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Tonabnehmer-Nadeln-und der ganze Sums darum
#51
Zitat:Das Auge hört mit und Dir könnt bei dringendem Bedarf ich zu Weihnachten dies understatementische Masterpiece für nen Fuffi überlassen



Danke - aber ich bin hinreichend ausgeruestet, so dass ich meinen Anspruechen an Musikwiedergabe vollumfaenglich und jederzeit mehr als gerecht werden kann. 

Insofern muss ich DIESES Angebot wohl ziehen lassen ...
"We shall go on to the end, we shall fight with growing confidence and growing strength, whatever the cost may be; we shall never surrender."
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#52
Freut sich der Näxte... Smile
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  • Caspar67, Begleitschaden
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#53
(28.10.2019, 11:34)MaTse schrieb: Das Auge hört mit und Dir könnt bei dringendem Bedarf ich zu Weihnachten dies understatementische Masterpiece für nen Fuffi überlassen (neu in OVP). Raucher



- Plattenlaufwerke klingen alle gleich
- TA (Tonarme/-abnehmer) klingen alle gleich
- Verstärker klingen alle gleich

In der gezeigten Kombi ist alles drin und somit sollte die akustisch nicht von einem Dragon mit DV und optischem Abtaster an irgendeiner Gryphon-Heizung zu unterscheiden sein (wenn man paar Boxen dranlötet). Raucher
Dafür bietet sie allerdings die Vorteile "Lichtorgel", BT-Empfänger und "Portabilität". Thumbsup

Jester  Jester  Jester
Hi,

das wäre mal wirklich was. Nach dem VV abklemmen und an eine vernünftige Anlage anklemmen. Ich wäre gespannt, was da rauskommt. Messtechnish und nach Gehör. Floet
Es wäre mal spannend. Ich bin sicherlich kein Freund von Henkel und Plastikware. Aber was das Teil an Gleichlauf, Frequernzgang und anderen fFnessen hinbekommt wäre doch spannend.
Meinetwegen auch sonst irgend so ein Discounterding mit USB , Bluetooth, und WLAN-Verschrottung.
Ich bin da ergebnisoffen! Wer noch? Raucher

LG
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Schrotti für diesen Beitrag:
  • MaTse
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#54
Zitat:Ich höre grade als meine ultimative Hörtestplatte Madonna/American Life. Für mich eignet sich diese Platte besonders gut, da sie zur Härte und zu zischenden Sibilanten neigt, mit meinem alten Ortofon Nr 2 und dem Creek OBH 9SE war sie kaum zu ertragen. Durch den Omtec mit dem MC25FL wurde es schon deutlich besser, jetzt mit dem Goldring passt es. Man erkennt immer noch den Charakter der Produktion(denke mal, daß da Mirwais abgemischt hat)aber es läuft kein Blut mehr aus den Ohren, sehr angenehm und genau das wollte ich auch so.


Bloede Frage ... wenn eine Pressung zu zischenden S-Lauten neigt ... ist dann vielleicht einfach die Abmischung, der Schnitt oder die Pressung Muell (z.B. wegen eines ausgelutschten Schneidstichels, einer einer ausgewrungenen Lackfolie oder Fehler beim Vinyl-Mastering) und daher ganz einfach ein Fall fuer den Muelleimer? 

Und daher ist die vielleicht nicht "besonders gut" sondern gerade "besonders schlecht" und Du suchst einen Tonabnehmer, der die eine Unzulaenglichkeit mit einer anderen kompensiert?

Es gibt ja nun geschaetzt 10 Millionen Aufnahmen, bei denen die S-Laute NICHT zischen ... und grad die American Life ist auch als Vinyl noch heftig dynamik-komprimiert und zeigt alle negativen Effekte der heftigen Kompression. 

