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Ich lese gerade.....
#76
Ich les grad mal wieder Ken Follets fette Schwarte "die Säulen der Erde".
Spannender Roman, mit gutem Einblick ins harte Leben des Mittelalters, wobei mir die widerliche Kirche noch zu gut abschneidet.
Interessante Charakteren, und sehr gute Detailbeschreibungen architektonisch/statischer Besondernisse  des Bauens von Kathedralen, die dem Interessierten Lust auf mehr machen.

Ich weiß nicht mehr, ob ich damals durch mein allgemeines Interesse an Architektur, oder eben durch genanntes Buch zwei fette Bildbände , "Gotik" und "Romanik " kaufte - beide meinerseits sehr zu empfehlen.
Bringen den absoluten Durchblick zum Thema, und bieten sehr viele und sensationell gute Großformataufnahmen, also mit der Fachkamera, vom Profi.
Megafette Bücher, für die ich einklich immer mal ein Lesepult bauen wollte, und die grapsch ich mir wieder, nach Follet...


[Bild: DSCF5164.jpg]

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  • spocintosh, Mosbach, Oldhififan
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#77
(13.02.2019, 11:03)spocintosh schrieb: Ein Buch, in dem auf jeder Seite Wissen vorausgesetzt wird, das mir abgeht, ist ne echte Premiere für mich. Sowas ist mir noch nie passiert.

Hast Du schon mal "Gödel, Escher, Bach" gelesen?
Immerhin gibts da aber mit Achilles und Theo Schildkröte Erklärungsversuche für tumbe Nichtversteher wie mich:-)
Eine wirklich irre Schwarte, in der es irgendwie ( und auch sehr humoristisch) darum geht, was Intelligenz ist, wie man künstliche Intelligenz zum selbständigen Denken kriegen könnte, was aber wohl nur mit einem Bewusstsein über das eigene Sein/Bewusstsein  funktionieren kann, aber was genau ist denn Bewusstsein- "sehr seltsame Schleifen" dort :-)
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  • spocintosh
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#78
Mhm.
Danke, ich bin grad bereits versorgt... Rolley

Auf jeder Seite werden in den Fußnoten ca. zwei bis fünf Verweise zu Sekundärliteratur von durchschnittlich diesem Kaliber angeführt:

Zitat:The British Journal for the Philosophy of Science

VOLUME III, AUGUST 1952, No. 10

ARE THERE QUANTUM JUMPS? PART 1

E. SCHRÖDINGER

"... cominciai a credere, che uno, che lascia un'opinione imbevuta
col latte, e seguita da infiniti, per venire in un' altra da pochissimi seguita,
e negata da tutte le scuole, e che veramente sembra un paradosso grandissimo,
bisognasse per necessità, che fusse mosso, per non dir forzato, da ragioni più efficaci."

Galileo, Dialogue on the Two Greatest World Systems, 2nd Day.

1. The Cultural Background

Physical science, which aims not only at devising fascinating new experiments, but at obtaining a rational understanding of the results of observations, incurs at present, so I believe, the grave danger ot getting severed from its historical background. The innovations of thought in the last 50 years, great and momentous and unavoidable
as they were, are usually overrated comparedwith those of the preceding century; and the disproportionate foreshortening by time-perspective, of previous achievements on which all our enlightenment in modern times depends, reache sa disconcerting degree according as earlier and earlier centuries are considered. Along with this
disregard for historical linkage there is a tendency to forget that all science is bound up with human culturein general, and that scientific
findings, even those which at the moment appear the most advanced and esoteric and difficult to grasp, are meaningless outside their cultural context.
[...]

Ich glaub, für den Rest des Jahres bin ich ausreichend ausgelastet. Zumal das ja nicht das einzige Buch ist, das ich in Arbeit habe.
Da wären ja auch noch R.A. Schwaller de Lubicz "The Temple Of Man", Marie-France Hirigoyen "Die Masken der Niedertracht" und Rick Strassman "DMT - The Spirit Molecule"...
In ein paar Tagen kommt zudem das neue Buch von Graham Hancock, "America Before".

