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Revox C270 Wiederherstellung
#26
Hab auch so eine C270, auf 1/4-Spur und NAB umgebaut. Die ist mir vor einiger Zeit fast abgebrannt: https://old-fidelity.de/thread-32253-pos...pid1149669
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#27
At speakermaker

Also von den Geräten her gibt es da eher marginale bis keine Unterschiede ... die kommen eher von Halbspur oder Viertelspur, der Bandgeschwindigkeit, der Bandqualität. Die PR99 ist schon top in allen Versionen. Unterschiede gibt es halt in der Ausstattung, dem Bandzug und damit der Wickelfestigkeit, der Bandzugregelung ja oder nein, den Einstellmöglichkeiten der Elektronik, der Übersteuerungsfestigkeit der Eingänge u.a. 

Die C270 wird klanglich der PR99 nichts tun, aber von der Ausstattung her ist sie halt das "modernste" Gerät (1988) von Revox. Danach kam ja nichts Neues mehr im analogen Bandmaschinen-Bereich.
Zu restaurieren/warten ist sie aber nicht so freundlich wie A77/A700/B77/PR99  Oldie und natürlich auch selten im Angebot zu einem guten Preis...

(08.05.2020, 12:39)gogosch schrieb: Hab auch so eine C270, auf 1/4-Spur und NAB umgebaut. Die ist mir vor einiger Zeit fast abgebrannt: https://old-fidelity.de/thread-32253-pos...pid1149669

Oh ja, ein Alptraum. Und drum habe ich die Rifas auch getauscht, bevor ich die Maschine überhaupt das erste Mal eingeschaltet habe..
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

I know that you believe you understood what you think I said, but I am not sure you realize that what you heard is not what I meant  (Robert McCloskey)
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#28
Apropos Rifas...

da waren ja noch ein paar mehr - im Netzteil, die waren fix getauscht, und an dem einen Motorkondensator:

[Bild: motor-rifas.jpg]

Kommt man dran, wenn man die obere Platine lockert, den Kabelbinder innen aufklipst, um etwas Spielraum zu gewinnen, dann bekommt man den Motorkondensator Richtung Netzteil nach oben raus.

Und zweimal neue X2:

[Bild: moterrifas-neu.jpg]

Und dann kann alles wieder zurück an seinen Platz.

[Bild: nt-rifas-neu.jpg]

Und Test - alles gut Dance3
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

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#29
An den Motorkondensatoren sind bei mir keine Knallfrösche gewesen. Mir entschließt sich auch, was ein Kondensator parallel zu einem anderen Kondensator für eine Entstörfunktion hätte. Möglicherweise wollte man die Kapazität vergrößern, da Motorkondensatoren in entsprechender Kapazität (8µF) nicht verfügbar waren. Zudem sind in der C270 2 Motorkondensatoren zu je 8µF verbaut. Vermutlich wurde einer schon mal getauscht.
Hi aus dem Biosphärenpark Wienerwald!
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#30
Mit 0.033µF ?
Um da was sinnvoll zu vergrößern, hätte man ungefähr 5000 davon anlöten müssen...
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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#31
(09.05.2020, 15:15)spocintosh schrieb: Mit 0.033µF ?
Um da was sinnvoll zu vergrößern, hätte man ungefähr 5000 davon anlöten müssen...
Klar, aber wie kommst Du auf 0,033µF? Für mich sehen die (größenmäßig) wie 0,47µF aus. Aufdruck 474 (470.000pF).
Hi aus dem Biosphärenpark Wienerwald!
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#32
Ok, dann halt nur 500, nach dem Wert hatte ich jetzt nicht geschaut...hab nur den erstbesten, gängigen Standardwert aus der Hirnwindung memoriert.
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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#33
Mein lieber Spock. Kein Bier vor Vier! 2 x 0,47µF ergibt 1µF.
Hi aus dem Biosphärenpark Wienerwald!
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#34
Ja, das sind 2 x 0,47 µF Oldie  In der anderen Maschine hatte ich die auch nicht gesehen. Meine C270 ist aber auch eine frühe (SN 189) und wurde wohl auch nachträglich auf Vollspur-Löschkopf und reinen Stereobetrieb umgestellt. Der Sync-Verstärker steckt nämlich drin, ist aber ja  ausser Funktion.
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

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#35
Und das ist auch ein Highlight dieser Maschine:

[Bild: einmessen.jpg]

Zum Einmessen zieht man die Front raus und schiebt sie nach oben, rastet sie ein und kann nun bequem an den Reglern drehen und die Maschine trotzdem gut bedienen. Nur für die VU-Meter Kalibrierung legt man sie am besten hin, und stellt die Front senkrecht, diese Regler sind nämlich an der Rückseite der Front.
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

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#36
Aja...soso und warum steht diese Maschine noch nicht bei mir?  Raucher
Gruß André





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#37
Tease 

edit: und ausserdem musste ich erst noch das spezielle Kabel für den Monitorausgang stricken, da die Belegung anders ist als bei der PR99, und ohne das kann man nicht einmessen.

Sie bleibt aber trotzdem hier  Floet
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

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#38
Nach einer Fahrradrunde um den Westensee darf dann auch noch ein bisschen eingemessen werden. Bei der C270 (wie auch bei der PR99) ist es so, dass es neben dem (oder besser "hinter dem") Wiedergabeverstärker (repro) noch einen Line-Verstärker (output) gibt. 

Das Signal vom Wiedergabeverstärker muss man vom Monitorausgang der C270 holen. 

