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Kurze "Rundfahrt" durch ein System One
#1
Weil der Lüfter immer lauter klappert (und nervt), musste ich vorhin eins meiner alten AP-S1 auseinandernehmen.  Da habe ich gleich ein paar Fotos geknipst, weil man nicht allzu viele Bilder im Netz findet.
Das S1 verwende ich nur noch gelegentlich, aber wenn es läuft, dann sollte auch alles damit stimmen.



Das S1 (und alle seine Nachfolger) können naturgemäß nur mit Wechselspannungen umgehen. Durch die DCX-127 Erweiterung bekommt man zusätzlich ein hochgenaues DMM für DC und Widerstandsmessungen dazu. Es unterstützt sogar Vierleitermessung.
[Bild: a0.jpg]

Das Gerät kann man grob in vier Sektionen einteilen Je zwei Sektionen neben dem zentralen Lüftungsschacht, oben und unten. Hier die Unterseite.
Dieses S1 ist "beinahe" voll ausgestattet. Lediglich "Wow & Flutter" ist hier nicht verbaut.
Vereinfacht beschrieben gibt es drei "Grundausführungen", die durch eine Zahlenkombination gekennzeichnet werden. Darüber hinaus gibt es diese Grundkombinationen in "einkanaliger" oder "zweikanaliger" Ausführung. Hier ist alles in der Zweikanal-Version.

SYS 022 (oder auch nur 22)  : Nur analog ohne FFT usw , und auch kein zus. digitaler Generator.  (zwei Kanal Generator, zwei Kanal Analyzer)  Ein "011" wäre dann die einkanalige Vers.
SYS 222                                : Analog + DSP, aber ohne digital I/O.  Zwei Kanäle. in der einfachen Vers. mit wenig Speicher. Dazu konnte man die Opt. "mem" ordern.
SYS322                                 : Analog +DSP wie 222, aber zusätzlich mit digitalen Ein und Ausgängen (koax und optisch) . "mem" ist im 322 übrigens immer(!) vorhanden, da der Speicher dann auf dem I/O board sitzt.


[Bild: a1.jpg]

Oben befindet sich das "Digital I/O" board, huckepack auf dem DSP Board
[Bild: a2.jpg]


[Bild: IMG-9741.jpg]



links davon ist das "distortion measurement module" mit dem mitlaufenden Kerbfilter und  Bandpassfilter verbaut (untere Etage). Darüber im hinteren Bereich als Teil der IMD option der IMD Analyzer.

[Bild: A3.jpg]




unter dem Lüftungsschacht befindet sich das Netzteil mit dem RKT
[Bild: mRCOrBK.jpg]

Wir drehen das Gerät jetzt ein mal um auf die Oberseite

Rechts des Schachts befindet sich unten der Analyzer, der in der Version (mit der "eins" ) nur ein mal vorhanden ist. Darüber die Erweiterung auf zwei Kanäle, die dann auch Phasenmessungen ermöglicht also "2nd channel + phase"[Bild: a4.jpg]

Im hinteren Teil des analyzer boards sind die Steckplätze für die verscheidensten Filterplatinen (z.B. A-Bewertungsfilter)  Vier von fünf sind hier belegt, und eins davon habe ich damals selbst gebaut (20 KHz "brickwall")
[Bild: a8.jpg]

Links davon befindet sich der Generator. Alle S1 & S2 haben Trafoausgänge (Jensen) . Die Zusatzplatine im vorderen Bereich ist die "zweikanal Erweiterung, die den Generator lediglich auf andere   Buchsen  umschaltet.


[Bild: a6.jpg]



Also entweder "A" , "B" oder beide Ausgänge über den selben Trafo....  Erst das Sys 2 hat zwei  unabhängige Ausgangsstufen  und zwei  eigenständige Eingangskanäle, die je nach Meßart  auch zeitgleich messen können. Das S2 lässt sich  übrigens mit den selben Zahlen definieren. Es ist dann lediglich eine 2 davor (2022, 2222, 2322, 2422) usw bis hin zum 2722.

Der hintere Teil des Generators. Dort befinden sich (unten) die optionale "Burst" Erweiterung, die zusätzlich zum Burst auch Rauschsignale und Rechteckgenerator mitbringt.
Darüber dann der IMD Generator, der nur mit dem IMD Analyzer (weiter oben) zusammen Sinn macht.
[Bild: a5.jpg]



Dazwischen (unterm Schacht) sitzt der APIB Interface-verteiler und der  Taktgeber.

