Was für ein Brummen ist es denn, eher konstante 50 oder 100 Hz, oder "brutzelt" es eher?
Eventuell einfach mal alle Schalter ausgiebig betätigen…

Stephan
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#5
Lässt sich das Brummen mit dem Volume-Steller lauter und leiser stellen ??

Beste Grüße
Armin
"Alles ist wahr, aber so war es nicht."  (Regina Scheer)
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#6
Also wenn es mehr ein britzeln ist und kein Brummen, dann kommt das wohl eher aus der Vorstufe.

An meinem damaligen CA-710 war es der Doppeltransistor 2SA798. Aber so wie ich das sehe, hat der CA-610 diese gar nicht verbaut.


Bild von meinem damaligen CA-710


[Bild: DSC_0156.jpg]
Gruß André





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#7
Ich würde mir mal die Versorgungsspannungen der Endstufen anschauen. Vielleicht ist ja in der Siebung des linken Kanals was im Argen.
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#8
(12.06.2018, 11:57)dksp schrieb: Was für ein Brummen ist es denn, eher konstante 50 oder 100 Hz, oder "brutzelt" es eher?
Eventuell einfach mal alle Schalter ausgiebig betätigen…
Es ist ein Brummen, eher 100Hz, definitiv kein Bruzzeln.
Schalter und Potis habe ich aus lauter Verzweiflung schon X-mal bewegt.

(12.06.2018, 12:07)Armin777 schrieb: Lässt sich das Brummen mit dem Volume-Steller lauter und leiser stellen ??

Beste Grüße
Armin

Nein, immer gleiche Lautstärke. Ich sitze ca. 1m von den Lautsprechern entfernt (Mini W3 von OpenAir, mit Yamaha RX-V620 keine Probleme).
Wobei hier jetzt (in der Firma) der störende Ton mit den Rank Arena wesentlich leiser ist, aber auch hier nur aus dem linken Kanal.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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#9
Dann kommt das Brummen aus der Endstufe (die liegt nämlich hinter dem Volume-Poti). Also mal die betreffende Endstufe anschauen. Wird denn zusätzlich zum Brummen auch noch Musik übertragen?

Beste Grüße
Armin
"Alles ist wahr, aber so war es nicht."  (Regina Scheer)
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#10
Ja, Musik wird einwandfrei übertragen!
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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#11
Zitat:Ich würde mir mal die Versorgungsspannungen der Endstufen anschauen. Vielleicht ist ja in der Siebung des linken Kanals was im Argen.

Die Endstufen verwenden ein gemeinsames NT....Entweder beide oder keine.

Der 2SA798 ist eine "heisse Spur", wenn es ein 100Hz brumm ist. Den TR von links nach rechts wechseln.
Gruß
scope
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#12
(12.06.2018, 12:52)scope schrieb:
Zitat:Ich würde mir mal die Versorgungsspannungen der Endstufen anschauen. Vielleicht ist ja in der Siebung des linken Kanals was im Argen.

Die Endstufen verwenden ein gemeinsames NT....Entweder beide oder keine.

Der 2SA798 ist eine "heisse Spur",  wenn es ein 100Hz brumm ist. Den TR von links nach rechts wechseln.

Isch abe gar kein "2SA798", wenn ich mir den Schaltplan ansehe Denker
[Bild: Bildschirmfoto_vom_2018-06-12_13-12-01.png]
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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#13
Wie bereits geschrieben wurde: der CA-610 hat keine 2SA798 an Bord (nur der Nachfolger CA-610MKII). Es gibt in der Endstufe jedoch Elkos 47µF/6,3V (C439 und C440) - die würde ich rauswerfen und gegen 47µF/35V ersetzen (die haben heutzutage dieselbe Größe), dann sollte Ruhe sein.

