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Umschaltbarer Lastwiderstand
#26
Doch...Es fliesst durch beide R der selbe Strom, aber  die Spannung pro R halbiert sich.  2 x 50 W in Serie ergeben 100 Watt, die verheizt werden können.

20/2 * 2,5 =25 W pro Widerstand....
Seine Kalkulation hat also reichlich Spielraum nach oben. Kühlung vorausgesetzt. Da (oder besser gesagt wenn) die Messungen nicht lange dauern, kann er (abseits aller Rechnungen) sogar nochmal einiges drauflegen.
Gruß
scope
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#27
(17.02.2020, 17:02)scope schrieb: ...  2 x 50 W in Serie ergeben 100 Watt ...

Nein.

Immer schön auf dem Boden physikalischer Tatsachen bleiben.

Ein weiteres Mal: In einer Serienschaltung verdoppelt sich nicht die Leistung PUNKT
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#28
https://de.wikibooks.org/wiki/Formelsamm...trotechnik

[Bild: FkX659q.jpg]
Gruß
scope
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  • HVfanatic
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#29
Seltsamer Diskurs. Hätte als Elektroidiot gedacht, in einer Reihenschaltung addieren sich die Dingsbumse.
Und eine "Serien"schaltung ist doch eine Reihenschaltung?
A thousand of the troopers are now lined up and are calling to the monster...Here fido Here Fido Here Fido
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#30
(17.02.2020, 16:18)Silomin schrieb: Eventuell fällt dir im Vergleich zu MiDegs Konstruktion etwas auf ?
Ja primär fällt mir auf, dass die Verlustleistung bei 4 Ohm (2x8Ohm parallel) geringer als bei 8 Ohm (2x8 Ohm parallel, 2x in Reihe) ist. Verstärker haben aber in der Regel bei 4 Ohm (fast bis zu) doppelt soviel Leistung. Das kann im Extremfall ungünstig sein.
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#31
Was die meisten bei einer Reihenschaltung nicht auf dem Schirm haben, sind die sich addierenden Fehler. Bei zwei Widerständen á 5% mit dann 10% kein dolles Thema, bei acht Stück mit dann 40% schon.
https://old-fidelity.de/thread-20168.html
Dieser Fehler (Toleranz) bedeute in der Kette, dass der höhere Widerstand seinen Fehler an den kleineren Fehler weitergibt. Die Leistung verteilt sich dort ungleichmäßig, was eine Kühlung nur bedingt kompensieren kann. Eine Achterkette aus 50W-Widerständen hat demzufolge eine Verlustleistung von 240W. Umso länger die Kette wird, umso geringer fällt der damit verbundene Leistungszuwachs tatsächlich aus. Zwar ist eine Parallelschaltung auch nicht vor diesem Fehler geschützt, liegt aber durch die Mittlung des Fehlers dichter an der zu erwartenden Erhöhung, wobei auch dort nicht von einer Verdopplung (bei zwei Widerständen) gesprochen werden kann.

Bei dem von mir aufgebauten Widerstand gehe ich von 400W aus, da ich der 100W-Leistungsangabe auf den Widerständen nicht traue, je 16 Stück lediglich auf eine 10mm-ALU-Platte geschraubt sind, von denen zwei Stück in einem geschlossenen Gehäuse sitzen und der Fehler in der Kombination aus Reihen- und Parallelschaltung - wie oben beschrieben - mit 20% auch nicht sonderlich gering ausfällt.

[Bild: V0rhExz.jpg]
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#32
Zitat:Was die meisten bei einer Reihenschaltung nicht auf dem Schirm haben, sind die sich addierenden Fehler. Bei zwei Widerständen á 5% mit dann 10% kein dolles Thema, bei acht Stück mit dann 40% schon.

Diese Widerstände haben bereits ab Werk 1% Toleranz und können ganz problemlos auf etwa 0,1% ausgesucht werden, wenn man das im Suff für nötig hält. Thumbsup Am Ende sind 8 und 4 ohm mit einer Toleranz von 1% oder besser vorhanden.

Das hat wohl jeder auf dem Schirm, der sowas aufbaut.