[Bild: IMG-9751.jpg]



Lüfter gewechselt (jetzt mit Drehzahlregulierung)....Fertig...Deckel wieder schliessen Wink3
Gruß
scope
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#2
Hallo scope, 

wie immer sehr interessant und lesenswert. 

Aber was ist das für ein Teil?  Denker Ein Tongenerator oder....? 

Ich denke ein Teil Deines Werkstatt - Fuhrparkes oder? 

Gruß onlyurushi
[-] 1 Mitglied sagt Danke an onlyurushi für diesen Beitrag:
  • Frunobulax
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#3
Das ist ein sog. "Audiomessplatz" (Audioanalyzer), bestehend aus  Generatoren und Analysatoren. Mit einem dieser Geräte (dieses ist das älteste des amerikanischen Herstellers) deckt man praktisch alle anfallenden Meßaufgaben in der Werkstatt ab. Lediglich ein Multimeter und ein Oszilloskop braucht man noch.
Gruß
scope
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#4
Ok!

Und wie wird das Teil bedient?

Hat ja gar nichts zum Einstellen und Auslesen.

Vermutlich über einen PC mit entsprechender Software?
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#5
genau....
Gruß
scope
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#6
Hallo, ein tolles Gerät. Besitze selber genau so eins. Auch meinem fehlte die Wow & Flutter 
Option. Diese habe ich unter Zuhilfenahme von Bilder aus dem Netz und den Schaltplänen nachgebaut. Platine habe ich fertigen lassen (weil doppelseitig und durchkontaktiert). Am schwierigsten zu beschaffen und teuersten waren die hochgenauen Kondensatoren. Aber es läuft. 
Viele Grüße
Michael
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#7
In einem weiteren S1 habe ich diese Option auch noch eingebaut. Hast du die Platine nur ein einziges mal fertigen lassen?  Da gäbe es bestimmt Interesse im Netz.
Gruß
scope
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#8
Hallo, ja ein Stück als Prototyp sozusagen. Ein paar Fehler sind dann doch noch drauf gewesen. Ein paar  universelle Filterplatinen habe ich mir gleich noch mit machen lassen. Der Nutzen der Platine sollte ja voll werden. Die letzte Layoutfassung ist 100% OK. Vielleicht gar keine schlechte Idee noch ein paar machen zu lassen. Das wertet das S1 doch um einiges auf. Außerdem spart man wieder ein zusätzliches Gerät ein.
Gruß, Michael
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Mike2018 für diesen Beitrag:
  • HVfanatic
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#9
(10.06.2019, 11:05)Mike2018 schrieb: Hallo, ...

Das - lieber Scope - halte ich für abenteuerlich Thumbsup
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#10
Frage in die riesige LOL Runde:

Bin ich der Einzige, der das mit dem "Hallo" jetzt nicht verstanden hat?   Please explain!
Gruß
scope
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#11
Nee - ich habs auch nicht verstanden.
A thousand of the troopers are now lined up and are calling to the monster...Here fido Here Fido Here Fido
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Frunobulax für diesen Beitrag:
  • scope
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#12
Man Kinners ... Micha18 hat sich hier 2x mit ,Hallo, ...' zu Wort gemeldet und beides halte ich für abenteuerlich.
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#13
...und? Weshalb sollte es abenteuerlich sein, sich mit "Hallo" zu melden??

Solltest Du uns allen mal erklären, lieber Silomin!

Beste Grüße
Armin
"Don't know what I want, but I know how to get it" The Sex Pistols
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Armin777 für diesen Beitrag:
  • scope
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#14
Zitat: und beides halte ich für abenteuerlich.

OK,

weil....?
Gruß
scope
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#15
Abenteuerlich verwende ich immer, wenn ich ein ungutes Gefühl habe. Bilder wären da hilfreich.
Aber egal.

So ein Platinenstapel wie oben gezeigt, erinnert mich immer an ...

[Bild: kOaYv91.jpg]

[Bild: Ny3rP95.jpg]

[Bild: B8rc7U7.jpg]

In meinem UPP200 geht es aufgeräumt zu.

[Bild: 65zzOK5.jpg]

Auf der Oberseite oben links der IPC. Die Schnittstelle daneben. Daneben die Festplatte. Unten links das Netzteil. Rechts daneben sitzt, wenn vorhanden, die Platine für die digitalen Ein-/Ausgänge. Hab ick aba nich, darum is da nüscht zu sehn.

