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Wer baut Spule für Sony Elektromagnet nach?
#76
(Gestern, 10:57)Der Karsten schrieb: hast Du noch so einen kaputten Umschalter Armin?
Am besten einen bei dem der Spulenkörper noch brauchbar wäre, vielleicht lässt sich damit was anfangen.

Nee, leider nicht, Karsten. Bei uns bekommen die Kunden sämtliche ausgewechselten Teile zusammen mit dem Gerät zurück.

Beste Grüße
Armin
"Don't know what I want, but I know how to get it" The Sex Pistols
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#77
Hallo Silomin das mit Post 32 stimmt. Die Frage war aber nach einer Einschätzung/Erfahrungswerten ob 1,2v Reserve (24v in Reihe Ausführung) reichen oder ob es 2,4v sein müssen (48v Spulen parallel). Wir werden auch jeden Fall die 24er testen da schon bestellt (C:
Gruss Antonio
PS: die Kombi 12v + 24v Relais = nominell 36 v habe ich mir auch angesehen, durch den deutlich geringeren Spulenwiederstand der 12v Spule (400Ihm zu 1600Ohm) würde dort die abfallende Spannung in Reihenschaltung zu niedrig sein, das Ventil würde nicht Schalten....
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#78
Photo 
Noch ne Rechnung:

wenn bei der Kombi 24v + 12v Relais in Reihe beim 12v Typ statt des standard (ML2) ein high sensitiv (SL2) Typ genommen wird dessen Spule statt 400Ohm 800Ohm besitzt stellen sich bei Reihenschaltung die Spannungsabfälle bei 36v Ansteuerung mit 24v und 12v auf Nominalwerte ein!! Punktlandung!

Eine weitere Möglichkeit wäre bei den bereits gekauften 24V Relais die Spulen parallel zu betreiben. Sie würden dabei mit höherer Spannung und Verlustleistung als nominell betrieben aber laut Datenblatt ist eine Überschreitung der Spannung um 200% erlaubt. Verlustleistung wäre dann 810mW statt nominell 360mW.

Meinungen?  

PS: sitze in Zug und Langweile mich gar nicht (C;

Gruss, Antonio[Bild: 0.jpg]

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#79
Bei den bistabilen Relais liegt der Anker, im Ggs. zu den zumeist hängenden Ankern der monostabilen. Monostabile schalten meistens schon bei 50% von Unenn, d. h. das Delta von 20% zu den 70% der Bistabilen wird nur zur Überwindung der Reibung benötigt. Keiner der Hersteller der bistabilen Relais wird sich die Mühe gemacht haben, dem Anker eine reibarme (z. Bsp. PTFE-) Hülse zu spendieren. Da der Sony wie auch der HK beim Einschalten die Relais aktiviert, um einen definierten Ausgangszustand herzustellen, sind sie quasi im ,Dauereinsatz'. Das Relais muss genügend Reserven haben, um den (Reibung=) Abrieb beiseite schieben zu können. Höherer Strom bedeutet aber auch mehr Wärme, die die Spulen und im Schlepptau den Spulenkörper, Richtung Kern fließen lassen. Das Ergebnis dieses Prozesses sind die festgefressenen Anker. Die durchgebrannten Spulen kommen erst als Reaktion auf den an falscher Stelle stehenden Anker.
Bei der 12V + 24V Kombi wird das leichtere 180mW nur früher den Geist aufgeben.
Wenn sich der Kern langsam festfrisst, kann man bei den 24V-Typen zumindest noch mit den 36V versuchen, ein Paar Jahre herauszuschinden.
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#80
So, bin jetzt wieder zuhause und habe es geschafft in meinem letzen Beitrag #78 das Datenblatt von Panasonic hochzuladen Thumbsup 

 Silomin, bin nicht sicher ob ich Deine Ausführungen richtig verstanden habe.

Im HK und im Sony brennen nachweislich in propietären Schaltern Magnetschalterspulen durch. Bein Sony heisst der Schalter Alps-3-40-11, ich nehme an eine Sonderanfertigung.

Was wir hier aber gerade versuchen zu bewerten sind Großserienrelais in verschiedenen Konfiguratonen im Einsatz innerhalb ihrer Spezifikation als Ersatz. Die sind zwar irgentwie auch Magnetschalter aber wesentlich anders aufgebaut als die von HK und Sony. Können die beiden Konzepte wirklich bezüglich Schadensmechanismus und Haltbarkeit in dieser Anwendung verglichen werden?

Wenn also die Relais innerhalb Ihrer Spezifikation betrieben werden (12V SL2, 24V ML2) warum sollen dann die 12V früher kaputt gehen? Das habe ich nicht kapiert.

Die Spulen der 24V ML2 Typen hätten in Reihe kaum Reserven zur minimalen "Losreiss-" oder Schaltspannung, wenn die beiden Spulen nicht genau die gleichen Wiederstände haben verschieben sich die die Spannungsabfälle und eine könnte nicht schalten, oder die Spulen werden warm, der Wiederstand erhöht sich, dadurch fliesst weniger Strom die Spulen schalten nicht mehr...

Im Falle von 24v ML2 Typen mit zu 36V parallel geschalteten Spulen, laufen die immer beim Schalten mit Überlast zum Nominalwert bleiben aber immer noch innerhalb der Spezifikationen! Da die immer nur beim Einschalten der Anlage und beim Umchalten von Wiedergabe auf Aufnahme und zurück ganz kurz geschaltet werden kann kaum ein schädlicher, thermischer Zustand eintreten, oder irre ich mich?

Ich kann halt eine Analogie zu den HK und Sony Magnetschaltern mit festklemmen des Kerns usw. nicht so richtig sehen, aber vielleicht fehlt mir dazu das Wissen und/oder die Erfahrung.

Rein nach Datenblatt den sichersten Betrieb sollte die Kombi 12V SL2 und 24 ML2 in Reihe darstellen => dort laufen beide Spulen angetrieben bei 36V innerhalb ihrer Nominalwerte was Spannung und somit Verlustleistung angeht.

Wenn ich einen Denk- oder Rechenfehler habe dann bitte ich um freundliche Belehrung (C:

Grüsse, Antonio
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#81
Also der Karsten passt auf, wie ein Schießhund. Gut so.

Anbei die Montageanleitung:

[Bild: 1oa0Ndc.jpg]

Die roten Pfeile kennzeichen vier Stützpunkte, ausgeführt als normale Anschlüsse, die hier aber nur dazu dienen, die Leiterbahnen zu entflechten.

Normaler Weise nimmt man dafür VIAs. Bei VIAs wechselt eine Leiterbahn den Layer, also bspw. von der Ober- zur Unterseite. Erfahrungsgemäß gibt es mit denen aber bei der Herstellung immer Ärger. Um den zu vermeiden gibt es besagte Stützpunkte.

Die Platine soll nur die Kontaktfolge - beispielhaft mit 1 2 C gekennzeichnet - in die richtige Reihenfolge bringen. Um die Platine nicht zu vertauschen, ist sie mit Head (im Bild links) und Tail auf der Lötseite gekennzeichnet.
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