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Marantz PM-710 Modifikation???
#51
(13.10.2018, 09:11)Silomin schrieb: Liege ich da falsch ?
Ja. Aber ich habe aufgegeben.

Tut mir leid

Thomas
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  • Der Karsten
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#52
Irgendwie wird das hier viel zu kompliziert angegangen.
Wieder nur die positive Hälfte betrachtet, von der Basis Q718 bis zum Ausgang sind doch nur 3 Basis-Emitterstrecken (und ein paar niederohmige Widerstände), die Spannungsdifferenz vom Ausgang zur Basis Q718 wird von dieser Strecke bestimmt. Das sind ohne Aussteuerung/Last ca. 1,9Volt.
Steigt die Aussteuerung mit der Last steigt die Spannungsdifferenz/Spannungsabfall über diese Strecke. Die Diodenkombination begrenzt nun diesen diesen Spannungsanstieg und damit den Ausgangsstrom. Daher ist eine 27V Z-Diode Unsinn, da kann man sie auch weglassen.
Bei einer 2,7V Z-Diode wird die Begrenzung ca. bei 3,2 Volt Spannungsdifferenz (Augenblickswert/Spitzenwert nicht Effektivwert) einsetzen.
Welchem Ausgangsstrom/Leistung das entspricht müßte man ausrechnen/simulieren.
Wenn man risikofreudig ist und genug Ersatztransistoren hat kann man es auch ausmessen Smile
Gruß Ulrich
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  • Magnet, HVfanatic, scope, Der Karsten, Gorm
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#53
Zitat:Wenn man risikofreudig ist und genug Ersatztransistoren hat kann man es auch ausmessen [Bild: smile.gif]


Man kann es ja "ruhig" angehen lassen, und das Einsetzen der Schaltung erstmal großzügig (sicher) dimensionieren. In meinem Fall ist es ein Emitterfolger weniger, und ich habe mal mit einer 2V  ZDiode  angefangen. Allerdings nur für eine der beiden  Halbwellen, damit man den Effekt besser sehen kann, da man die Begrenzung ansonsten auch mit dem üblichen Einbrechen der Ausgangsspannung bei niederohmiger Last verwechseln könnte.


Schaltet man bei gehobener Ausgangsamplitude zwischen 8R und 4 R  Last um, dann kann man sehr schön erkennen, dass die untere Halbwelle im Vergleich zur positiven deutlich reduziert wird. Der Nachteil der Schaltung ist, dass dynamische Spitzen bei hoher Lautstärke etwas verzerrt werden, selbst wenn man es (wie es natürlich sein muß) symmetrisch ausführt.

Aber das ist zweifellos ein Kompromiß, mit dem man leben kann.

https://youtu.be/aulq-LVSaWY

PS: In dem Gerät sind zurzeit pro Kanal 4 x 100W Transistoren von "PMC" verbaut...Damit kann man mit den +/- 48V  natürlich auch ohne diese Begrenzung 4 ohm voll aussteuern.  Wink3 Chinesische Qualität LOL

https://old-fidelity.de/thread-24101.html
Gruß
scope
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  • winix, Der Karsten, Magnet, Geruchsneutral
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#54
Risikofreudig ist übertrieben.
Setzt man die Zenerspannung zu gering an, wird zu früh abgeregelt und die Endstufe erreicht ihre Nennleistung nicht. Wird sie zu hoch angesetzt, ist sie ohne Wirkung und man könnte sie dann auch weglassen.
Ergo: no risk at all.
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  • Der Karsten
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#55
(13.10.2018, 15:47)Silomin schrieb: Ergo: no risk at all.

Der war gut.
Wenn man wissen will wo die Grenze ist  muss man sie auch überschreiten.
Die Endstufen (und das Netzteil) liefern ja unter Umständen einen Strom den sie gar nicht (ohne Schaden) liefern können

Gruß Ulrich
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  • Der Karsten
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#56
Wovon auszugehen ist.

Karsten berichtete von Geräten mit und ohne Reglung, d. h. Marantz hatte sich anfangs nur auf den Überlast-Detektor Q729 + Q731 (für UK64: Q730 und Q732) verlassen, was im Grenzbereich offensichtlich nicht ausreichte.
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  • Der Karsten
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