[Bild: 2m3dsNC.jpg]

Auf der Unterseite sitzen oben das Digital Board und unten das Anlog Board. Auf dem oberen Didgtal Board sitzen rechts die Gleichspannungs-LR-Filter. Links daneben die zusätzliche Speicherbank für den unter dem Fingerkühlkörper befindlichen Altera DSP. Darüber, in silber, ein FPGA, ebenfalls von Altera - heute zu Intel gehörend - als Schnittstellentreiber zum IPC hin. Auf dem analog Board links oben, groß und schwarz ein weiterer FPGA (Aletra/Intel) der die Ein-/Ausgabe steuert.

[Bild: CdOgI4D.jpg]

Hat mein UPP200 (=2 Eingänge) also tatsächlich die Platine des UPP400. Hilft aber nix, da die Software nur zwei Eingänge unterstützt.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Silomin für diesen Beitrag:
  • linuxschmied
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#16
Zitat:Abenteuerlich verwende ich immer, wenn ich ein ungutes Gefühl habe. Bilder wären da hilfreich.

Worauf bezieht sich denn das ungute Gefühl?  Die W&F Optionskarte ist nicht besonders komplex, sondern beinahe "rudimentär" aufgebaut. Es gibt nur Operationsverstärker und passive Bauteile auf einer überschaubaren Platine.

Zitat:So ein Platinenstapel wie oben gezeigt, erinnert mich immer an ...

Mit der Entwicklung des in der Tat revolutionären System One wurde zu Anfang der 1980er Jahre von "abtrünnigen" Tektronix Ingenieuren begonnen. 1985 war dann die Markteinführung der Analogvariante. Das Gerät schlug wie eine Bombe ein, stellte alles andere in den Schatten und wurde zum weltweit anerkannten Standard für Audiomessungen.

Zur damaligen Zeit war das Gerät so klein und  "integriert" wie es Anfang der 80er nun mal möglich war. Bemerkenswert ist aber, dass es  im Analogbereich Geräte wie den R&S UPP  oder das Dscope in Bereichen übertrifft, zumindest aber gleichziehen kann, obwohl so viele Jahre  dazwischen liegen.
Der größte Vorteil der Geräte von Audio Precision ist aber der, dass der Rechner und das Betriebssystem "ausgelagert" wurde, und dessen Oberflächengestaltung über Jahrzehnte immer angepasst wurde.  Das hat man bei R&S  und HP verschlafen, oder eben abgelehnt.

Das S1 wurde 1985 mit einer 8Bit ISA Karte und einer Software für MS-Dos ausgeliefert. Mit dem selben Gerät konnte man später APwin, (eine Windows Oberfläche) verwenden, die über die Jahre  immer weiter ausgebaut wurde. Es wurden angepasste PCMCIA Karten, PCI Karten und  (Von Fremdfirmen) sogar LPT und USB Lösungen vertrieben.
Mit einem 1985 angebotenen Produkt , kann man die Windows- Software also  problemlos in "Full HD" (oder höher) auf dem Monitor geniessen und hat "Platz" .

Bedienung, Komfort, Softwareunterstützung, Bereitstellung einfacher (und komplexer) Macros, die einen Audioanalyzer erst zu dem machen was er ist, gab und gibt es in diesem Umfang nur bei AP.
Die Konkurrenz läuft auch heute hinterher, obwohl einige (wenige) Macros für die frühen Geräte auch schon mal   abstürzen.

Ich werde nicht von AP bezahlt Wink3, aber die Hardware des Herstellers war und ist "outstanding", die Software  "von OK bis so lala" . Aber gerade an der wird ja laufend gefeilt.

Lediglich APwin für das S1 und das S2 wird  nicht mehr weitergeführt, obwohl es bereits in der letzten Ausbaustufe  mehr leistet als die Konkurrenz und durch Macros stark unterstützt wird. Nach wie vor ein  Maßstab für die Konkurrenz.

Bei den aktuellen AP Audioanalyzern hat man die Hardware für  Rechenaufgaben (also FFT usw) mittlerweile auch aus dem Gerät verbannt, und in den PC verlagert. Dadurch wächst die Geschwindigkeit und die Performance in diesem Bereich über die Jahre immer weiter.
Gruß
scope
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  • linuxschmied
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#17
Entspricht auch soweit meiner Einschätzung. AP hat da bestenfalls Mitbewerber, keine Konkurrenten.

