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Sony TA-F80
#26
Ich hatte heute mir nochmal das Ding auf den Tisch gestellt und mir die Sache mit dem Relais angeschaut.
Als erstes hab ich nen neuen 10 Ohm R eingelötet, das Relais ausgebaut und getestet, das ist aber i.O. bei geschlossenem Kontakt 0.00 Ohm. Dann hab ich die Kiste nochmals mit dem RTT langsam hochgefahren aber nun schaltet keins der Relais mehr frei, der R wird warm da er nicht überbrückt wird.
Die Spannung vom SN +-51V sind um +-62v und es lässt sich nicht mit dem Trimmer regeln, die Spannungen im PS Board sind alle vorhanden aber logischer Weise dementsprechend etwas höher.
Die Spannungen an IC601 stimmen auch nicht, Pin 1 hat um 60v Pin 2 3 4 6 sind OK Pin 7 hat 8,4 Pin 5 nix Pin4 nix.
Ich hab die Kiste erstmal zugeschraubt und weg gestellt da ich noch andere Sachen machen muß.
Ich werd mir den irgendwann dann nochmal vornehmen, Danke erstmal für die Hilfe Drinks
Gelassenheit beginnt im Kopf
beste Grüße
der Karsten
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#27
Zitat:langsam hochgefahren aber nun schaltet keins der Relais mehr frei...
Pin 1 hat um 60v

Relaisdioden sind iO?
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  • Der Karsten
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#28
Werd ich dann als erstes prüfen wenn ich mir den wieder vornehme, aber es sind 4 Relais verbaut und Alle schalten nicht würde bedeuten das alle diese Dioden defekt wären.
Die LS Relais schalten ja auch nicht frei, schätze da ist irgendwo ein dicker Wurm drinn Tease
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beste Grüße
der Karsten
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#29
Zitat:es sind 4 Relais verbaut und Alle schalten nicht würde bedeuten das alle diese Dioden defekt wären.
Nö, in den von dir gezeigten Ausschnitten des SPs sind nur 2 Relais zu sehen, die in Reihe liegen.
Vorsichtshalber habe ich dann noch das SM geholt und die anderen 2 Relais gesehn.
Ein zweiter Blick zeigt die Verschaltung der LS-Relais.
Entweder reicht also eine defekte an den LS-Relais oder es müssen 2 Dioden an NT-Relais defekt sein, um die hohe Spannung an Pin 1 zu bringen.
Die nächste Frage wäre, was das IC an dem Pin abkann ...

und
Zitat:Alle schalten nicht würde bedeuten das alle diese Dioden defekt wären.
Was passiert, wenn an beiden Relaisspulenenden ungefähr die gleiche Spannung anliegt(die Vowis drücke ich mal in den Skat) und wieviele defekte Dioden brauchts dazu? Ja, das hatten wir gerade.

meine 2c: Die Reihenschaltung der Relaisspulen für NT und LED-Meter-Board halte ich bei nem Defekt einer Freilaufdiode für kein gutes Schaltungsdesign. Da gehört nur ein Relais mit 4 Kontakten oder 2 parallel geschaltete Relais rein. Die LS-Relais liegen über nen größeren VW auch an der hohen Spannung.
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  • Der Karsten
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#30
(28.10.2019, 19:48)Der Karsten schrieb: ...Die Spannungen an IC601 stimmen auch nicht, Pin 1 hat um 60v...
Jetzt im Moment korrekt so, da Pin 1, (wenn IC601 aktivieren würde) auf Masse ziehen würde.
Da jetzt nicht "freigeschaltet" wird, bleibt der Ausgang "offen" = dort herrscht nun die gleiche Spannung wie an der "Zuführung" auf der anderen Seite der Relaiswicklungen.

(28.10.2019, 19:48)Der Karsten schrieb: ...Pin 5 nix...
Das ist der Grund weshalb IC601 seinen Ausgang nicht aktivieren kann.
Es fehlt die (über den Optokoppler modulierte) Spannung (über Q624) an IC601 (AC detect).
Grüsse klaus
"Kunst ist, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
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#31
Bin nur von den gemessenen Spannungen ausgegangen und daß die Spannung nicht aus dem IC kommt, da sie sonst nirgends an ihm anliegt,
d.h. weil der Pin hochohmig ist und kein Strom über die Relaisspulen fließen kann, liegt das Potential hoch und ist auch nur mit nem hochohmigen MM meßbar.
Ein Blick in die Applikation von dem IC hätte geholfen ... Dash1

Freunde
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#32
So hochohmig muss das Instrument gar nicht sein.