Die von mir verwendeten 1 ohm R (du hast es oben, warum auch immer verlinkt) haben in der Praxis eine Toleranz zwischen 0,12% (die Besten) und 0,25% (die Schlechtesten). Rechne mal zusammen, wenn du gezielt die schlechtesten 8 iin "worst combination" Serie schaltest.

Wenn ich es möchte, erziele ich  4,00 und 8,00 Ohm, wobei ich mit 4,01 und 8,01 gut leben kann. Die Zuleitungen haben bereits größeren Einfluß. Ich weiss gar nicht was es in diesem Fall groß zu duiskutieren gibt.

Die 1 ohm R habe ich übrigens verwendet, da ich ca.  200 (?) Stück davon hatte

[Bild: aaaaa.jpg]

Zitat:Die Leistung verteilt sich dort ungleichmäßig, was eine Kühlung nur bedingt kompensieren kann.

Unsinn.....as usual. Wink3  Bei dir mag das vielleicht so sein.

Zitat:Fehler in der Kombination aus Reihen- und Parallelschaltung - wie oben beschrieben - mit 20% auch nicht sonderlich gering ausfällt.

Das liegt daran, dass du anscheinend (?)  billigen Schrott eingekauft, UND darüber hinaus nichts "gemätscht" hast.

PUNKT Drinks
Gruß
scope
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#33
(17.02.2020, 17:00)Silomin schrieb:
(17.02.2020, 14:00):RealHendrik schrieb: Hast Du dort wirklich vier Widerstände à 4 Ohm 50 Watt verbaut? Dann ist er mit 100 Watt bei acht Ohm und 200 Watt bei vier Ohm belastbar.

Nein.

(17.02.2020, 16:18)Silomin schrieb: In einer Reihenschaltung verdoppelt sich die Leistung nicht.

*lach* Mit dieser... äh... These wärst Du garantiert durch die theoretische Gesellenprüfung für Elektrotechniker (oder jede beliebige andere elektrotechnische Prüfung) gefallen. Wenn ein Widerstand 50 Watt "verbraten" kann, dann können zwei in Reihe (oder auch parallel) geschaltete Widerstände 100 Watt in Wärme umwandeln. Scope hat es Dir genau erklärt: Der Strom durch zwei in Reihe geschaltete Widerstände ist gleich, aber die Spannung teilt sich auf die beiden Widerstände auf. An jedem Widerstand liegt also nur noch die halbe Spannung an (gleiche Widerstandswerte vorausgesetzt). Jeder Widerstand für sich kann 50 Watt Leistung umsetzen, in Summe eben 100 Watt.

Was übrigens Deine Toleranzberechnung angeht, so ist sie bestenfalls von akademischem Interesse. Du solltest bedenken, dass "Widerstand" und "Impedanz" nicht identisch sind. Ersterer ist rein ohmsch, verändert sich also nicht, gleichgültig ob Gleich- oder Wechselstrom durch ihn hindurchfließt. Dagegen bezeichnet der Begriff Impedanz einen Wechselstromwiderstand, der im Wesentlichen von der Frequenz abhängig ist. Der Verlauf des Widerstands einer Lautsprecherbox in Abhängigkeit von der Frequenz ändert sich kontinuierlich, er kann bis zu 20 % unter dem Nominalwert der Impedanz liegen, aber auch das Zehnfache (und mehr) betragen. Ob in diesem Zusammenhang die Toleranzberechnungen von ohmschen Widerständen noch eine nennenswerte Rolle spielen?

(17.02.2020, 17:26)Silomin schrieb:
(17.02.2020, 17:02)scope schrieb: ...  2 x 50 W in Serie ergeben 100 Watt ...

Nein.

Immer schön auf dem Boden physikalischer Tatsachen bleiben.