Und dann muss ich ja auch noch jeden Tag das ganze Internet kontrollieren, nich dass ich noch Interviews mit Chomsky, Putin, Snowden, Assad, Abby Martin, Elon Musk oder Tulsi Gabbard bei Amy Goodman, RT und Joe Rogan verpasse...puh, da wird so ein Tag schon auch ganz schön kurz. Kaffee

Aber...macht einen alles nich dümmer...das war zumindest mal der Plan...
"The needs of the many outweigh the needs of the few - or the one."
[[Bild: pDsrZ.gif][Bild: pDsrZ.gif]]
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#79
(02.04.2019, 01:21)spocintosh schrieb: Aber...macht einen alles nich dümmer...das war zumindest mal der Plan...

Dachte ich auch mal.
Ich denke inzwischen - wirklich schlauer macht uns das Lesen auch nicht.
Wir bleiben dumm, weil Wissen so relativ ist.
Dem Universum ist unser Wissen schnuppe, und wir selbst sind kaum in der Lage, Wissen sinnbringend zu verwerten.

Ein Leben des Studierens erzwingt  nicht ja nicht mal die Notwendigkeit der Defragmentierung unserer Festplatte :-)
Was mir die Frage aufwirft - warum haben wir soviel ungenutzte Hirnkapazität, waren wir etwa mal schlauer??


"" Auf jeder Seite werden in den Fußnoten ca. zwei bis fünf Verweise zu Sekundärliteratur von durchschnittlich diesem Kaliber angeführt..""

Das ist halt echtes Studieren.
Noch beeindruckender finde ich aber das jahrzehntelange hoffnungsvolle Beobachten, die berühmten Expeditionenvergangener Tage  ins blanke Unbekannte, oder das  Entwickeln abstrusester Ideen, die letztlich auch noch das komplette Welt- und Denkbild ändern, wenn auch teils erst wesentlich  später.
Euklid, Newton, Kepler, Darwin, Gauß, Einstein, Schrödinger, Gödel und unzählige andere Meister des Großhirns zeigen mir schnell auf, was für eine taube Nuß ich bin.

Oder eben die erwähnte Schwarte von Hofstaedter.
Dort ging es mir erstmalig nicht um das Verstehen, sondern um das schiere Durchhalten  als kognitive Herausforderung, ohne daran zu zerbröseln :-)


""Und dann muss ich ja auch noch jeden Tag das ganze Internet kontrollieren...""

Ich muß Hühner füttern und Eier ernten, da hab ich für sowas keine Zeit.
Gelesen wird täglich von abends bis nachts.

Sehr empfehlenswert übrigens, " Die Vermessung der Welt" von D. Kehlmann.
Klasse, humoriger Stil - beschrieben wird in fiktiver Form das Leben von Humboldt und von Gauß, mitden  Finessen und Wierigkeiten der Charaktere und der Epoche.

Humboldt verarscht immer Seinen Passmann, der doch auch gerne etwas vom Ruhme Humboldts abbekommen hätte, hat Er doch stets die harte Arbeit auf den Expeditionen verrichtet.
Gauß wiederum war ein einsamer Mensch, der in Gesprächen immer sehr lange auf Antworten warten musste, weil alle um Ihn herum so fürchterlich langsam dachten.
Trotz Beider Brillianz wird  ein eher trauriges Lebensende gezeichnet, insbesondere Humboldt wird dort von der Zeit überholt.


Und wer beim Lesen mal so richtig abgrölen will, zieht sich vielleicht mal die Reiseführerparodie  "Molwanien - Land des schadhaften Lächelns" rein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Molwan%C3%...3%A4chelns
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#80
Essentielle Zusammenfassung der Roxy's...

[Bild: OWkjQWk.jpg]

Splendid, würde der Brexit sagen...

