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Stellschrauben für den guten Klang ?
#51
(06.03.2019, 21:27)scope schrieb: Hier kommt der Begriff Verstärkerklang mit aller Härte zum Zug.

Éndlich mal n Verstärker der Klingt. Den könnte man vielleicht im DBT raushören, nicht nur am Brummen.
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  • scope
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#52
Solche "Aufbauten" erfreuen sich spätestens seit  Papas "Zen" , "Bride of Zen" usw. großer Beliebtheit in der DIY-Szene. Zumindest in einem Ableger der Szene.
Es ist auch nachvollziehbar, warum  das so ist.  Zum einen kommt es vom Papa (das muß also musikalisch sein), und zum anderen kann beinahe jeder DAU mitmachen, da der Schwierigkeitsgrad extrem niedrig bleibt. Immerhin kann man hier lediglich einen einzigen Transistor verkehrt herum in den Lochrasterstreifen einlöten. Wink3

In den meinsten Fällen ist sowas das erste Projekt eines Nachwuchsbastlers, und nicht selten bleibt es auch das letzte. Sollten da am Ende tatsächlich Töne rauskommen, dann brauche ich wohl nicht lange darauf eingehen, wie bombastisch der Erlebnisbericht nach dem ersten Probelauf ausfällt. 

Die Schaltung hat sogar eine echte 100K Stellschraube, die der audiophile Erbauer dann nach Gehör (oder als Luxus mit dem geborgten HM 203) einstellt....Und in diesem Sonderfall klappt das sogar Drinks
Gruß
scope
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#53
Ich tät ja den 69-er Linsley-Hood empfehlen. Der hat pro Kanal 2 Potis mit ebenfalls hörbaren Einflüssen. Und genügend Gegenkopplung damit der korrekt aufgebaute Verstärker ordentlch funktioniert.
Den Aufwand kann man dann in die CLC-Siebung stecken, denn der PSRR ist eher bescheiden.
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  • HVfanatic
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#54
Der war ja schon quasikomplementär und viel zu komplex für die meisten Interessierten Wink3 ....Wenn ich solche Projekte sehe, frage ich mich  welchen Sinn das überhaupt noch macht, denn für 10 - 20  € bekommt man auf dem Flohmarkt einen mindestens ebenso guten Verstärker, den man dann nicht mehr in eins dieser DIY-typischen, ganz furchtbaren Sperrholzgehäuse stecken muss.


http://tinholt.eu/jlheng.htm

Und hier träumte wohl jemand von einem Hiraga... Das Original ist zwar auch Schrott   nicht besonders beeindruckend, hat aber Wiedererkennungswert und ist beinahe eine kleine Legende.

http://tinholt.eu/rs_jlh.htm
Gruß
scope
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#55
Naja, für einen 4-Transistoren Verstärker ist das Ergebnis eigentlich ganz gut. Und die Nachbausicherheit ist vorhanden, die paar Bauteile bekommt jeder KüTiBa zusammengeklebt. Man braucht allerdings ordentliche Kühlkörper und halt ein gut gesiebtes Netzteil. Voll 60-er, also absolut onT hier.
Auch da genügt zur Inbetriebnahme ein HM203, der Conrad Sinusgenerator und ein Multimeter.
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#56
In den meisten Fällen wird das geschulte Gehör ausreichen...müssen.
Sinnvoll ist sowas aber wirklich nur dann, wenn die Patiencekarten nicht zu finden sind Wink3
Ist eine ausgesprochen schlechte psrr eigentlich auch eine Stellschraube für den guten Klang? Man könnte es vermuten, denn so manches tolle Projekt ist diesbezüglich "jämmerlich" , was man dann mit Tonnen von Drosseln und Elkogräbern lindert.