Ein weiteres Mal: In einer Serienschaltung verdoppelt sich nicht die Leistung PUNKT

Ganz klar: Bullshit. Daran ändert auch das fette "PUNKT" nichts.
Gruss, Hendrik
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#34
Ist schon interessant, was hier für Diskussionen über eine relativ banale Ersatzlast entbrennen können... Lipsrsealed2
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#35
Offenbar sprecht Ihr über leicht verschiedene Dinge. Scope hat natürlich die Widerstände korrekt betrachtet. Silomin scheint aber eher das Verhalten an einem Verstärker zu meinen: an 1x 4 Ohm Last erreicht der Verstärker z.B. 50W, an 2x 4Ohm in Reihe = 8 Ohm erreicht der Verstärker natürlich keine 100W, da ja die Ausgangsspannung (im Rahmen) unverändert bleibt. Klar ist aber, daß die 2 Widerstände in Reihe dennoch 100W Leistung verbraten, wenn die Spannung über jeden der beiden dieselbe wäre wie bei nur einem...
Daher wäre es hilfreich, den gewählten Betrachtungspunkt dabei zu nennen. Ja oder nein helfen da nicht so ganz. Also geht es um Ausgangsleistung (eines Verstärkers) oder die Belastbarkeit (von Widerständen) oder die anstehende Leistung (an einer bestimmten Last)... dann klappts auch mit der Zusammenschaltung.  Thumbsup
Gruß Ralph

...listen to Spliff and you'll see the sun! Sun Sun Sun
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#36
Zitat:Silomin scheint aber eher das Verhalten an einem Verstärker zu meinen:

Nein, eigentlich nicht, da er sich gleich mehrfach sehr (!) deutlich auf de Reihen- und Parallelschaltung von Widerständen bezog....Punkt....Wink3

Zitat:2x 4Ohm in Reihe = 8 Ohm erreicht der Verstärker natürlich keine 100W
Das kann man pauschal übrigens auch nicht schreiben, da es einige Verstärker gibt, die sich genau so verhalten. Der Löwenanteil zeigt dieses Verhalten

allerdings tatsächlich nicht, da die Netztele (zu) weich sind, und/oder fold back Strombegrenzungen einsetzen.

Zitat:Klar ist aber, daß die 2 Widerstände in Reihe dennoch 100W Leistung verbraten, wenn die Spannung über jeden der beiden dieselbe wäre wie bei nur einem...

Normalerweise hätte ich nicht mehr nachgetreten, aber ich bin davon überzeugt, dass es eben nicht jedem klar war. Der Verlauf des Threads lässt m.E. keine anderen Möglichkeiten zu.

Zitat:Also geht es um Ausgangsleistung (eines Verstärkers) oder die Belastbarkeit (von Widerständen) oder die anstehende Leistung

Die Formulierungen waren unmissverständlich ...Punkt. Wink3
Menschlich betrachtet halte ich es für einen netten Zug deinerseits, seinen kleinen Denkfehler zu relativieren, aber ich möchte mich ebensowenig für dumm verkaufen lassen.....Lesen kann ich nämlich noch. Wink3
Gruß
scope
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#37
Was klingt jetzt besser, Reihen oder Parallelschaltung Fragezeichen
Schrift ist geronnene Konvention!

Viele Grüße Norman
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich
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#38
(18.02.2020, 21:54)Silomin schrieb: Was die meisten bei einer Reihenschaltung nicht auf dem Schirm haben, sind die sich addierenden Fehler. Bei zwei Widerständen á 5% mit dann 10% kein dolles Thema, bei acht Stück mit dann 40% schon.(...)

Wie bitte? Wenn ich z.B. zwei Widerstände 100 Ohm mit 5% Toleranz nach oben hätte, also 2x105 Ohm,
wären das 210 Ohm, das sind bei mir immer noch 5% und nicht 10!

Gruß aus Stadthagen
Holger
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#39
Naja, das sind die sogenannten alternativen Fakten.
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#40
Die 5 % Marke wird voraussichtlich nicht mal annähernd erreicht. Je nach Qualität und Hersteller werden die Toleranzen gar nicht ausgereizt.
Gruß
scope
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#41
(19.02.2020, 12:01)norman0 schrieb: Was klingt jetzt besser, Reihen oder Parallelschaltung Fragezeichen

[ironie] Kommt drauf an, ob der Verstärker 4 Ohm oder 8 Ohm hat. Oder auch, ob er 50 Watt oder 100 Watt hat. Ist doch wohl klar, oder? [/ironie]
Gruss, Hendrik
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  • norman0
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