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WISCH UND WEG / SCHRIFTZÜGE ERSETZEN??
#1
moin moin alle zusammen,

beim reinigen von altgeräten ist es mir (euch bestimmt auch) schon oft passiert, das schriftzeichen-/ züge sich auflösen. kann man diese ersetzen?
gibt es schablonen oder eine andere möglichkeit die verlorene schrift wieder herzustellen?
wie macht ihr das? bin für alle tips dankbar!!!!

gruß

dirk
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#2
Also grundsätzlich versuche ich die Schrift dran zu lassen. Floet
Mal "einfach" die Schrift restaurieren ist nicht - leider. Flenne
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Lippi für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#3
Es gibt so genannte Abreibebuchstaben, die relativ original aussehen - leider aber auch nicht sehr haltbar.

Drinks
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Armin777 für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#4
At Lippi

grundsätzlich versuche ich das auch, aber leider klappts halt nicht immer. erst am wochenende beim harman kardon tape deck 202 passiert ( war nur lauwarmes wasser).
gibt es garkeine lösung für das problem???? es muß ja nicht der original schriftzug/typ sein!!!

gruß

dirk
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#5
Naja es gäbe noch die Möglichkeit die entsprechende Front einzuscannen und am PC zu rekonstruieren und das ganze dann durch einen Fachbetrieb drucken zu lassen. Das hat Armin schon bei einigen Geräten vorgestellt. Da fallen dann aber Kosten von mehreren Hundert Euro an.

Meinem TX-6500 fehlt ja auch ein kleiner Teil der Schrift und ich habe mir da auch Gedanken zu gemacht. Das Geld für den Profidruck habe ich dafür nicht über, so sehr stört es mich dann nicht. Schlachtgerät kaufen wäre günstiger. Eine andere Idee wäre das bedrucken einer transparenten Klebefolie für die ganze Front. Da müssten dann aber genau passende Löcher für Knöpfe/Schalter hinein. Selbst wenn man das hinbekommt, ob das dann aussieht ist auch nicht sicher.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an JackRyan für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#6
Solche Schriften werden industriell hergestellt und sind handwerklich i.d.R. nicht nachvollziehbar - vor allem nicht in Größen < 10 mm.
Ab ca. 10 mm kann man auch Plotterschriften verwenden.
Hochleistungsfolien sind auch recht dünn, so dass sie kaum auftragen.
Das Aufziehen solcher Schriftzüge ist aber speziell und ohne entsprechende Übung kaum zu meistern.
Gruß von Christoph
___________________________________________________________________
„Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“

Marie von Ebner-Eschenbach
mps-Kinder
[-] 1 Mitglied sagt Danke an expingo für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#7
... wie werden (wurden) denn die Fronten unserer Geräte bei der Herstellung bedruckt ?

Als ich noch bei einem Telefonhersteller gearbeitet habe, wurden die Gehäuse per "Tampondruck" bedruckt, ich denke, so könnte das auch auf Alufronten funktionieren. Ein Silikonkissen hat die Farbe aufgenommen und dann auf das Gehäuse gestempelt. Fragt mich aber nicht nach Einzelheiten ;-)

Die Frage wäre also, ob man diese Technik in vereinfachter Form vielleicht zuhause nachvollziehen könnte ...
Markus Hi
(Member of the Black Swarm)
[-] 1 Mitglied sagt Danke an 101 für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#8
Hallo,

...dieses Problemchen ist auch mir bekannt... bislang bin ich jedoch noch nicht dazu gekommen, einige Gedankenspielchen in die Tat umzusetzen... Es gibt im Modellbaubereich sog. Decalfolien im DIN A4 Format, die z.B. mit einem Laserprinter bedruckt werden können... diese Decalfolien sind vergleichbar mit den sog. Wasserschiebebildern aus den Revell-Baukästen, tragen nur hauchdünn auf und sollten schlussendlich mit einem Hauch Klarlack versiegelt werden... Ein Vorteil iegt darin, dass man bei der Gestaltung der Schriftzüge weitgehend freie Hand hat... (je nachdem, was das Grafiksoftware hergibt...) Die Neuanfertigung eines Drucksiebes dürfte sich hingegen kaum lohnen... (obwohl es der Königsweg wäre...)
Die sog. Rubbelbuchstaben habe ich in den hiesigen Schreibwarenläden kaum noch angetroffen... (zu gross, falsche Grafik) ...die Zeit scheint irgendwie abgelaufen zu sein...