Die aktuellen X-Geräte von AP sind auch noch analog, weshalb eine Investition/Umstieg für Nutzer nicht lohnt. Das ist aber auch der Knackpunkt: wenn sich das Xer nicht vom 2er großartig absetzt und zu dem auch kaum ein großer Sprung vom 1er zum 2er existiert, wer sollte sich dann noch so eine olle 1er Gurke kaufen ? Die gleiche Frage ließe sich aber auch zum UPL stellen.

Die Oberfläche interessiert mich persönlich überhaupt nicht und die Auflösung ist mir auch ziemlich Latte. Und mit Schnittstellenkarten herumhantieren und bei jeder neuen Betriebssystemversion zittern, ob die Treiber software- oder die Karte hardwaremäßig noch ,unterstützt' werden, war schon anno Dunst schlicht scheiße und ist heute auch nicht besser. Von daher haben die Stand alone von HP und R+S schon ihren Reiz. Full/Real/True HD ist morgen schon wieder von gestern.

Ich meine, die Alteras sind in der Anschaffung durch die geringen Stückzahlen teuerer als PC-Prozessoren und zählen bei Intel somit zur Premiumschiene. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die FPGA-Programmierung nicht von R+S, sondern von Intel selbst stammt. Wäre nicht das erste Mal. Warum sollte AP solch eine Kooperation nicht auch gelingen ?
Fakt ist, dass das DSP-Konzept Vorteile bietet. Bspw. - und das lässt sich ja auch entsprechend am UPx einstellen - ist es dem DSP egal, ob der A-Filter - oder welcher auch immer als Software vorliegt, einer oder mehrere - im Generator oder im Analyser rein- oder rausgerechnet wird. Selbst diese Algorhitmen stammen von Dritten. Das R+S die AD- und DA-Wandlung recht lustlos zugekauft hat, liegt sicher daran, dass sie die Eigenentwicklung so gering wie möglich halten wollten und genau dass wäre doch die Flanke für AP.
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#18
Zitat:wenn sich das Xer nicht vom 2er großartig absetzt und zu dem auch kaum ein großer Sprung vom 1er zum 2er existiert, wer sollte sich dann noch so eine olle 1er Gurke kaufen ?

Die neue APX Generation setzt sich im wesentlichen in der digitalen Domäne vom letzten S2 (dem2700) ab. Analog ist man bereits mit dem ältesten  S2 an einer Schwelle angekommen, die man nicht mehr  nennensweert verbessern kann, oder verbessern müsste.

Die Kaufentscheidung geht wie immer über den Preis, denn das "letzte" S2 kostet mit ca 10000€ gebraucht etwa 6
  mal soviel wie ein S1 mit guter Ausstattung und dual domain.
Das S2 wurde in mindestens 5 Stufen über Jahre immer weiter ausgebaut, sodass man nicht pauschal von "dem" S2 sprechen kann.

Zitat:Und mit Schnittstellenkarten herumhantieren und bei jeder neuen Betriebssystemversion zittern, ob die Treiber software- oder die Karte hardwaremäßig noch ,unterstützt' werden, war schon anno Dunst schlicht scheiße und ist heute auch nicht besser.


Die letzten S2 und alles was danach kam wird über usb angesteuert, was aber abgesehen vom Preisvorteil in einer Werkstatt oder einem Labor vollkommen überflüssig ist, da dort immer Festinstallationen mit einem stets passenden Betriebssystem vorhanden sind. Dort richtet sich der Rechner nach den Meßgeräten und nicht umgekehrt. Zwei meiner S2 sind zwar über usb verbunden, aber ich profitiere davon nicht. Ein Karteninterface wäre hier ebenso passend. Man wechselt in einem "Labor" auch nicht die Betriebssysteme, wenn ein neues Windows erscheint. Das bringt keine Vorteile. Es würde nur Arbeit machen.

Zitat:Warum sollte AP solch eine Kooperation nicht auch gelingen ?