Als "ultimative Testplatte" ist die wegen ihrer Abmischung nach meinem Dafuerhalten per se ungeeignet ... und wenn Dir die ziemlich auffaellige Dynamikkompression beim Abhoeren nicht auffaellt (und Du meinst, ein klangliches Referenzprodukt in der Hand zu halten), sind berechtigte Zweifel angebracht, was Du ueberhaupt hoerst ...  Floet.
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#55
(28.10.2019, 22:42)Schrotti schrieb: Nach dem VV abklemmen und an eine vernünftige Anlage anklemmen.
Vor VV, denn da dran hängt ein Kristallsystem, welche zumindestens früher 1. Spannungen auf LineOut-Level ausgaben und 2. (angeblich) keine RIAA-Korrektur nötig hatten (und dafür/-gegen gibts notfalls nen EQ). Oldie

Drinks
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#56
da gibt's doch einschlägige Tools volante -->
[Bild: te-5.png]
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#57
Ich tue mich mit "Testplatten" auch schwer, wobei ich aber natürlich auch LP`s habe, die ich gerne für Vergleiche heranziehe. Sind dann aber akustische Aufnahmen (Jazz) und dann auch älteren Datums..Neuere Aufnahmen klingen m.E. oft zu "gesoundet", ebenso die neueren remasterten...
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#58
Puffi ist heute ja wieder ausnehmend freundlich  Lol1
"Wer genau weiß was er will, will nur das, was er weiß!"
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#59
(29.10.2019, 10:13)Bastelwut schrieb: Puffi ist heute ja wieder ausnehmend freundlich  Lol1

http://dr.loudness-war.info/album/list?artist=madonna&album=american

Was hat das mit freundlich oder unfreundlich zu tun, wenn die angebliche Klangreferenz-Platte plattgekloppt ist wie ein elsaessischer Flammkuchen? 

Im Vergleich dazu mal:

http://dr.loudness-war.info/album/list?artist=madonna&album=true+blue
http://dr.loudness-war.info/album/list?a...bum=virgin

Wenn man die unfehlbaren Goldohren besitzt, die sogar effektive Tonarmgewichte heraushoeren, die in Messungen unsichtbar bleiben (wie hier gern von sich selbst behauptet wird) und zischende Sybillanten, dass einem 'die Ohren bluten' (sic), dann hoert man auch den durch Messungen erfassbaren Kompressionssound der American Life, und zwar durch die geschlossene Kuechentuer von Oma Sandoehrchen - waehrend der Mixer laeuft ... 

Wenn nicht, dann ist auch nix mit ich-hoere-feinste-Feinheiten ... und wir erreichen gerade den Bahnhof von Schwurbeldorf ueber die Nebenstrecke von Laberheim nach BlaBla-Stadt.
"We shall go on to the end, we shall fight with growing confidence and growing strength, whatever the cost may be; we shall never surrender."
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#60
Lol1
"Wer genau weiß was er will, will nur das, was er weiß!"
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#61
Hm bei allem Respekt und auch wenn ich Pufftrompeters Antwort etwas barsch finde: Ich kenne keine einzige Madonna Scheibe die ich für Referenzfähig halte. Und inhaltlich kann ich Pufftrompete nur beipflichten: Praktisch alle Madonna Scheiben sind bereits seit Anfang Ihrer Karriere ziemlich Loudnesswar-mäßig verstümmelt veröffentlicht worden. Wenn schon Referenz, dann würde ich da eher in die Vinylecke von "Sheffield Labs" oder ähnlichem greifen, die zum Teil sehr gute Pop-Produktionen von Originalmastern unter hohem Aufwand sehr sorgfältig auf hochwertigem Vinyl veröffentlicht haben. 
Einer meiner Referenzscheiben (allerdings nutze ich da eher CD) ist "Body and Soul" von Joe Jackson. Oder auch "I've got the Music in me" von Thelma Houston. Beide Aufnahmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie direkt auf zwei Spuren (quasi "Live") gemastert und aufgenommen wurden. Trotz Rauschen würde ich auch teilweise Jazzaufnahmen aus den 60ern (Girl from Ipanema) eher als referentiell betrachten als irgendeine Popaufnahme der 80er. Die sind nicht alle schlecht, aber wie von anderen erwähnt schon sehr "gesoundet" und teils massiv plattgewalzt oder auch mal extrem höhenlastig, wie z.B. Toto IV (meine CD aus der ersten Serie klingt furchtbar, so als ob jemand ein Vinylmaster mit all den nötigen Klangkorrekturen für die RIAA Entzerrung 1:1 fürs CD Mastering genutzt hat). 
Von neueren Produktionen würde ich pauschal nur Anna Maria Jopek (Polen) empfehlen. Das hat für mich Referenzcharakter (auf CD). Analog und Vinyltechnisch haben mich eigentlich nur Dave Grusin "GRP All stars Live" (GRP Records) und "Dark Side of the Moon" (1972 / Parsons)  Pink Floyd wirklich überzeugt.
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  • Nudellist
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#62
Ich finde die Idee mit Madonna gar nicht schlecht.
"Wer genau weiß was er will, will nur das, was er weiß!"
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#63
Zitat:Praktisch alle Madonna Scheiben sind bereits seit Anfang Ihrer Karriere ziemlich Loudnesswar-mäßig verstümmelt veröffentlicht worden.


