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Brauche Tipps zum Punkt alte Hochtöner mit Ferrofluid
#1
Moin,
ich habe für schmales Geld ein paar Mission 737 Renaissance mit
den dazu passenden Mission Ständern  alles in sehr guten Zustand, erhalten.
Es ist die Ausführung mit den hauseigenen 19' er Hochtöner mit Ferrofluid. 
Was würdet ihr empfehlen?
Warum kann man nicht mit etwas Feinmechanik Öl altes Ferrofluid etwas auffrischen?
Altes komplett entfernen und nicht ersetzen?

Danke und Gruß 
Olli
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#2
Tolle Lautsprecher - hatte ich auch mal   Drinks

Lies zum Thema FF mal folgendes und frage doch mal X500, ob er helfen kann:

https://old-fidelity.de/thread-36284-pos...pid1239672

Ferrofluid ist an sich echt blöd - am Anfang alles ok - aber so richtig langzeitstabil ist es nicht - und dann leidet der Klang und die erhoffte bessere Belastbarkeit durch bessere Kühlung ist auch dahin ...

Cord
Amber Model 17 - Hafler DH200 - Thorens TD146 - Marantz CD-67SE - Yamaha MDX-595 - Technisat 110 IR - Audio Physic Spark III + Aktiv Sub
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#3
Ich dachte auch ich hätte bei meinen 30 Jahre alten TDL Hochtönern ein Ferrofluid Problem. Hab die HT dann zu Tuned Systems eingeschickt, die haben Frequenzgang, Impedanzverlauf, Zerfallsspektrum und Sprungantwort gemessen, alles für in Ordnung befunden und mir die Dinger so wieder zurückgeschickt. Anscheinend wird das Ferrofluid Problem etwas überschätzt. Laß die Tröten doch erstmal spielen und wenn genug Hochton vorhanden ist würde ich gar nichts machen.
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#4
(25.11.2019, 19:33)bigolli schrieb: Altes komplett entfernen und .... ersetzen?
Drinks
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  • bigolli
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#5
(25.11.2019, 21:53)fr.jazbec schrieb: (...) Anscheinend wird das Ferrofluid Problem etwas überschätzt.(...)

Nein, wird es nicht. Meine TDL-Hochtöner haben auch kein Problem, aber wenn du mal hier schaust,
sieht das schon wieder ganz anders aus:  Click-me
Es hängt offensichtlich von der Sorte ab, es gibt ja -bildlich gesprochen- dickes und dünnes Ferrofluid.

Gruß aus Stadthagen
Holger
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#6
Meinst du die haben bei TDL vor 30 Jahren besonders gutes Ferrofluid eingefüllt? Ich dachte vor 30 Jahren wären die alle eher schlecht gewesen.
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#7
Vor 30 Jahren waren die bestimmt noch gut, je nach verwendetem Grundöl ändert sich aber durch Alterung früher oder später die ursprüngliche Viskosität, sprich das Zeuch wird üblicherweise dickflüssiger, was gerade bei Hochtönern nicht gut kommt. Ich hab das bei den Tweetern meiner IQs mal gewechselt, gekauft habe ich das Ferrofluid spezifisch für Hochtöner bei nem Versand aus NL, ist ein bekannter Lautsprecher-ETeilespezi, habe den Link gerade nicht zur Hand, da kann bestimmt jemand einspringen. Da gab es auch ne Anleitung wie man das alte Zeugs mit entsprechend gefaltetem Kreppband aus der Rille kriegt. War jetzt nicht soo das Ding, wenn man schön vorsichtig arbeitet ist das hinzukriegen.