Dafür habe ich gestern noch ein Kabel gelötet, da es anders belegt ist, als das für die PR99:

[Bild: monitorkabel.jpg]

Der Anschluss ist zwar eine 8-polige Buchse, man braucht aber nur einen DIN 5-Pol-Stecker.

Dann wird ab Testband 257 nWb/m auf 0,775 V am Monitor-Ausgang eingestellt.

Den Output-Amplifier habe ich dann so eingestellt, dass am Line-Output 1,55 V anliegen.

Dann habe ich die VU-Meter und den Rec-Level in einem Rutsch eingestellt - Signal eingespeist, so dass am Monitor-Ausgang 0,775V anliegen. VU-Meter-Inputlevel auf 0dB eingestellt.

Vorband:

[Bild: vorband.jpg]

Und Hinterband, dabei dann auch den VU-Meter-Level für Wiedergabe eingestellt (ja, das gibt es hier, obwohl sich mir der Sinn nicht ganz erschließt...)
edit: vielleicht doch - da der angezeigte level auch von der Einstellung des output-amps abhängt.

[Bild: hinterband.jpg]

Da ist jetzt ein älteres Maxell drauf, ist aber noch ganz gut.

Hmm, ich muss dann nochmal schauen, ob der VU-Wiedergabelevel jetzt auch noch für das Testband stimmt...sonst muss ich nochmal ran.

Jetzt mache ich aber erst einmal eine Aufnahme - Still Corners - Slow Air kommt drauf. Eq hatte ich schon für das Maxell mal so grob nach Gehör eingestellt, Bias noch nicht angetastet.

Da man bei der C270 so schön an alles rankommt, kann man das alles ganz entspannt angehen  Dance3
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

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#39
Und ein kleines Video muss noch sein (ja gut, könnte noch ein bisschen mehr Pegel drauf  UndWeg  ):

https://vimeo.com/416905420
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Hans-Volker

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#40
Gestern hats mir dir C270 mal so richtig gezeigt.

Wiedergabepegel für 38cm/s eingestellt, alles prima. Ausgeschaltet.

Am Abend das Spezial-Mixtape von Thorsten (gasmann) aufgelegt zum entspannten Hören.

Maschine eingeschaltet....Öhm, warum leuchten da so wenige LEDs  Flenne 

Ab einschließlich EDIT alles dunkel. Input / Repro wird geschaltet. Musik kommt raus. Erstmal das Band angehört. Ommmmmm

Dann mal Klappe auf und hier und da hin gedrückt...da gehen mal ein paar Lichter an, aber wechseln nicht bei Tastendruck.

Mal das Flachbandkabel betastet...ok, jetzt geht auch noch die Zählwerkanzeige aus und die Maschine läßt sich nicht mehr bedienen.

Aus. Klappe runter, aufgeschraubt, VU-Platine nochmal ab, alles drunter gecheckt - nichts Auffälliges.

Das Flachbandkabel noch um die eine Welle in die Front geschoben. Alles wieder zugebaut. Klappe zu, Maschine an.

Geht  Dance3

Schockschwerenot   Dash1 

Erstmal schlafen. Nach dem Aufstehen heute früh Maschine vorsichtig eingeschaltet. LEDs leuchten wie sie sollen, Aufnahmevorwahl blinkt. Wieder aus. Frühstücken, ein Paket in die Packstation werfen und ein bisschen Tape Counter basteln.

Dann ein frisches Band auf die Maschine und Aufnahme starten. Alles gut. Gerade eben Band zurückgespult und auf Wiedergabe. Alles gut  Dance3   

Puhhhh
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Hans-Volker

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#41
Isses nich immer so? Tease
Nun hat man die Kohle, aber das Gehör lässt nach...
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#42
Ja, die alten Diven halt! Auch wenn diese Dame noch jüngeren Baujahres ist ...
Dean Martin: "MAN(N) IST ERST DANN RICHTIG BETRUNKEN, WENN MAN(N) NICHT MEHR AM BODEN LIEGEN KANN, OHNE SICH FESTZUHALTEN."
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#43
Soll ich Dir was von meinem Saab 96 erzählen?  Floet
Nun hat man die Kohle, aber das Gehör lässt nach...
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#44
Kann schon sein, dass nur die VU-Peak-Platine doch nicht ganz richtig eingesteckt war, oder sich wieder etwas gelockert hatte, da fehlen nämlich die 2 Platinenschrauben, die sie eingentlich zusätzlich fixieren sollen. Signale vom Keyboard gehen über zwei Buchsen an Pinreihen des VU-Boards und von da an weiter zum Flachbandkabelanschluss.

Gestern habe ich noch eine Kleinigkeit ergänzt: Die Bandwaage knallte am Bandende beim Umspulen immer mit einem hässlichen Geräusch nach unten.

Da war der untere Anschlag verbogen und das Dämpfungsgummi fehlte. Habe ich wieder senkrecht gestellt und ein Stück Silikonschlauch drübergezogen:

[Bild: Bandwaage.jpg]

Die Bandwaage kommt dann mit einem kurzen Schnurren zur Ruhe  Dance3

Der Fehler sorgte auch dafür, dass der untere Flügel gegen den Abstandsbolzen knallte, was gewisse Spuren hinterließ. Kein Einzelfall, wenn man die Bandwaage im aktuellen  ebay-Angebot anschaut  LOL
Viele Grüße aus Kiel,
Hans-Volker

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