Btw...Liegt der Schwerpunkt des Forums -wirklich- bei den Sechszigern?  Könnte man sich nicht wenigstens auf die Siebziger und danach einigen ? Das "Fidelity" der 60er ist vorwiegend furchtbar unfidelity Wink3 Die meisten 60er Hifi Freaks müssen  heute über 70 Jahre alt sein. Oldie Oldie
Gruß
scope
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  • Test
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#57
(10.03.2019, 12:07)scope schrieb: Ist eine ausgesprochen schlechte psrr eigentlich auch eine Stellschraube für den guten Klang?

Btw...Liegt der Schwerpunkt des Forums -wirklich- bei den Sechszigern?  Könnte man sich nicht wenigstens auf die Siebziger und danach einigen ?

Brummen wird allgemein nicht besonders geschätzt. Höchstens bei Triodenliebhabern mit Hörnern. Die bekommen das gratis.

In den späten 60-ern fings halt mit fidelity an. Allerdings bestimm ich hier nix, da mußt du die platinum-poster fragen.
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#58
Wie sieht es eigentlich mit den Operationsverstärkern als "Stellschraube" für einen besonderen (wiedererkennbaren?) Klang aus?
Diese Bauteile werden in der Tuningszene  mit Begeisterung ausgetauscht, und ich behaupte, dass in 95% der Fälle (eher mehr) gar nicht die Möglichkeit vorhanden ist, das
Resultat irgendwie objektiv zu bewerten. Gesteckte OPA machen die Sache anscheinend noch attraktiver Wink3
Ich habe sogar gelesen, dass bestimmten OPA-Typen ein spezifischer (charakteristischer) Klang attestiert wird, wobei das von der Beschaltung vollkommen unabhängig geschah.

Mich interessieren hier besonders die Eigenschaften der Schaltung, die sich durch einen Wechsel derart gravierend verändern, sodass man diese Veränderungen sogar -mehr oder weniger- problemlos durch einfaches hinhören bemerkt. Ich denke da an Rauschen und Verzerrungen, aber diese Eigenschaften verändern sich mitunter (je nach Einsatz und Verstärkungsfaktor)  überhaupt nicht, oder sie verändern sich nur derart marginal, dass man davon als Mensch am Ende der "Kette" nichts mitbekommen kann, wenn man die Erwartungshaltung und die Einbildungskraft (also Täuschung) außen vor läßt.

Eigentlich schade dass der "gemeine" OPA-Roller in der Regel nicht dazu bereit ist, sich darüber sachlich auszutauschen, bzw. nicht in der Lage ist, darüber irgendetwas Einleuchtendes und Nachprüfbares zu berichten.

Das ist nicht nur bei den Privattunern, sondern auch bei allen mir bekannten gewerbetreibenden Tunern der Fall. Schade, da es unterm Strich NUR  Elektronik ist, über die man sich normalerweise gut austauschen kann.
Gruß
scope
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#59
Da habe ich was zu bieten: Ich habe den TL071 durch einen OPA134 oder sowas getauscht. Alle Hörer - ich inklusive - fanden es danach besser. Opfer war die Weiche eines Celestion 6000 Systems. Ansonsten durfte ich noch nie OPs tauschen: Die waren immer nur zur Offset Korrektur als Integratoren drin (z. B. Omtec CP2), das wollte ich nicht ändern.

Und: Die technischen Daten des OPA waren 2 Zehnerpotenzen besser! Ist doch ein gutes Argument für den Tausch...
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#60
Was ist eigentlich das Besondere an "Burr Brown"-OPVs? Denker
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#61
Zitat:Da habe ich was zu bieten: Ich habe den TL071 durch einen OPA134 oder sowas getauscht. Alle Hörer - ich inklusive - fanden es danach besser.

Das glaube ich sofort, aber ich Frage mich, ob das Ergebnis am Ende -wirklich- so gravierend besser war, dass man davon tatsächlich etwas hätte bemerken können, oder ob es vielmehr
der Einbildungskraft und der Erwartungshaltung  geschuldet war?