Gruß,
Stefan
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#8
Ich habe die Hochtöner mit dem einzigen Auftrag „Ferrofluid wechseln“ zu Tuned-Systems geschickt und die haben nach den Messungen gemeint es wäre nicht nötig. Das einzige was die gemacht haben ist eine graue Gummidichtmasse zwischen Platte und Magnet zu schmieren. Hat mich auch gewundert, aber ich habe die HT grade Samstag eingebaut und die spielen um Längen besser als die von AOS angebotenen Scan Speak Ersatzhochtöner. Deutlich feiner, filigraner und leichte Härten bei hoher Lautstärke sind auch verschwunden.
Hier mal die Messungen, der Zweite sieht genauso aus.
[Bild: 4324-BA3-D-CC08-4-E1-A-BC2-C-424004706-BDB.jpg]

[Bild: 5-DAB882-F-DEDD-422-F-A7-DC-97-C8-D42-DBD76.jpg]

[Bild: A0257-F1-D-E99-F-483-D-B670-2057-E862-F5-D1.jpg]

[Bild: BDA802-AD-85-AB-452-B-BA55-75033-B9520-CB.jpg]
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#9
(26.11.2019, 06:04)fr.jazbec schrieb: Ich habe die Hochtöner mit dem einzigen Auftrag „Ferrofluid wechseln“ zu Tuned-Systems geschickt und die haben nach den Messungen gemeint es wäre nicht nötig. Das einzige was die gemacht haben ist eine graue Gummidichtmasse zwischen Platte und Magnet zu schmieren. Hat mich auch gewundert, aber ich habe die HT grade Samstag eingebaut und die spielen um Längen besser als die von AOS angebotenen Scan Speak Ersatzhochtöner. Deutlich feiner, filigraner und leichte Härten bei hoher Lautstärke sind auch verschwunden.

... natürlich spielen die Hochtöner nicht "besser" als die Scan Speak. Sie haben nur die passende Weichenabstimmung, während der Ersatz natürlich auch eine Anpassung benötigt. Ich würde das nur dann kritisch sehen, wenn irgend jemand behauptet hätte, die Hochtöner kann man ohne Änderung gegeneinander austauschen. 

Wenn ich mir die Messungen so ansehen, würde ich sogar sagen, dass die TDL-Originale entweder nicht besonders gut sind - oder das das Ferrofluid doch schon ziemlich fest ist, denn die Resonanzfrequenz liegt schon sehr weit oben. Außerdem zeigt das Wasserfalldiagramm auf der Resonanz ein verzögertes Ausschwingen, mal abgesehen von der Auslöschung weiter oben im Frequenzgang. 

Gruß

Thomas
Das Band darf an den Bandführungen nicht krempeln.

Die natürlichen Inhaltsstoffe können einen Bodensatz bilden. 
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#10
Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, was dagegen spricht sind die, bis auf Nuancen, nahezu identischen Werte das zweiten HT. Daß ein Fehler bei 2 Teilen exakt identisch auftritt halte ich für unwahrscheinlich. Außerdem spricht die Performace ihre eigene Sprache.
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#11
(26.11.2019, 06:04)fr.jazbec schrieb: Ich habe die Hochtöner mit dem einzigen Auftrag „Ferrofluid wechseln“ zu Tuned-Systems geschickt und die haben nach den Messungen gemeint es wäre nicht nötig. .....[...]

An deiner Stelle würde ich das Urteil von T-S nicht überbewerten. Ich hatte mal ein Paar HT dorthin geschickt und sogar Soundfiles gemailt, bei denen man den Defekt eines HT deutlich hören konnte. Der zweite HT sollte geprüft werden und als Vergleich dienen. Nach einiger Zeit erhielt ich die HT + Messdiagramm zurück mit dem Hinweis, dass keine Defekte vorhanden wären. Natürlich war weiterhin das Gegenteil der Fall. Eine anderer Fachbetrieb hat sich der Sache dann angenommen. Bei meinen HT war nicht Ferrofluid das Problem, aber das "nicht nötig" kommt mir zumindest bekannt vor  Floet

Grüße
Lars
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#12
(26.11.2019, 10:06)fr.jazbec schrieb: Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, was dagegen spricht sind die, bis auf Nuancen, nahezu identischen Werte das zweiten HT. Daß ein Fehler bei 2 Teilen exakt identisch auftritt halte ich für unwahrscheinlich. Außerdem spricht die Performace ihre eigene Sprache.

Wieso sollte das Ferrofluid in zwei gleich alten Hochtönern mit gleichem Nutzungsprofil nicht gleichartig altern?

Gruß

Thomas
Das Band darf an den Bandführungen nicht krempeln.