Die normalerweise +51 V (oder jetzt gerade +61 V), eingespeist über R701 (nur 390 Ohm) und die recht niederohmigen Wicklungen
der zwei Relais in Reihe, bleibt am nun offenen anderen Ende (Pin 1, IC601 zieht im Moment ja nicht auf Masse) bei +51 V (jetzt +61 V).
Grüsse klaus
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#33
Die Beschreibung des HA12002 bei DigChip zeigt unter absolute Grenzwerte für Pin1 Vccmax=60V.
In dem SM des TA-F80 sind für die 220V-Ausführung da 51V angegeben. Da die Gleichspannung im NT einstellbar ist, sollte da schnellstmöglich ...
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#34
Zitat:Der Karsten schrieb:
Die Spannung vom SN +-51V sind um +-62v und es lässt sich nicht mit dem Trimmer regeln


Beste Grüße
Armin
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#35
Dann ist entweder die Gleichspannung an C704 zu groß oder der Regler hat ein Prob.
Das sollte sich aber am ST finden lassen. Da keine Spannungsangaben im SP muß man wohl von D902 beginnend die Einstellbarkeit an Q907 bis Q901 durchmessen.
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#36
....Das ist der Grund weshalb IC601 seinen Ausgang nicht aktivieren kann.
Es fehlt die (über den Optokoppler modulierte) Spannung (über Q624) an IC601 (AC detect). ....

dann dürfte ja der Optokoppler defekt sein, Q624 und C 620 hatte ich erneuert.
Gelassenheit beginnt im Kopf
beste Grüße
der Karsten
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#37
Sind das zwei unterschiedliche Probleme oder doch nur eins?
Für ACDet. sind an Pin5 nach Datenblatt mind. -3,5V nötig, hier 3,7V angegeben, die über Q624, C620 und ein Widerstandsnetzwerk bei -51V an der Basis des Transistors erzeugt werden. Nach den Spannungen im SP liegen dabei über dem C620 nur 2V an. Wie sich das bei -61V statt -51V verhält, vermag ich nicht abzuschätzen.
Deshalb würde ich erst die Einstellbarkeit der Basisspannungen an Q907, Q905, Q904, Q903, Q901/Q902 im Längsregler durch Veränderung des Einstellreglers nacheinander kontrollieren um die -51V erreichen zu wollen. Da keine Spannungsangabe für die Emitter von Q901/Q902 vorhanden ist, geht erst mal nur um Spannungsvariation dort, der dann auch die angegebenen Wechselspannungen an T3 und die Gleichspannungen folgen müßten.
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#38
Heute mal wieder weitergemacht und als erstes das NT vorgenommen.
Q901 war wieder defekt, B E durch, Q907 war auch defekt ausserdem R911 von 6,8M Ohm hatte der nurnoch 4,6M, R915 hatte 120 Statt 180 Ohm. SN lässt sich nun wieder sauber auf 51V einstellen. Alle Dioden an den Relais sind auch i.O. Q624 schaltet aber wohl nicht, am C liegen nur 0,3v an weshalb auch die LEDs der Tasten nicht leuchten. An B liegen -49,6  V und an E sind es -50,2  V.
Relais schalten nicht frei, an Pin 1 IC 601 liegen 50,5v an pin5 0,3 pin 7 8,5v pin 8  0,07v, R 660 hat 150K und auf der einen Seite des R liegen 50,4v an. IC 601 ist i.O. ich hatte ein HA12002 aus ner TAN-15F ausgebaut und das aus dem F80 reingehängt da funzt es.
Auf dem Rectifierboard fiel mir auf, das D706 eine 1S1555 war und diese war auch nicht wie im SB eingebaut sondern andersrum. Ich hab diese dann durch ne BY255 ersetzt und so wie im SB eingesetzt, ausserdem stimmt der Platinenaufdruck nicht, D701 und D706 sind vertauscht.

[Bild: Rectifierboard.jpg]

[Bild: Rectifierboard-1.jpg]

Etwas verwirrend ist das mit D706 weil beim F70 tatsächlich eine 1S1555 andersrum verbaut ist und beim F80 ist es eine 30D4fA

Wäre mal schön zu wissen was nun richtig ist, Fehler in SMs gabs ja schon öfters mal.
SM F70

[Bild: Rectifier-F70.jpg]


SM F80
[Bild: RF-Board.jpg]
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beste Grüße
der Karsten
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#39
D706 muss antiparallel eingebaut sein, daher ist das Manual der 80ers falsch.
Dann sollte der O-Koppler wieder funktionieren.
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#40
Karsten, ist der R707 wirklich ein 10 Ohm - die Bedruckung liest sich eher wie 100 Ohm!