Sobald ich einen Laserprinter mein Eigen nennen kann, werde ich den Worten Taten folgen lassen... vielleicht aber hatte ein anderer Forumteilnehmer dieselbe Idee und ist bereits ein paar Schritte weiter..?

Grüße,

maurice
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an airmax78 für diesen Beitrag:
  • leberwurst, expingo
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#9
Wenn man auf die originale Schrift verzichten kann, dann hilft eine echte Gravur. Die kann man dann mit Farbe auffüllen. Oder man hat das Glück und hat Zugriff auf einen CNC-Gravierer.

http://www.youtube.com/watch?v=CmnUZmkvu1Q
[-] 1 Mitglied sagt Danke an andisharp für diesen Beitrag:
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#10
Daran habe ich auch schon gedacht. Ich habe mal in den Semesterferien in der CNC-Fertigung gearbeitet. Nur braucht man dafür eine solche Fräse mit Gravurkopf und natürlich ein passendes Programm. Haben wir hier einen Zerspanungsmechaniker im Forum ?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an JackRyan für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#11
Schrift ersetzen geht auch mit : feinstem Pinsel/Acrylfarbe/Lupe/ruhiger Hand.

Ist gut machbar, wenn nur einzelne Buchstaben oder Wörter, wie z.B. POWER, ON/OFF etc Oldie
Wenn der erste Versuch nicht richtig hinhaut, kann man die (Acryl-)Farbe problemlos wieder wegwischen... Lipsrsealed2
[-] 1 Mitglied sagt Danke an FRANKIE für diesen Beitrag:
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#12
Spezialist
Gruß Christian
[-] 1 Mitglied sagt Danke an peugeot.505 für diesen Beitrag:
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#13
Leider ist nicht jeder Porzellanmaler von Beruf. Floet
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#14
Stimmt - aber als Jopie hat man das im Blut...zumindest in Delft Floet
[-] 1 Mitglied sagt Danke an FRANKIE für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#15
Ein sehr einfaches Set. Gibt sicher noch bessere Schablonen und Größen. Ein Versuch auf einer alten Frontplatte sicher ein Versuch wert. Klar sollte aber sein das es wohl sehr sehr sehr viel Geduld braucht bei einer Frontblende.
http://www.google.de/imgres?um=1&hl=de&c...0,s:0,i:71

Ich bin ein Heimkind und äußere mich wegen dieser tüpartigen Diskriminierung nicht.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an UriahHeep für diesen Beitrag:
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#16
Dein Link hat das Forum getötet. LOL

http://blog.dobyu.de/

Der reicht auch.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an andisharp für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#17
Das tut mir leid, töten war nicht meine Absicht.Drinks

Ich bin ein Heimkind und äußere mich wegen dieser tüpartigen Diskriminierung nicht.
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#18
Hallo,

ich habe auch noch etwas beizutragen.
Es gibt vonAvery Zweckform(MD3003) eine bedruckbare Folie in DIN A4-Format. Zwei Stück sind mit Anleitung und Transferpapier in einer Packung und kosten ca 8 Euronen. Ist eigentlich für Keramik gedacht, funktioniert aber auch auf Metall. Wird mit dem Drucker bedruckt. Dann muss man die Folie auf dem Objekt aufbringen und im Backofen bei, ich glaube 150 Grad "einbrennen"
Funtioniert tadellos und man hat hinterher keine Folie o.ä. auf dem Objekt sondern nur das Motiv. Und das tollste: Man kann hinterher sein Geraffel auch noch im Spüler reinigen Thumbsup

Gruß aus Kiel

Rainer
Grüße aus Kiel
Rainer
[Bild: schiffe-0068.gif]

Vinyl is killing the mp3-industry
[-] 6 Mitglieder sagen Danke an wettermax für diesen Beitrag:
  • oldsansui, lyticale, leberwurst, Gorm, thosch, JackRyan
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#19
Oldie Sehr guter Tip Oldie

Funktioniert das auch auf Glas?