... das wuerd' ich jetzt aber nicht so stehen lassen:

Die True Blue und Like a Virgin sind toll aufgenommene Pop-Scheiben, die klanglich nicht viel verkehrt machen  ... wirklich tolle "Durchhoerbarkeit" und ueberhaupt kein Klangmatsch, gute Ortung, praegnante Stimme und vor allem (oder gerade deswegen) sehr dynamisch und eben nicht ge-loudnessed ... die Snare knallt, der E-Bass ist ein echter Bass ... die VU-Meter haben ordentlich 'was zu tun. 

Bei der Like a Virgin war Nile Rogers der Producer und Bob Ludwig hat gemastert. Und das hoert man auch ...   

Ob man die Musik mag, ist eine andere Frage und ob sie als wegen des 80er Synthie-Sounds als "Testplatte" taugen (auf der True Blue spielt leider ein Drumcomputer ... 80er eben) ist wiederum eine andere Frage. Aber die Platten sind technisch "gut" ... da muss man bei den instrumentfreien vollsynthetischen ProTools-Home-Studio-Recordings von DJ HauMichBlau feat. Hupfdohle X von heute lange suchen, um einen aehnlichen Level an Aufnahmequalitaet zu finden. 

Und die American Dream macht im dynamikreduzierten Einheitsbrei der fruehen 2000er keine gute Figur im Vergleich.

Nur meine Meinung - kein Beweis, kein Anspruch auf Absolutheit.
"We shall go on to the end, we shall fight with growing confidence and growing strength, whatever the cost may be; we shall never surrender."
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#64
childofman schrieb:Hm bei allem Respekt und auch wenn ich Pufftrompeters Antwort etwas barsch finde...

https://www.youtube.com/watch?v=xXXZHJDaGxM

Grundsätzlich sollte jeder für sich selbst definieren, was seine Referenzplatte ist. Eine persönliche Referenzplatte zeichnet sich dadurch aus, dass man sie oder irgendwelche Details oder Melodien oder andere Charakteristika besonders gut kennt und als Referenz heranziehen kann. Ob das rosa Rauschen oder irgend eine andere Grütze ist, ist doch völlig egal. Audiophil muss sie ganz sicher nicht sein... Dash1
“It’s been a long time since I stood on a stage in London, was about 14 or 15 year ago, I was 60 years old – just a kid with a crazy dream…” Leonard Cohen 2008
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#65
Noe - das sehe ich anders.

Auf einer "Testplatte" sollte schon das drauf sein, was man beschreibt. Und wenn fr.dingsbums von Bassdynamik und Raum schwafelt, dann sollte die "Testplatte" das auch aufweisen ... und das erste, was bei Dynamikkompression wie auf der Madonna-Platte leidet, ist nun mal Bassdynamik und Raum. 

Insofern - man kann nur mit etwas testen, dass den "Testgegenstand "auch hinreichend addressiert und differenziert.
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#66
(29.10.2019, 11:00)Pufftrompeter schrieb: Wenn man die unfehlbaren Goldohren besitzt, die [...| dann hoert man auch den durch Messungen erfassbaren Kompressionssound der American Life,

Was genau gar nichts daran ändert, dass gerade die S-Laute der American Life weiterhin richtig schwierig bleiben.
Auch wenn man als Studiounkundiger jetzt möglicherweise eine Idee daherspekulieren kann, woran das wohl liegen möge, wenn man den Begriff Kompression schon mal in einem Forum gelesen hat...
(Hint: Es liegt nicht an der Kompression des Masters, aber das nur am Rande...)