Selbst wenn man keinen Audioanalyzer besitzt, wird man als Elektroniker gerade nach so einem Wechsel   mit Hausmitteln (Oszilloskop, NF-Voltmeter zur Bestimmung des Rauschens usw) prüfen, ob der Sinus noch ein Sinus ist, und ob es rauscht oder prasselt.....
In einer Aktivweiche wird der Verstärker (anders als in deinem Phonoverstärker) auch nicht mit hoher Verstärkung betrieben, sodass auch das Rauschen eine eher untergeordnete Rolle spielt.
Es wird vorher sicher nicht derart präsent gewesen sein, dass es den Hörgenuß beeinflusst hat.

Nach einem Erlebnis wie ihr es hattet, bietet sich eine kontrollierte Gegenüberstellung in einem Hörtest an. Der wurde aber nicht gemacht.

Was meinst du? Was wird für die die hörbare Veränderung verantwortlich gewesen sein , oder was könnte es gewesen sein? Hast du darüber bisher wirklich nie nachgedacht, oder den Wunsch gehabt, es zu untersuchen?


PS:Eigentlich liegt es auf der Hand, dass der  emotionsgesteuerte Tuner niemals mit einem Audioanalyzer oder irgendwelchen Werkzeugen hantieren würde. In einem System One sind z.B. so gut wie ausschliesslich NE5532 (34) verbaut, die nicht selten vin Tunern gegen irgendetwas anderes ausgewechselt werden.   Es gibt  zwar -auch- einen inoffiziellen  sog. "low noise mod" , für das Gerät, der aber lediglich ein paar µV weniger Rauschen ermöglicht. Das hat zweifellos nichts mit einer Stellschraube für den guten Klang  zu tun.
Gruß
scope
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  • HVfanatic
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#62
Zitat:Die technischen Daten des OPA waren 2 Zehnerpotenzen besser! Ist doch ein gutes Argument für den Tausch...

Nein, das sehe ich (pauschal) nicht so. Dazu müsste man  die am Ende resultierenden Eigenschaften des Originalgerätes und des modifizierten Gerätes gegenüberstellen.

Die technischen Daten eines MKP Kondensators sind ebenfalls um Zehnerpotenzen besser als die eines herkömmlichen Elektrolytkondensators, der vorher als Koppelkondensator verbaut war.
Das bedeutet aber absolut nicht, dass sich dadurch automatisch die Eigenschaften des Gerätes, oder eben der Klang ändert.

Da müsstest du also weitere Details preisgeben Wink3
Gruß
scope
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  • HVfanatic
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#63
In der Glotze nur Wiederholungen mit quälenden Werbeunterbrechungen? Patiencekarten sind unauffinbar?

Ja?

OK, dann habe ich eine wunderbare Lektüre für euch gefunden:
Viel Vergnügen Drinks



https://audioreviews.blogspot.com/2005/1...-amps.html

Er hat den MC4558 vergessen Sad
Gruß
scope
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  • HVfanatic
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#64
Owei, den hatte ich an anderer Stelle schon gelesen...   Sarcastic_hand
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#65
Ich hätte mal Lust, die Weiche zu vermessen. Hat jemand noch eine originale Weiche? Das könnten wir mal zum Spass machen... Vlt. lässt sich kein Unterschied ausmachen. Ich bilde mir aber ein, es klingt wirklich besser.

Aber nach meinem Teleton Sommertrauma bin ich nicht mehr so sicher...
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#66
Zitat: Ich hätte mal Lust, die Weiche zu vermessen

Was genau würdest du daran messen wollen?
Zitat:Ich bilde mir aber ein, es klingt wirklich besser.

In der Formulierung sehe ich einen gewissen Widerspruch. Wink3
Gruß
scope
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#67
Ich würde nur THD und IMD messen. Rauschen tut das Teil nicht, und hat es auch vorher nicht getan.