Bitte beachten Sie!


Mikrorillenplatten nur mit einem Mikro- oder Stereoabtaster abspielen. Für Stereoplatten (auch bei Monowiedergabe) n u r einen Stereo-Tonabnehmer verwenden. Platte und Abtastspitze stets von Staub reinigen. [...]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an rappelbums für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#20
Echt ein super Tipp, Rainer Drinks
Hört sich zumindest gut an und sollte unbedingt mal an einer Frontplatte
ausprobiert werden Denker

Was mich stört sind nur die vielen, negativen Erfahrungen der Käufer
im Netz. Klick !
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Kimi für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#21
(09.10.2012, 21:43)wettermax schrieb: ...Funtioniert tadellos und man hat hinterher keine Folie o.ä. auf dem Objekt sondern nur das Motiv. Und das tollste: Man kann hinterher sein Geraffel auch noch im Spüler reinigen Thumbsup...

Hi, wäre ja super, wenn das funktioniert. Hast Du das selber einmal ausprobiert? Die Amazon-Kommentare klingen ja grauselig. Wenn die unbedruckten Stellen nicht transparent werden, wäre das ja für Beschriftungen völlig untauglich.

Ich könnte mir vorstellen, dass in wenigen Jahren/einigen Monaten 3D-Drucker so genau und auch günstig werden, dass man damit Stempel für einen Tampon-Druck herstellen (lassen) kann.

Davon abgesehen werden die Dinger für die Ersatzteilherstellung der Knaller.

Jens
[-] 1 Mitglied sagt Danke an lofterdings für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#22
3-D Drucker Denker
Traue niemals jemandem, der behauptet, sein Volk zu lieben Kaffee

Die Sonne scheint immer©
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#23
moin ale zusammen,

erstmal danke für die vielen tips und möglichkeiten.

gestern abend noch mit meinem "ältesten" in hamburg und dem "jüngsten" in lüdersen telefoniert, die dremel variante ist garnicht so übel.

hat jemand von euch mit dem - oder einem ähnlichen - gravierer gearbeitet?

zu den "geraffelverrückten" in unserer familie gehören ja noch zwei ( schwiegersohn und mein "sohn in der mitte" in düsseldorf ) da man ja das gerät nicht so oft braucht, ist meine überlegung, eins anschaffen und es wird je nach bedarf rumgereicht. die anschaffungskosten sind ja überschaubar.

druß

dirk
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#24
Moin Jens,

na ganz so einfach ist Tampondruck doch nicht. Am ehesten wäre diese Art des Druckens noch mit Siebtransferdruck zu beschreiben. Ein sehr weiches Silikonkissen wird per Siebdruck - Farbe wird über eine Maske aufgetragen - stellenweise eingefärbt und dann wird mit dem Silikonkissen das Objekt bedruckt. Die Farbe wird mit diesem weichen Kissen 'transferiert', damit sie auf unregelmässigen Flächen (wie Automodellen) trotzdem an allen Partien haftet. (siehe auch hier:Balldruck )

Per 3D einen Stempel herzustellen, wird nicht funktionieren. Die Farbe wird nicht gleichmässig aufgetragen werden, sondern von den hervorstehenden Teilen des Stempels an die Randbereiche verdrängt werden, sodass ein Halo-effekt um den Druck entsteht.

Tampondruck funktioniert, ist jedoch für flache Objekte überflüssig, da tuts einfacher Siebdruck auch. Ist aber teuer, da die Siebe einzeln erstellt werden müssen. Dies sind wohl die oben angesprochenen mehrere hundert Euro teuren Einzelanfertigungen.

Hab zuhause noch einen ALPS Thermotransferdrucker stehen den ich im Modellbau nutze um Weiss und Metallic zu drucken, wenn ich mal viel Zeit habe werd ich versuchen op hiermit kein Transfer von Backpapier oder ähnlichem möglich ist...

lG,
Tom.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an LastV8 für diesen Beitrag:
  • leberwurst
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#25
Wenn die Schrift nicht als Datei vorhanden ist, wird der Druck zur Nebensache Oldie
Traue niemals jemandem, der behauptet, sein Volk zu lieben Kaffee

Die Sonne scheint immer©
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