Ich leg die AL übrigens auch grundsätzlich auf, um zu checken, wie ein neuer Hochtöner sich mit solchen Signalen verhält.
Allerdings nicht von ner Platte, mit der ich drei weitere Problempunkte einführen würde, nur um am Ende nicht zu wissen, wo der Müll wirklich herkommt.

Also.
Ob ein Musiksignal in der Lautstärke komprimiert ist und wie stark, sagt genau gar nichts über das tonale Daherkommen aus.
Und der DR-Wert, ein für Laien in der Anschaulichkeit vereinfachter Verwandter des Crest-Faktors, sagt nur aus, dass man das technische Verhältnis von RMS zu vorhandenen Peaks berechnet und zu Vergleichszwecken mit einem Zahlenwert versehen hat, der vor allem plakativer zu verwenden ist als der Crest-Faktor.
Die Idee dahinter war vorrangig, einen Pranger gegen die Sesselfurzer in den oberen Etagen der Musikindustrie zu schaffen, welche den Loudness War aufgrund völliger technischer Ahnungslosigkeit erst erschaffen haben. Die Intention war nicht die, Aufnahmen mit einem niedrigen DR zu brandmarken.

Der geneigte HiFi-Enthusiast hingegen bekommt damit, wie so oft, vor allem ein Mittel an die Hand, über ein weiteres Thema zu labern, von dem er in echt ebenfalls keinerlei Ahnung hat und sich mit Leuten rumzustreiten, die eigentlich an genau denselben Dingen Interesse haben, wie er selbst.

Wer seine Musiklektüre danach aussucht, wie der DR-Wert ausfällt, oder daran etwas Anderes als den DR-Wert festzumachen versucht, gehört ab dem Moment in 'ne Klinik, an dem er anfängt, sich mit Anderen über den Schwachsinn zu streiten und ihn somit in die Welt zu tragen - nicht mehr und nicht weniger.
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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#67
Natürlich gibt es große Unterschiede bei der Klangcharakteristik von Tonabnehmern.
Angefangen habe ich von Shure V15 III HE, V15 IV HE über Goldring 1012 HE, alle drei Systeme haben mich nicht glücklich gemacht.

Dann bin ich auf Rega Systeme neugierig geworden.
Rega Elys 2 für 150 €, dann Rega Exact für 400€.
Unterschiede der beiden Rega Systeme, die Spulen sind beim Exact anders gewickelt, die Nadel ist eine Fineline. Das Exact ist viel feiner in der Auflösung, wärmer & hat mehr Bass.
Das Elys 2 ist ein sehr gutes Einsteiger-System, das ich an meine Nichte weiter geben habe.

Manchmal macht ein anderen Nadelschliff aus einem System ein ganz neues System. Wie beim Goldring 1012, statt der originalen Nadel, eine hyperelliptische, ist das 1012 nicht mehr wieder zu erkennen. Dennoch habe ich mich von diesem System getrennt, es hatte mir zu wenig Substanz & war zur sehr "zesilierend"

Mittlerweile bin ich in der 500 € Klasse gelandet. Und das ist klanglich eine andere Hausnummer als 200€ Systeme.

Mit der Zeit schult sich das Gehör, es werden viel mehr Feinheiten rausgehört.

Der Nadelschliff muß nicht immer ein System in eine andere Klasse haben. Ein Nagaoka MP30, mit elliptischen Schliff, ist genauso präzise wie das Exact.  Hat jedoch wenige Bass, eignet sich mehr für Klassik.

Es können auch ältere hochwertige Systeme sehr viel Freude bereiten, das diese eine andere Klangcharakteristik haben als "moderne" Systeme.
Ein Goldring G820 SE, Shibata Nadel, spielt auf der selben Ebene wie ein Nagaoka MP30. Das G820 hat 30€ gekostet ...

Es lohnt sich ein älteres hochwertiges System für nen schmalen Taler zu kaufen & ne neue hochwertige Nadel dafür zu kaufen.
Ein sehr gutes Allroundsystem ist das Goldring G800 aus den 1960er Jahren. Dafür ne hyperelliptische Nadel ... & ab geht die Post.
Das G800 SE habe ich nagelneu in Japan für 150€ gekauft & es nicht bereut.