Beste Grüße
Armin
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#41
(30.10.2019, 16:02)Silomin schrieb: D706 muss antiparallel eingebaut sein, daher ist das Manual der 80ers falsch.
Dann sollte der O-Koppler wieder funktionieren.
und es reicht eine 1N4148, da über die 43k nur ein Spitzenstrom von ca. 7mA fließen wird. 
Was wurde für Q901 für ein Typ eingebaut? Der ist ja ohne Emitterwiderstände mit Q902 parallelgeschaltet, was ja per se für eine wahrscheinlich ungleiche Lastverteilung sorgt. Wie sieht es mit dem offset der Audio-Endstufen aus?  ist da nennenswerte Gleichspannung meßbar?
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  • Der Karsten
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#42
So, Diode mal wieder umgedreht und nach langsamen hochfahren dauerte es sehr lange aber dann schalteten die Relais frei.
DC Offset und Bias hab ich grad eingestellt und nun läuft er wieder, aber soweit war ich ja schon mal. Lipsrsealed2
Allerdings hab ich noch nicht getestet ob der 10 Ohm R (Ja Armin ist 10 Ohm) beim Einschalten ohne Rtt wieder abraucht oder ob das nun funzt.

[Bild: DSC06741.jpg]
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beste Grüße
der Karsten
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#43
ich habs geahnt, R ist wieder hochohmig geworden, alles auf Anfang Dash1

SN scheint nix abbekommen zu haben, nach austausch des 10 Ohm R und softstart mit Rtt spielt er wieder Tease
Kann doch aber nicht sein, das der R beim Einschalten den Geist aufgibt obwohl doch offensichtlich alles i.O. scheint Sad2
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beste Grüße
der Karsten
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#44
Während dem Betrieb (während der R vom Relais gebrückt war) ? oder nur wieder bei einem "Neustart" ohne RTT ?
Grüsse klaus
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#45
beim Neustart ohne RTT ( Also schon am RTT aber bei 226V AC)

hatte aber auch gleich nochmal den Q624 erneuert wegen dem zu lange nicht freischalten, das hat sich gebessert, ging viel schneller.

das ist jetzt mein letzter 10R 5 Watt R, muß erst neue bestellen, hab nurnoch 15 und 22 R da Flenne
Gelassenheit beginnt im Kopf
beste Grüße
der Karsten
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#46
Hattest du probiert ob es mit 15 Ohm anlief ?

Versuche mal zwei der vorhandenen 22 Ohm parallel.
11 Ohm und eine erhöhte Belastbarkeit.
Grüsse klaus
"Kunst ist, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
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#47
ne hab ich nicht probiert, hatte erstmal das Sn wieder repariert.
Es muß doch funktionieren, die Ings haben das doch so konstruiert und das hat Jahrzehntelang gefunzt.
Was mir grad noch einfällt, kann es am R Typ liegen? hab 10R 5W Metalloxid genommen
https://www.reichelt.de/widerstand-metal...0.html?r=1

im SM ist Wirewound also Drahtwiderstand angegeben Denker
Gelassenheit beginnt im Kopf
beste Grüße
der Karsten
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#48
Hallo,
der R707 ist doch ein 5-Watt-Widerstand; damit der recht schnell durchbrennt muss man den, mal so als Hausnummer, Faktor 10 überlasten. Ein Drahtwiderstand ist kurzeitig natürlich noch leidensfähiger als ein Metalloxidwiderstand. Was hat das Gerät denn für eine Leistungsaufnahme in der Startphase? oder verstehe ich das falsch und es geht die Thermosicherung F702 durch?; die soll ja 147°C haben; da die keine perfekte thermische Kopplung an den R707 hat, muss der ja schon extrem heiss werden. Auch wenn das softstart-Relais nicht schaltet, dürfte doch bei einer Stromaufnahme von vielleicht 50 VA (nach dem Einschalt-peak) im idle-mode nichts durchbrennen. Ich denke es wäre jetzt nicht verkehrt das Startverhalten des Netzteiils mit einem DSO zu checken und auch die Strom und Spannungsverläufe an den Leistungstransistoren anzusehen, ob die überhaupt sauber schalten. Wenn das Netzteil extrem Strom zieht, würde ich auf einen shoot-through in der Wechselrichter-Halbbrücke tippen. Das zu messen würde aber neben einem DSO auch einen Differenztastkopf und eine Stromzange erfordern; die sind für einen Hobbybastler leider finanziell wohl nicht im budget.
Viele Grüsse
Uli
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#49
...Was hat das Gerät denn für eine Leistungsaufnahme in der Startphase?...
Beim Einschalten ist es irgenwo zwischen 1 und 1,5 A Peak, das geht aber so schnell das ich das nicht genau sagen kann.
Differenztastkopf hab ich nicht nur nen X100 und ne Stromzange auch nicht nur das Teil hier was mir beim Einschalten Spannung Strom und Lweistung des Verbrauchers anzeigt

[Bild: DSC06742.jpg]

Aktueller Verbrauch/ Stromaufnahme im Betrieb des F80
Gelassenheit beginnt im Kopf
beste Grüße
der Karsten
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#50
Das hättest du doch schon längst mal damit messen / posten können.
Wie hoch ist nach diesem die Stromaufnahme bis das Relais anzieht (nicht der erste Peak)
und in den Fällen als das Relais gar nicht anzog (der R jedesmal abrauchte) ?
Grüsse klaus
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