Hi
Peter
OldieKraut, immer wieder... notfalls auch als Salat. Am liebsten aber von CAN mit "Vitamin C"

http://www.discogs.com/user/space_daze/collection
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#81
[Bild: DSC08264.jpg]
"One man's trash is another man's treasure!"
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#82
(01.04.2019, 23:27)ESG 796 schrieb:
(13.02.2019, 11:03)spocintosh schrieb: Ein Buch, in dem auf jeder Seite Wissen vorausgesetzt wird, das mir abgeht, ist ne echte Premiere für mich. Sowas ist mir noch nie passiert.

Hast Du schon mal "Gödel, Escher, Bach" gelesen?
Immerhin gibts da aber mit Achilles und Theo Schildkröte Erklärungsversuche für tumbe Nichtversteher wie mich:-)
Eine wirklich irre Schwarte, in der es irgendwie ( und auch sehr humoristisch) darum geht, was Intelligenz ist, wie man künstliche Intelligenz zum selbständigen Denken kriegen könnte, was aber wohl nur mit einem Bewusstsein über das eigene Sein/Bewusstsein  funktionieren kann, aber was genau ist denn Bewusstsein- "sehr seltsame Schleifen" dort :-)

Autsch, Ritchie, der Tat weh...das war doch die Sache mit Bachs Fuge, diesem Mi und Mu Spiel (oder so), und dann gings noch um Escher und Compuder- mit der Feststellung, leider doch zur doofen Hälfte der Menschheit zu gehören, habsch das aufgegeben.

Dafür unlängst meinen Lieblingserzähler Thc, nee TCB, abgecheckt.
Das geht mir besser ab, es geht um Psilos, Acid und die bedeutende Erkenntnis, das man auf der Suche nach sich selbst, dem Wesen der Dinge, und auch Gott, immer wieder da landet, wo es am schönsten ist, in der Muschi eines Mädels....


[Bild: P1010059.jpg]
A thousand of the troopers are now lined up and are calling to the monster...Here fido Here Fido Here Fido
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#83
(07.05.2019, 19:55)Frunobulax schrieb: das war doch die Sache mit Bachs Fuge..

Absolut irre, die dortige Betrachtung, das gibt mal ein komplett anderes Verständnis von der Mucke :-)
Escher wird zahlreich bildlich illustriert, und wurde mir persönlich somit näher gebracht.

Gödels Satz wird, obwohl das einem beim Lesen gar nicht so vorkommt, doch halbwegs  verständlich erklärt, wobei ich da auch seitenweise ausgestiegen bin; mit Computersprachen, und derer dann noch mehrere, oder etwa einer Philosophie hinter der Mathematik hab ich nix am Hut, Folgen ist mir da nicht mehr möglich.

Ich glaube aber nicht, daß wir zu blöd zum Verstehen sind; meines Erachtens sind die kranken/genialen Hirne, die solches Zeug verzapfen können, einfach nur in einer anderen Welt unterwegs.

Ich glaub, an den Boyle geh ich nicht ran, ich hatte genug Kaputtniks auf LSD um mich rum, und auch Leary war ja irgendwie - selbsterklärend..
Schon in der 7. Klasse schilderte der dauerbreite Kollege "Smiley" ( der war ein paar x sitzengeblieben und ist eigentlich nur noch U-Bahn gefahren, man sah ihn eher selten) Seine Erlebnisse in wirren Worten und schillernden Farben.
Lachende Krokodile und so.

Da wusste ich:
"Jung, mach dat nich - fang lieber mit dem Kiffen an.."

Lesen kann man  wahnwitzigen Stoff, dabei mit recht hohem literarischen Anspruch ,  in den Büchern von Clive Barker, die ich allesamt empfehlen würde:
Gyre, Jenseits des Bösen, Imagica, Coldheart Canyon - allesamt fette Schwarten, in denen neben der Realität irre Welten bestehen.
Sehr guter Horror , wie etwa die sechs "Bücher des Blutes", oder Cabal, purzelten Ihm aber  auch aus der Feder.
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