Meine Nichte fing mit ein paar Platten mit 16 Jahren an, dazu ein Ortofon Concorde. Mittlerweile hat sie nen Stapel voll Platten, kauft sich regelmäßig neues Vinyl dazu.
Demnächst bekommt sie von mir nen besseren Phonopre & ordentliche Lautis.

Wenn jemand erst mit Vinyl anfängt, kann ein Rega Elys 2 eine sehr gute Einstiegsdroge sein, die Appetit auf mehr macht. Irgendwo sollte immer angefangen werden.
Zehn Jahre habe ich benötigt, bis ich mir ein ordentliches Mono-System gekauft habe & gemerkt, das es eine andere Welt ist, als mit einem gebrücktem Stereo-System. Und ja, das Mono-System hat 450€ gekostet. Klanglich habe ich es nicht bereut.

Sonnigst Nadja
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#68
Spoc - Du weisst, dass ich Deinen beruflichen/Erfahrungsvorsprung immer gelten lasse - aber in diesem Fall mal am konkreten Beispiel:

Madonna - Hung Up. CD, nicht Vinyl ... das ist so herrlich plakativ.

Dynamisch platt wie'ne billige Bulette, keine Dynamik, kein Raum - und bei jedem Schlag der Basedrum wird der Rest leiser, obwohl die Basedrum exakt NULL Punch hat. Da macht die Bassdrum das gleiche Geraeusch wie Bud Spencers Faust, wenn die dem Gegner auf den Kopp kloppt: "Bschsss", statt "buMMMMMMM". Kein Nachschwingen, kein Raum, nix. Bschsss. Bud Spencer hat fertig.  

Wenn Du in der DR-Database nachschaust: DR5. Kein Zufall ... und ich behaupte steif und fest, dass man sehr gut heraushoren kann, wie sehr eine Platte komprimiert wurde. Bei soetwas bluten MIR jedenfalls die Ohren. und ich fange immer mit dem Hoereindruck an - nicht mit der DR-Database. Meistens liege ich aber richtig.       

ZZ Top - Intro von Gimme all your Lovin' ... DA kann ICH was 'raushoeren und 'was mit anfangen und damit differenziere ich Spreu von Weizen. Nur mal als Beispiel.
"We shall go on to the end, we shall fight with growing confidence and growing strength, whatever the cost may be; we shall never surrender."
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#69
(29.10.2019, 15:15)vinylia schrieb: Natürlich gibt es große Unterschiede bei der Klangcharakteristik von Tonabnehmern.
...

Schon der Anfangssatz macht keine Lust mehr, weiter zu lesen...

Es gibt sicher Unterschiede, aber die sind bei vergleichbaren Nadelschliffen alles andere als groß!
Zweifellos lösen ganze Steine mit scharfen Schliffen im Hochtonbereich etwas feiner auf, als getippte Rundnadeln,  sie sind oftmals auch etwas schlanker im Tieftonbereich, aber auch diese Unterschiede sind eher subtil. Ein altes AT 20 SLa war z. B. für Quadrophonie-Aufnahmen geeignet und liest ausnahmslos alle Rilleninformationen aus. Da gibt es selbst bei dem zehnfachen finanziellen Einsatz kein besser mehr, sondern allenfalls ein anders...
Gruß
Jürgen
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#70
Na klar hat Dynamikfreiheit was mit Kompression zu tun. Aber Kompression MUSS nicht diese Auswirkungen haben.
Das kann man gut oder schlecht machen und so oder so klingen lassen.
Niedriger DR-Wert heißt nicht automatisch, dass es schlecht klingt. Und schon gar nicht, dass dabei immer derselbe Effekt entsteht.
Und klar kann man anhand des von dir beschriebenenen Eindrucks auf Kompression schließen. Und man darf das in dem Fall dann auch doof finden - aber die hier oft gelesenen Ableitungen und Verallgemeinerungen sind trotzdem Quatsch.
Ich hab haufenweise Musik mit niedrigem DR, die trotzdem phantastisch klingt. Und ebenso Material, das trotz hoher Dynamik beschissen klingt.
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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#71
Zitat:aber die hier oft gelesenen Ableitungen und Verallgemeinerungen sind trotzdem Quatsch.


Das sind sie immer. 

Drinks
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