Beste Grüße
Armin
"Alles ist wahr, aber so war es nicht."  (Regina Scheer)
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#14
Zitat:Isch abe gar kein "2SA798", wenn ich mir den Schaltplan ansehe

Dann eben äquivalent dazu T403 und Stromspiegel. Kaffee
Gruß
scope
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#15
Nur aus Interesse: Wie kann der Transistor für das Brummen verantwortlich sein? Da fallen mir nur defekte Gleichrichter, Spannungsregler, Kondensatoren ein. Oder ist der Transistor für die Spannungsregelung da?
Atscope: Kannst Du mal den Teil aus dem Schaltplan einstellen?
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#16
Das hat mit der Gegenkopplung zu tun. Auf den Betriebsspannungen liegen selbst im Leerlauf mehrere hundert mV Ripple. Bei einem defekten Doppeltransistor (z.B. mit verminderter Verstärkung) werden u.A. Störungen der Betriebsspannung nicht mehr so stark unterdrückt. (psrr) . Das Gerät "funktioniert" ansonsten scheinbar einwandfrei. Durch den Wechsel des entsprechenden Transistors kann das Problem (wie bei Hyberman) gelöst werden.

Ich habe mir bislang nie die Mühe gemacht, derart defekte Differenzstufen, bzw deren Transistoren zu untersuchen. Da der Effekt plötzlich auftrat, gehe ich nicht von einem trockenen Elko aus, obwohl es immer mehrere Möglichkeiten gibt, sich irgendein Brummen einzufangen.

Ich würde das auf jeden Fall überprüfen.
Gruß
scope
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  • Kimi, HVfanatic, HaiEnd Verweigerer, havox
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#17
Ich hatte bisher oft Glück: Die Geräte waren "ganz" tot... ;-) Das vereinfacht die Fehlersuche.

Vlt. komme ich heute noch dazu, meine leicht brummende Linx Endstufe zu begutachten. Evtl. gibt es dann von mir einen Reparaturbericht, ;-)
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#18
Ich mache mich jetzt erst mal auf die Suche nach ein paar passenden Elkos, wenn das nicht fruchten sollte, geht es weiter Wink3

Edit:
diese habe ich noch in meiner Werkstatt gefunden, ok?
[Bild: 20180612_160102_kl.jpg]
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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#19
Warum baust Du die alten nicht aus, und misst erstmal die Kapazität?

Ich würde erstmal den Doppeltransistor des Diffamps tauschen - von links nach rechts... ;-)

Das gehypte "Recapping", was manch einer als den heiligen Gral betrachtet, mag ich i.d.R nicht so...

Das hier:

<quote>
Die Endstufen verwenden ein gemeinsames NT....Entweder beide oder keine.
</quote>

würde mich in Richtung Dopppeltransistor leiten.
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#20
Warum ich das mache?
Weil ich keine Ahnung habe, sondern dankend die Tipps aufgreife und versuche umzusetzten. Da mir der Tip des Erneuerns der Kondensatoren als Laie (bin nur gelernter Strippenzieher, Fachrichtung Wäschereimaschinen) plausibel erschien, sollte das jetzt mein erster Schritt sein.
Da die Meinungen ja unterschiedlich bezüglich der Fehlerursache sind, tue ich das mir mögliche und werde morgen berichten.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Christian
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  • HVfanatic
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#21
Und nochmal: es gibt keine Doppeltransistoren im CA-610!

Beste Grüße
Armin
"Alles ist wahr, aber so war es nicht."  (Regina Scheer)
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#22
Aber zwei, die exakt die gleiche Aufgabe erfüllen. Ob die nun auf einem gemeinsamen Chip sitzen, spielt für den weiteren Verlauf keine Rolle. die entsprechenden C sind so schnell zu untersuchen (oder eben zu wechseln), dass der TE natürlich auch damit beginnen kann. In 15 Minuten herrscht Klarheit.
Gruß
scope
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#23
Zwei diskrete Transistoren ergeben aber noch keinen Doppeltransistor, gell!

Beste Grüße
Armin
"Alles ist wahr, aber so war es nicht."  (Regina Scheer)
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#24
Aber natürlich tun sie das. Es ist eine Definitionsfrage.  Die Drift wird bei einem DT mit zwei Chips auf einem gemeinsamen Träger entsprechend geringer ausfallen. Manche "Doppeltransistoren" bestehen aber "nur" aus zwei Exemplaren, die man in einen Alubecher gesteckt hat. Z.B. K146.
Gruß
scope
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#25
[Bild: Doppelfet.jpg]
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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