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#13
Wenn fr.jazbec zufrieden ist, warum kann man das nicht mal so hinnehmen?
Freunde
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#14
Darum geht es doch gar nicht. Man kann nur keine allgemein gültigen Aussagen treffen.
Nur weil er zufrieden ist, ist das ja nicht per se bei allen Hochtönern so. Hier geht es ja um
Tips, die der TE haben möchte. Ich würde mir die Lautsprecher erstmal richtig anhören, bevor
ich die Hochtöner zerlege.

Gruß aus Stadthagen
Holger
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#15
(26.11.2019, 11:32)tiarez schrieb:
(26.11.2019, 10:06)fr.jazbec schrieb: Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, was dagegen spricht sind die, bis auf Nuancen, nahezu identischen Werte das zweiten HT. Daß ein Fehler bei 2 Teilen exakt identisch auftritt halte ich für unwahrscheinlich. Außerdem spricht die Performace ihre eigene Sprache.

Wieso sollte das Ferrofluid in zwei gleich alten Hochtönern mit gleichem Nutzungsprofil nicht gleichartig altern?

Gruß

Thomas
Weil man dann ja von einem Fehler ausgehen muß und ein Fehler nachfolgend einen chaotischen Verlauf bedingt. Die Wahrscheinlichkeit dass zwei chaotische Verläufe identisch sind ist allerdings extrem gering. DieWahrscheinlichkeit der Übereinstimmung zweier regulärer Verläufe andererseits sehr hoch. Warum sollte man dann vom Unwahrscheinlichen ausgehen?
Den Tip mit dem Anhören der LS halte ich weiterhin für den besten.
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#16
die Frage ist, wie war das Ferro damals, als die Weiche damit entwickelt wurde?
Wenn da die Iepdanz auch so flach war - alles gut.
Wenn nicht ist mittlwerweile die Weiche fehlangepasst, bzw. HT verändert => gesamtergebnis verändert.
Welche TDL sind es, und welche HT sind es? Da gibts im Netzt ja vielleicht noch Vergleichsmessungen dazu.
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#17
Sollte die Impedanz nicht ansteigen wenn das Ferrofluid getrocknet ist, die Schwingspulenbewegung aber nicht behindert. Der Klangmeister befreit ja die Kalotten vom Ferrofluid und gleicht danach an der Weiche den Impedanzanstieg aus. So jedenfalls meine Kenntnis.
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#18
Ja, wurde das denn gemacht?

Insofern... wenn das Ferro eintrocknet, die Spule gängig bleibt, ändert sich vmtl aber die Masse der Spule durch das angebackene Metalls/Ferrozeug, es ändert sich die Resonanz und auch die Bedämpfung der Rsonanz darüber (in Deiner Messung bei 2khz).
Diese reso ist in der SPL Messung auch zu sehen - ob das so gewollt ist kannman nur in der Messung des gesamten systems sehen - im Vergleich zur Messung von damals.

Häufg wurde Ferro auch verwendet um Paargeichheit herzustellen, wenn der Magnetspalt/Spule nicht ganz gleich breit bei Modell l/R war. qauasi um eine Zentrierung herzustellen.

OT aus...

On Topic
Nachdem es den Hochtöner noch gibt (https://www.parts-express.com/peerless-b...r--264-500), in den Specs klar zu erkennen ist, dass da Ferro drin ist (https://www.parts-express.com/pedocs/spe...-sheet.pdf) , die Reso des HT bei 2,4 khz liegt und genau auf der Frequenz getrennt wird (http://www.synth-studio.com/blog/wp-cont...s_1985.pdf) würde ICH da brav Ferro einfüllen.
Denn Thermisch wird es die 19mm Lotte brauchen und der Pegel würde dann auch zur Weiche passen.

Da die D19TD mit Snap In vmtl Zwnagszentriert ist, kann man das einfach machen. Reinigen, neu befüülen, Impedanz mit ARTA Messen und schauen wann es passt.

Wenn der Aufwand zu hoch ist:
neue HT kaufen und Frontplatte tauschen, wegen des Mission schriftzuuges.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an tiefton für diesen Beitrag:
  • x-oveR, bigolli
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#19
Danke für die Tipps und die rege Beteiligung. 

At Tiefton, dies könnten tatsächlich die gleichen 
Hochtöner sein!

Sind sogar bezahlbar, warum also nicht gleich tauschen

Gruss 
Olli
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