Weil man die Rechner dort nicht in die Meßgeräte baut. Das bringt nur Kosten und Nachteile mit sich. Heute "rechnet" man nicht mehr im Meßgerät selbst, sondern im PC.
Gruß
scope
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  • HVfanatic
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#19
Im Allgemeinen rechnet der (I)PC garnichts, sondern ist wie auch bei AP nur für die grafische Aufbereitung der Messwerte (Human Machine Interface) zuständig. Die Motivation für AP für die Xer wird das Wegbröseln der Through Hole Komponenten gewesen sein. Um Entwicklungskosten zu sparen, hat man daraufhin nur die Analogtechnik nach SMD portiert, was aber an der stets schlechten Preis-Gegenwert-Relation der Geräte nichts ändert. Die Möglichkeit in modernere Technik zu investieren hat AP damit vertan/verpennt. Aber stimmt schon, der letzte Kutschenhersteller ist ohne Frage der Beste.
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#20
Zitat:Im Allgemeinen rechnet der (I)PC garnichts,
Aber der DSP, der in diesen Geräten -genau wie beim S2- Bestandteil der Hardware  ist und nicht aktualisiert werden kann. Die Rechenpower holen die APX dort, wo sie bereits vorhanden ist.....Aus dem PC.
Zitat:Die Möglichkeit in modernere Technik zu investieren hat AP damit vertan/verpennt. Aber stimmt schon, der letzte Kutschenhersteller ist ohne Frage der Beste.

Das ist dummer Unfug. Du weisst offensichtlich  nicht, worüber du da gerade schreibst.
Gruß
scope
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#21
Technik von gestern, ob du es willst oder nicht.
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#22
Nur zur Klarstellung, ob man dich wenigstens in Teilbereichen noch ernst nehmen darf:

Wir sprechen hier vom APX, nicht vom S2. Das ist dir bewusst?
Gruß
scope
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#23
Wenn ich mir den Bauteilefriedhof auf den Bildern oben anschaue und lese welche Technologien da im Einsatz sind...

(16.06.2019, 16:36)scope schrieb: ... 8Bit ISA Karte ...

(16.06.2019, 16:36)scope schrieb: ...Software für MS-Dos ausgeliefert....

Da stellt sich schon die Frage ob man mit solchen Antiquitäten anno 198x noch verlässliche Messergebnisse hinbekommt.
Wer ausser dem TE (oder anderen Hobbybastlern) verwendet so etwas heutzutage überhaupt noch ?
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#24
Zitat:... 8Bit ISA Karte ...
Zitat:...Software für MS-Dos ausgeliefert....

Da stellt sich schon die Frage ob man mit solchen Antiquitäten anno 198x noch verlässliche Messergebnisse hinbekommt.

Stefan, das hast du vermutlich nicht richtig verstanden.
Die damalige Auslieferung erfolgte 1986 mit so einer Karte und dem zur damaligen Zeit populären Betriebssystem.
Mit der Modernisierung der Schnittstellen wurden über die Jahre hinweg auch die Möglichkeiten der Anbindung vielfältiger. Sie wurden mit der Zeit in mehreren Schritten angepasst. Heute kann man das Gerät über usb 2.0 anbinden.

Auf die Meßgenauigkeit haben die Schnittstellen  und das Betriebssystem übrigens keinen Einfluß.
Für dich als "weniger versierten Menschen" nochmal anders formuliert: Über eine ISA Karte von 1985 erreicht man die selben hochgenauen Ergebnsisse, wie mit einem  PCI oder USB Interfache .

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kann ich dir diverse Literaturinfos schicken. Drinks 


Zitat:Wer ausser dem TE (oder anderen Hobbybastlern) verwendet so etwas heutzutage überhaupt noch ?

Es wird aus für mich eher unbegreiflichen Gründen nur selten von gewerblichen Reparaturbetrieben  oder kommerziellen Modifizierern verwendet. Dort ist man in der Regel  ohne Audiomeßplatz unterwegs.

Ein Großteil der Universitäten und  Labore wie die Test Factory, Stereophile  Computer-Bild  usw. verwenden in etwa  das, was ich hier ebenfalls verwende....Das 2722 vom Marktführer, das nach wie vor neu verkauft und voll unterstützt wird. Man kann es entweder via PCI oder USB2.0 anschliessen.
 
Den besonders in der digitalen Domäne  überlegenen APX555 haben bisher nur vergleichsweise Wenige . Im privaten Bereich ist das Gerät schon aus Kostengründen kaum verbreitet.

Frag ruhig, wenn du noch etwas darüber  wissen möchtest. 

https://www.admess.de/audioanalyzer/audi...gJt_PD_BwE
Gruß
scope
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  • HVfanatic, spocintosh, Frunobulax, x-oveR
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