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Drehmoment Messkassette Eigenbau
#1
Hallo zusammen,

Bandzugmesskassetten sind ja bekanntlich sehr schwer zu bekommen. Hat irgendwer schon einmal selbst so eine Drehmoment Messkassette gebaut?
Habe den Thread erstellt um hier ein paar Ideen dazu zu sammeln.

Gruß
Markus
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#2
Evtl. hat jemand noch die Ausgabe 6/1891 der Zeitschrift Funkamateur am Start, da ist wohl eine Bauanleitung für so eine Kassette drin. Würde mich auch mal interessieren, die professionellen Meßkassetten sind ja doch eher schwierig aufzutreiben.
[-] 4 Mitglieder sagen Danke an Dude für diesen Beitrag:
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#3
Hier gibt es das Patent einer Bandzugmesskassette. Die könnte man ohne große Schwierigkeiten nachbauen.

https://data.epo.org/publication-server/...ument.html

So sieht diese Cassette dann aus.

[Bild: drehmoment-mecassette-dmc-100-1613100.jpg]

VG Ralf
[-] 7 Mitglieder sagen Danke an System-64 für diesen Beitrag:
  • HVfanatic, der Neue, HiFi1991, winix, jotpewe, akguzzi, dg2dbm
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#4
Danke Ralf für den Ansatz.
Ich stelle es mir nur schwierig vor, die Umlenkrolle an dem Schlitten beweglich zu lagern, da ja so wenig Platz ist, dass das Band schon fast die volle Höhe im Gehäuse einnimmt.
Am einfachten wäre da wohl die Umlenkrolle unbeweglich an ein dünnes Blech zu kleben, welches dann an dem Schlitten befestigt wird. Ich hoffe das gibt nicht zu hohe Reibungsverluste bei der 180° Drehung.
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#5
Ich habe mir auch mal eine gebaut, für meine Zwecke zufriedenstellend und recht einfach. Zumindest konnte ich anhand eines Referenzgerätes, die anderen nachjustieren = mir hat es gereicht.
Das hier aber weiter zu zeigen, würde nur wieder nervende Diskussionen auslösen. Mein Rat, verfolge Deine Ideen, überlege aber genau, was Du tust und es gehen könnte und ein Referenzmodell solltest Du schon haben, um nachvollziehbare Ergebnisse zu reproduzieren.
Gruß zuendi
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#6
Entspricht der Bandlauf deiner Kassette dem aus dem Patent, oder hast du es anders gelöst?
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#7
Hallo Marcus,

hier einmal eine zerlegte Bandzug-Messkassette von ORWO aus alten Zeiten. 

Man muss halt die Federkonstante der Zugfeder kennen um sich dann die Drehmomente auf der Dreh(Skalenscheibe) zu skalieren.
Man sollte dazu aber die Feder im abzudeckenden Messbreich geradlinig belasten, um eine proportionale Skalierung aufbringen zu können.

Das ist der Nachteil dieser Kassette: Ab einem höhren Drehmoment ist die Federzugbewegung nicht mehr im gleichen Winkel wie zu Beginn des Messbereiches. Deswegen haben die das Teil auch nicht skaliert sondern nur farbliche Bereiche aufgetragen. Da ist der Vorteil der vorab gezeigten Kassette, da hier über den kompletten Messbereich(Skalierung) eine geradlinige Federbewegung genutzt werden kann. Allerdings ist die konstruktive Lösung wesentlich aufwendiger.

[Bild: DSC-1014-1.jpg]

[Bild: DSC-1012-1.jpg]

[Bild: DSC-1013-1.jpg]

Ich denke, die Feder in dieser Kassette ist bereits beschädigt - vielleicht weil ich die Kassette einmal in unserem PIONEER CT-91a getestet habe.
Dort war der Bandzug bei PLAY bereits im scharzen Bereich. Bie beiden Spul-Funtionen war dann im Endbereich der schwarzen Farbmarkierung.

Gruß onlyurushi
[-] 7 Mitglieder sagen Danke an onlyurushi für diesen Beitrag:
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#8
Wer so eine Kassette käuflich erwerben möchte, kann mich anschreiben.
mit Orwo kann ich nicht dienen, aber mit Philips
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Svennibenni für diesen Beitrag:
  • HiFi1991
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#9
Danke Onlyurushi, dass du deine Kassette für uns zerlegt hast. Zu Messkassetten nach diesem Prinzip waren bisher noch keine Bilder zu finden.

Habe jetzt allerdings schon mit dieser hier angefangen, bin aber nicht abgeneigt noch eine weitere à la Orwo zu bauen.
[Bild: bandzugkassette.jpg]
Also offen würde das Teil funktionieren. Bei geschlossenem Gehäuse ist die Reibung an der horizontal beweglichen Rolle viel zu hoch. Ich überlege, längs der Laufbahn der Rolle das Gehäuse frei zu sägen. Müsste ich nochmal von vorne anfangen, würde ich die andere bauen. LOL 

AtSvennibenni: Falls mein Vorhaben scheitert, werde ich auf dich zurückkommen Wink3
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an der Neue für diesen Beitrag:
  • spocintosh, Frunobulax, HiFi1991
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#10
Es geht vielleicht mit einem solchen Gehäüse besser als mit einem Nomalen, denn das freie Fenster zwischen dem Aufkleber ist leicht erhoben ( wegen der Schlaufe ).


[Bild: IMG-20210109-214634.jpg]

VG Werner
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an p.seller für diesen Beitrag:
  • der Neue, HiFi1991
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#11
At der Neue.... welche Aussage versprichst Du dir von deinem Aufbau? Um da irgendwelche verwertbaren Daten zu erhalten die nun laut Manual der meisten Tapedecks notwendig sind und  aus denen man schließen kann ob der Bandzug in Ordnung ist oder nicht sollte der Mechanismus zum Teil präziser ausgeführt sein und die Daten der Feder sollten bekannt sein. Ich mag ja solche Basteleien und möchte Dir auch den Spaß nicht verderben... als "Messgerät" allerdings wird es, meiner Meinung nach, schwer einsetzbar sein. Trotzdem spricht natürlich nichts gegen das Sammeln von Erfahrungen und eine Perfektionierung... lass uns teilhaben, es gibt einen Markt.

schönen Sonntag
Andreas
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#12
Hallo Andreas,
mir geht es erst einmal darum, anhand von Vergleichen mit anderen Tapedecks feststellen zu können, ob der Bandzug beim Prüfling zu hoch ist.
Habe bei meinem Pioneer CT-F950 schon 2x dem Wickelmotor wiederaufbereitet. Diese Maßnahme ist bei denen ja bekanntlich nur von kurzer Dauer. Deswegen habe ich jetzt einen anderen Motor eingebaut, da der Orignale ja nicht mehr erhältlich ist. Da hätte ich gerne etwas Gewissheit, dass ich meinem Umbau vertrauen kann.
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