Grund für die Änderung war, ich und meine Mithörer fanden die sl600 ohne Sub irgendwie "offener", "lebendiger" mit Weiche und Sub schien das schlechter. Deshalb der OP Tausch. Danach glaubten wir, es klänge besser...

Wer weiß? Geschadet hat es in diesem Fall sicher nicht, die Burr Brown Opamps sind viel besser.
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#68
Jedenfalls bin ich seit dem Blindtest viel entspannter.
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#69
Du kannst das Teil ja mitbringen....dann schauen wir mal und stecken danach 07X rein.
Gruß
scope
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#70
Wenn wir mal davon ausgehen, daß durch den IC-Tausch ein hörbarer Unterschied entstanden ist: ein möglicherweise nach außen wirksamer Unterschied der ICs ist deren Ausgangswiderstand. Was hing denn hinter der Weiche, wieviel Meter Kabel bis zum Verstärker usw.? Wäre die Ausgangsimpedanz ein Ansatzpunkt für wahrnehmbare Unterschiede? Sad2
Gruß Ralph

...listen to Spliff and you'll see the sun! Sun Sun Sun
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#71
Also ich hab zur Zeit leihweise eine DIY MC Vorstufe mit Akkubetrieb( ist nur ein Probeaufbau). Basierend auf einem Hiraga Entwurf und das klingt schon sehr gut. Wie das DIng aussieht ist mir egal, es brummt  und rauscht nicht und verstärkt ausreichend.
Monohörer
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#72
Zitat: Wäre die Ausgangsimpedanz ein Ansatzpunkt für wahrnehmbare Unterschiede? [Bild: sad2.gif]

Nein, da diese Weiche eine reine Subwooferweiche ist. Frequenzen über 200 (?) Hz werden dort nicht an die separate Endstufe ausgegeben. Darüberhinaus wird sich der Ausgangswiderstand alleine durch den Wechsel nicht großartig verändern.

Es geht hier also lediglich um den Klangeindruck des Subwoofers, bei dem die Veränderungen sogar noch weniger beworken, als sie es in einer Fullrange-Anwendung täten. 

Klirr und IMD sind hier  in den -durch einen OPA zu erwartenden Größen- vollkommen uninteressant. Der tReiber selber dürfte bei 50 Hz 5% oder mehr klirr erzeugen, was aber kein Problem darstellt. In diesem Frequenzbereich muß schon gaz erheblicher Klirr herrschen, damit man davon etwas mitbekommt.

Zitat:Also ich hab zur Zeit leihweise eine DIY MC Vorstufe mit Akkubetrieb( ist nur ein Probeaufbau). Basierend auf einem Hiraga Entwurf und das klingt schon sehr gut. Wie das DIng aussieht ist mir egal, es brummt  und rauscht nicht und verstärkt ausreichend.

Ich kann beim besten Willen keinen Zusammenhang mit dem Thema erkennen Wink3
Gruß
scope
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#73
Zitat: Wer weiß? Geschadet hat es in diesem Fall sicher nicht

Dirk....darum geht es hier und jetzt aber  nicht. Ein auf dem Gerät positionierter Shakti Stein schadet ebenfalls nicht. Ich würde gerne erfahren, was da passiert ist....Es ist keine Magie...Es ist nur Elektronik!

Im HF schriebst du damals : 


Zitat:Clarity and imaging improved a lot. Highly recommendated ed.

LOL LOL

WELTEN !
Gruß
scope
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#74
Die Weiche macht 2 Dinge:

1. Split für Sub und Sat, also liegt sie auch vor dem Sat
2. Dipolentzerrung für den Sub, und soweit ich weiß noch ein Subsonic Filter

Hat jemand noch eine unberührte Celestion 6000 Weiche?

Um das Teil hier geht es...

https://www.ebay.com/itm/NOS-Celestion-S...7675.l2557
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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#75
Kurze Ergänzung: TL072 wurde durch OPA2134 ersetzt.
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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